Auteur: Henk Tennekes

  • Baya weavers now extinct in Delhi

    Baya weavers now extinct in Delhi

    A week-long survey, conducted throughout the country to count the number of Weaver Baya (Ploceus philippinus), did not find a single bird in Delhi and the areas around it. The Bombay Natural History Society (BNHS), an NGO involved in conservation and biodiversity research, conducted the bird monitoring programme. The bird watcher spotted only 880 individual Baya throughout the country between June 4 and 10. According to officials, while not a single bird was spotted in Delhi and National Capital Region (NCR), a total of 56 birds were spotted during a two-hour walk at the Bhindawas Bird Sanctuary in Haryana’s Jhajjar district, about 52 km from here.

    “About five years back there were many Baya in Delhi” Mugdha Singh, Education officer at Conservation Education Centre (CEC) Delhi – a sanctuary runs by BNHS – told IANS.

    Baya are colony birds and male construct the nests around the mating seasons to attract the females. According to experts, on an average it takes about 15-20 days to construct a nest. They forage in flocks for seeds, both on the plants and on the ground. Flocks fly in close formations, often performing complicated manoeuvres. They are known to glean paddy and other grain in harvested fields, and occasionally damage ripening crops and are therefore sometimes considered as pests. They roost in reed-beds bordering waterbodies. They depend on wild grasses such as Guinea grass as well as crops like rice for both their food (feeding on seedlings in the germination stage as well as on early stages of grain) and nesting material. They also feed on insects (including butterflies, sometimes taking small frogs, geckos and molluscs, especially to feed their young.

    Sources:
    Business Standard, June 10, 2017
    http://www.business-standard.com/article/news-ians/once-common-weavers-now-extinct-in-delhi-says-survey-117061000681_1.html
    Wikipedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Baya_weaver

  • Gebrek aan insecten was de doodsteek voor de korhoenders van de Holterberg

    Gebrek aan insecten was de doodsteek voor de korhoenders van de Holterberg

    De Holterberg en korhoenders (Lyrurus tetrix, vaak ook Tetrao tetrix), ooit hoorden ze bij elkaar als Jip bij Janneke. Maar de tijd dat de vogels hier massaal voorkwamen ligt ver achter ons. De vogels werden steeds verder terug gedrongen naar uiteindelijk de heidevelden in het midden van de heuvel. Nadat veertig jaar geleden het hoen verdwenen was uit het nabij gelegen Wierdense Veld en de Borkeld ging het ook op de Holterberg bergafwaarts. De kleine restpopulatie kon het op eigen kracht niet redden. De kuikens voeden zich in de eerste twee weken van hun leven met ongewervelden. Door het gebruik van insecticiden in de intensieve landbouw waren er simpelweg niet meer genoeg insecten voor de kuikens zodat te weinig kleintjes overleefden in de eerste kwetsbare weken. Tel daarbij inteelt en rovers als havik en vos, die af en toe vader of moeder verschalken, en de neerwaartse spiraal bleek niet meer te stoppen.

    Bronnen:
    Rijssens Niewsblad, 09-06-2017
    http://www.rijssensnieuwsblad.nl/nieuws/algemeen/176496/een-standbeeld-voor-korhoenders-
    Wikipedia
    https://nl.wikipedia.org/wiki/Korhoen

  • Kröten und Frösche in Gefahr: Die Naturschutzwacht zählt immer weniger Amphibien

    Kröten und Frösche in Gefahr: Die Naturschutzwacht zählt immer weniger Amphibien

    Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) trägt ihren ungewöhnlichen Namen aus gutem Grund. Denn wer der kleinen Kröte schon mal in den Naturschutzgebieten Malchower Aue oder in den Falkenberger Reiselfeldern zu nahe gekommen ist, konnte ihre Abwehrreaktion bewundern. Sie kann sich nicht nur eingraben oder aufblähen, um Feinde abzuschrecken, sondert sie ein Sekret ab, das übel nach Knoblauch riecht. Der Bezirk Lichtenberg bietet viele Verstecke für die Knoblauchkröte. Das gilt auch für die Wechselkröte (Bufotes viridis, Syn.: Bufo viridis, gelegentlich Pseudepidalea viridis). Doch beide Krötenarten waren noch nie so sehr bedroht, wie heute. Seit 2013 verzeichnen die Naturschutzwächter einen starken Rückgang der Amphibien im Bezirk. Konnten im Feuchtgebiet des Berls an der Zingster Straße im Jahr 2000 noch rund 1000 Amphibien in acht Arten gezählt werden, sank die Zahl der Tiere auf lediglich 30 in fünf Arten. Und im Naturschutzgebiet Falkenberger Rieselfelder wurden 2016 weniger als 100 erwachsene Amphibien gezählt.

    Quelle: Berliner Woche, 05.02.17
    http://www.berliner-woche.de/lichtenberg/wirtschaft/kroeten-und-froesche-in-gefahr-die-naturschutzwacht-zaehlt-immer-weniger-amphibien-d118090.html

  • EU-Agrarpolitik nicht mehr zeitgemäß und ineffizient

    EU-Agrarpolitik nicht mehr zeitgemäß und ineffizient

    Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) ist nicht zeitgemäß und hochgradig ineffizient. Das geht aus einer wissenschaftlichen Überprüfung der GAP hervor, die der NABU und seine europäischen Partnerverbände BirdLife und EEB in Auftrag gegeben haben. Erste Ergebnisse stellten die Autoren in Brüssel vor. Im Mittelpunkt steht dabei das enorme Missverhältnis von Aufwand und Wirkung der Agrarpolitik. Mit jährlich fast 60 Milliarden Euro an Subventionen wird neben der Sicherstellung einer guten Lebensmittelversorgung der Bevölkerung seit Jahrzehnten versucht, landwirtschaftlichen Betrieben ein angemessenes Einkommen zu ermöglichen und gleichzeitig Artenvielfalt und Kulturlandschaften zu erhalten. Doch die Realität sieht anders aus, davon zeugen die vielen Hofaufgaben, z.B. während der jüngsten Milchkrise. Hinzu kommen massive schädliche Umweltauswirkungen durch zu hohen Einsatz von Pestiziden. Die Belastung des Grundwassers mit Nitrat, das Insektensterben und der drastische Rückgang der Feldvögel zeigen: die teure Politik wirkt nicht ausreichend, teilweise ist sie sogar kontraproduktiv.

    Die Autoren machen auch deutlich, dass die EU mit der gegenwärtigen Politik keine Chance hat, die von den Vereinten Nationen beschlossenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, die einen Bezug zur Biodiversität aufweisen. In Zeiten von knappen Kassen und vielen neuen Herausforderungen für Europa können wir es uns nicht mehr leisten, Milliarden an Steuergeldern mit der Gießkanne über landwirtschaftliche Betriebe zu verteilen. Dies betrifft vor allem die pauschalen Direktzahlungen, die pro Hektar gezahlt werden und drei Viertel des Budgets ausmachen. Sie führen zwar zu immer mehr Produktion – oft auf Kosten der Umwelt – verhindern aber Investitionen in Ressourceneffizienz und den Schutz der Artenvielfalt. Noch dazu wird ein bedeutender Teil über Pachtpreise gleich an Grundeigentümer weitergereicht. Auf der anderen Seite erhalten effektive Instrumente wie der Vertragsnaturschutz viel zu wenig Förderung und lohnen sich für viele Landwirte nicht.

    Für die Studie hat ein Team von Wissenschaftlern um Guy Pe’er und Sebastian Lakner fast 600 relevante Fachpublikationen identifiziert und 275 von ihnen detailliert ausgewertet, um Wirksamkeit, Kosteneffizienz, Relevanz, Kohärenz und den EU-Mehrwert der GAP zu beurteilen. An diesen fünf Kriterien orientiert sich die Europäische Kommission in ihrer Gesetzgebung – bislang aber nicht bei der Agrarpolitik. Während Umweltgesetze auf Herz und Nieren überprüft werden, weigert sich die EU-Kommission systematisch eine Politik zu überprüfen, die mit fast 60 Milliarden Euro im Jahr 40 Prozent des EU-Haushalts erhält. Dass auch die Bundesregierung als größter EU-Nettozahler einen Fitness Check der Agrarpolitik abgelehnt hat, ist noch unverständlicher angesichts der Umweltbelastungen, die die bisherige Subventionspraxis in der EU befördert hat. Die Umweltverbände haben sich daher entschieden, einen eigenen Fitness Check durchzuführen. Eine Studie von Umweltverbänden kann jedoch nicht einen offiziellen Fitness Check der EU ersetzen. Der NABU versteht sie daher als Beitrag und Anregung für eine größere Untersuchung, zu der auch eine umfassende Einbeziehung von Experten und allen Interessensgruppen gehören muss.

    Zu Beginn der Konferenz übergaben die europäischen Umweltnetzwerke BirdLife, EEB und WWF symbolisch 258.708 Unterschriften und die Logos von über 600 Unternehmen und Organisationen aus ganz Europa an EU-Agrarkommissar Phil Hogan. In den vergangenen Wochen haben sich diese, mit wesentlicher Beteiligung des NABU, unter dem Motto „LivingLand“ an einer Bürgerbefragung des Agrarkommissars beteiligt und dabei eine grundsätzlich andere Agrarpolitik gefordert.

    Quelle: NABU, im Mai 2017
    https://www.nabu.de/news/2017/05/22425.html

  • In der Schweiz soll sich der Bund für eine Reduktion von Pestiziden einsetzen

    In der Schweiz soll sich der Bund für eine Reduktion von Pestiziden einsetzen

    Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Umweltverbände. Jetzt fordern BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF vom Bundesrat ein entschlosseneres Vorgehen und mehr Ressourcen. Bei der Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts gfs-zürich haben sich zwei von drei Befragten (65%) dafür ausgesprochen, dass der Bund für eine Reduktion des Pestizideinsatzes in der Schweizer Landwirtschaft sorgen soll. Fast die Hälfte der Befragten (49%) sprach sich zudem dafür aus, Subventionen künftig nur noch für eine Landwirtschaft ohne Pestizide auszurichten. Auch betreffend Grundwasser ist die Antwort klar: drei von vier Befragten (74%) akzeptieren auf keinen Fall Pestizide im Trinkwasser. Die Umweltverbände Greenpeace, Pro Natura, BirdLife Schweiz und WWF verlangen nun, dass der Bund seine Verantwortung wahrnimmt. „Es braucht endlich einen ambitionierten Pestizid-Reduktionsplan und mehr Personal sowie finanzielle Mittel für dessen Durchsetzung“, fordert Daniela Hoffmann, Landwirtschaftsexpertin beim WWF Schweiz. In der Schweiz gelangen zu viele Pestizide in die Umwelt, die die Gewässer vergiften und die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährden. Mehrere Studien der EAWAG haben dringenden Handlungsbedarf aufgezeigt. In der neusten Studie wurden fünf kleine Fliessgewässer in fünf verschiedenen Kantonen (TG, BL, BE, VS, TI) während sechs Monaten mehrfach auf Pestizide getestet. Dabei wurden 128 verschiedene Pestizide nachgewiesen, wobei keines der Gewässer den Wasserqualitäts-Vorgaben der Gewässerschutzverordnung entsprach. Dieses Resultat ist höchst problematisch, da sich die chemisch-synthetischen Pestizide kaum abbauen und in den Gewässern und im Boden stetig weiter anreichern.

    Quelle: GABOT.de, 07.06.17
    https://www.gabot.de/ansicht/news/schweiz-bevoelkerung-will-weniger-pestizide-385865.html

  • Alarmierender Rückgang von europäischen Süßwasserfischen, Weichtieren und Pflanzen

    Alarmierender Rückgang von europäischen Süßwasserfischen, Weichtieren und Pflanzen

    Die Europäische Rote Liste ist eine regelmäßige periodische Bewertung des Erhaltungszustands von etwa 6 000 Arten. Sie legt fest, ob diese Arten in Europa durch Aussterben bedroht sind, so dass Erhaltungsmaßnahmen ergriffen werden können, um diesen Trend umzukehren. Vorwiegend von der Europäischen Kommission finanziert, ist diese Liste Teil der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Die jüngste Untersuchung der in Europa heimischen Fauna und Flora hat ergeben, dass ein großer Anteil Weichtiere, Süßwasserfische und Gefäßpflanzen als gefährdet einzustufen ist. Konkret heißt dies, dass 44% aller Süßwasserweichtiere, 37% der Süßwasserfische, 23% der Amphibien, 20% einer Auswahl von terrestrischen Weichtieren, 19% der Reptilien, 15% der Säugetiere und Libellen, 13% der Vögel, 11% einer Auswahl von xylobionten Käfern (d. h. Käfer, die von totem Holz abhängig sind), 9% der Schmetterlinge und 467 Arten von Gefäßpflanzen vom Aussterben bedroht sind. Süßwasserweichtiere sind die am stärksten gefährdete Gruppe. Die einst weit verbreitete Riesenflussperlmuschel kommt heute nur noch in wenigen Flüssen Frankreichs und
    Spaniens vor.

    Quelle: Europäische Kommission, 01.03.12
    https://ec.europa.eu/environment/efe/themes/nature-and-biodiversity/european-plants-molluscs-and-freshwater-fish-alarming-decline_de

  • Käfer- und Pflanzenarten stehen stark unter Druck in der Schweiz

    Käfer- und Pflanzenarten stehen stark unter Druck in der Schweiz

    Das Bundesamt für Umwelt hat erstmals eine Rote Liste zu vier Familien der einheimischen holzbewohnenden Käferarten der Schweiz erstellt. Sie lässt aufhorchen: Fast die Hälfte dieser Käferarten ist gefährdet. Gleichzeitig zeigt die revidierte Rote Liste der Blütenpflanzen, Farne, Bärlappe und Schachtelhalme, dass es diesen Pflanzen nicht viel besser geht: Bald ein Drittel dieser Gefässpflanzenarten ist gefährdet. Seit ihrer letzten Evaluation 2002 hat sich ihr Zustand gar verschlechtert.

    Wie sehr einheimische Arten durch die Veränderungen ihres Lebensraums unter Druck geraten, verdeutlicht die neu erschienene Rote Liste der holzbewohnenden Käferarten der Schweiz des Bundesamts für Umwelt BAFU. Die Erkenntnisse sind alarmierend: Rund 46% der 256 untersuchten Käferarten sind gefährdet – d.h. sie könnten aussterben – weitere 18% sind es potenziell. Im Vergleich zum Durchschnitt der gefährdeten Arten aller bislang untersuchten Tiere und Pflanzen (36%) sind holzbewohnende Käfer deutlich stärker bedroht.

    Die zeitgleich revidierte Rote Liste der Gefässpflanzen lässt ebenfalls aufhorchen: 28% der rund 2700 einheimischen Pflanzenarten, welche Blütenpflanzen, Farne, Bärlappe und Schachtelhalme umfassen, sind gefährdet, 16% potenziell. Im Vergleich mit der letzten Auswertung von 2002 wurde die Verschlechterung nur bei einem Drittel der damals gefährdeten Arten etwas abgebremst, während über 200 Arten heute in schlechterem Zustand sind. Diese ernüchternde Bilanz zeigt, dass die Erhaltung und Förderung der einheimischen Arten weiterhin und verstärkt Aufmerksamkeit verlangt.

    Quelle: Bundesrat, Schweizerische Eidgenossenschaft, 13.09.16
    https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-63742.html

  • De zomertortel verdwijnt als broedvogel uit Nederland

    De zomertortel verdwijnt als broedvogel uit Nederland

    Midden jaren zeventig werd de broedpopulatie van de zomertortel (Streptopelia turtur) geschat op 35.000 to 50.000 paar en kwam de soort nog bijna overal in Nederland voor. Eind jaren negentig was de broedpopulatie sterk ingezakt, naar 10.000 tot 12.000 paar. In de periode 2008-11 broedden nog maar 5.000 paar in ons land. Veldwerk dat in 2013-15 voor de nieuwe Vogelatlas van Sovon Vogelonderzoek Nederland is uitgevoerd toont een nog schrijnender beeld. Het zou zomaar kunnen dat we niet veel verder komen dan hooguit 2.000 broedpaar. De zomertortel is in hoog tempo op weg om als broedvogel uit Nederland te verdwijnen.

    Het voedsel van de zomertortel bestaat jaarrond uit zaden. Dit wordt gezocht op relatief open, ijle onkruidrijke plekken. Uit onderzoek blijkt dat zomertortels tegenwoordig meer moeite hebben met het vinden van voldoende zaden voor zichzelf en hun nestjongen. Dit speelt vooral in de eerste helft van het broedseizoen.

    Bron: Nature Today, 16-05-17
    https://www.naturetoday.com/intl/nl/nature-reports/message/?msg=23465

  • Käfer sind unverzichtbar für unsere Natur, doch sie werden immer weniger

    Käfer sind unverzichtbar für unsere Natur, doch sie werden immer weniger

    Käfer sind der Unterboden unserer Umwelt. Es gibt sie überall und unzählig. Doch seit einigen Jahren beobachten Forscherinnen und Forscher ein dramatisches Insektensterben. Davon sind auch die Käfer betroffen. Für Käfer ist die industrialisierte Landwirtschaft ein Problem. Käfer gibt es überall, außer auf der Antarktis. Das macht sie mit zu den erfolgreichsten Tieren auf diesem Planeten. Es gibt sie in allen Formen und Farben: zum Beispiel den 17 Zentimeter langen Riesenbockkäfer aus Brasilien oder den 100 Gramm schweren Goliathkäfer aus dem zentral- und westafrikanischen Regenwald und schillernde oder gepunktete Käfer, wie unseren heimischen Marienkäfer. Für die Natur sind Käfer unverzichtbar, denn sie haben sehr verschiedene Nahrungsgewohnheiten je nach Art: Manche fressen faule Pflanzen, andere Insekten oder Schnecken, einige ernähren sich sogar von Kot und Aas. So helfen sie mit, die Umwelt aufzuräumen – auch wenn uns Menschen das oft nicht so recht ist, wie zum Beispiel beim Borkenkäfer. Käfer haben nicht nur alle Kontinente erobert, sondern auch alle Stockwerke dieser Welt: Sie gehören zu den Insekten, die auf dem Land, im und auf dem Wasser und sogar in der Luft leben können. Manche von ihnen überbrücken fliegend weite Distanzen, zum Beispiel um Überwinterungsplätze zu finden oder neue Lebensräume zu erobern. Doch Käfer sind – wie alle Insekten – bedroht. Ihr Lebensraum wird durch Straßen- und Städtebau und auch durch die industrielle Landwirtschaft immer kleiner. Mit noch nicht absehbaren Folgen für das ökologische Gleichgewicht. Doch die industrialisierte Landwirtschaft mit ihren Insektenvernichtungsmitteln und Monokulturen, der Flächenverbrauch durch Straßen und Häuser und die immer eintönigeren Gärten in unseren Vorstädten rauben den Käfern ihre Lebensgrundlage. Ein “Stilles Sterben” gehe da vor sich, sagen die Forscher. Ein Sterben, das katastrophale Folgen haben kann. Denn Käfer sind in unserer Umwelt unverzichtbar, als Bestäuber, Müllabfuhr oder Nahrung für andere Tiere.

    Und eines sollten wir auch nicht vergessen: Eine Welt, die selbst für die zähen Käfer zu lebensfeindlich geworden ist, wird über kurz oder lang eine sein, in der auch wir Menschen nicht mehr überleben können.

    Quelle: Bayerischer Rundfunk, 30.05.17
    http://www.br.de/themen/wissen/kaefer-insekt-umwelt-natur-tier-100.html

  • EPA Releases Ecological Risk Assessments for Neonicotinoids and Announces Next Steps in Registration Review

    EPA Releases Ecological Risk Assessments for Neonicotinoids and Announces Next Steps in Registration Review

    On May 25, 2017, the U.S. Environmental Protection Agency (EPA) announced the release of ecological risk assessments for four neonicotinoid active ingredients for public comment as well as the Registration Review Update for Four Neonicotinoid Insecticides (Update). 82 Fed. Reg. 24113. The ecological risk assessments are:

    EPA states that public comments “could address, among other things, the Agency’s risk assessment methodology and assumptions applied to its draft risk assessments, such as its methodology for estimating colony-level risk to bees from exposure to bee bread.” Comments on the three ecological risk assessments are due by July 24, 2017.

    The main focus of the Update document is EPA’s efforts to harmonize the risk assessment and management of the four neonicotinoids during registration review. EPA has identified additional pollinator exposure data and pollinator toxicity data needs; registrants have committed to producing the needed data, and most of the data will be submitted in 2017. EPA plans to produce final pollinator risk assessments for both agricultural and non-agricultural uses in 2018. Release of non-pollinator risk assessments (i.e., aquatic organisms, terrestrial mammals, and birds) is planned for 2017. Human health risk assessments are also scheduled to be issued in 2017. EPA has stated that mitigating risk from the uses of all neonicotinoids may be considered for all four compounds at the same time to ensure consistent risk management and to prevent unnecessary shifts in usage between the compounds without a reduction in risk. EPA intends to release final pollinator assessments and proposed interim decisions for registration review for all four neonicotinoids in 2018.

    Commentary

    From the EPA website, the following general statement summarizes what EPA has found so far:

    The assessments for clothianidin, thiamethoxam, and dinotefuran, similar to the preliminary pollinator assessment for imidacloprid showed: most approved uses do not pose significant risks to bee colonies. However, spray applications to a few crops, such as cucumbers, berries, and cotton, may pose risks to bees that come in direct contact with residue.
    To some degree, it is reassuring that widespread adoption of the neonicotinoid products appears not to be an overwhelming or altogether unanticipated risk to pollinators. For insecticides, that foliar spray applications could be harmful is not good news, as any direct contact of an insect (bees) and insecticides usually is not good for the health of the insect.

    Another point some may find reassuring is that EPA has not found seed treatment with neonicotinoid products to be of significant risk. This is ironic to some degree, since one of the fundamental assumptions not long ago among many beekeepers was that the seed treatment products were a singular and significant cause of the increase in colony decline and loss.

    EPA’s description of the registration review status of these products also indicates that a great volume of additional data concerning possible pollinator risks is due to arrive over the next six to 18 months. Obviously, the results of these additional studies will fundamentally inform the EPA risk assessment conclusions. At the same time, one legacy of the Obama Administration in this space, the development of state Manage Pollinator Protection Plans (MP3), also will be impacted by what EPA discovers from this volume of soon-to-arrive data.

    Until then, and until the new political leadership of the agency indicates any direction on pollinator issues, it is unclear whether the pollinator issue will remain one of the priority issues for program attention, or be folded into the general timeline and normal course or registration review over the next few years

    Source: Lexology, June 1, 2017
    http://www.lexology.com/library/detail.aspx?g=b065c8f6-6b17-4924-a4de-18d87653a2fe