Auteur: Henk Tennekes

  • Immer weniger Fasane im Landkreis Osterholz

    Immer weniger Fasane im Landkreis Osterholz

    Sein wissenschaftlicher Name lautet Phasianus Colchicus, er gehört zur Gattung der Hühnervögel und war bereits in der Antike als Ziervogel und wegen seines wohlschmeckenden Fleisches äußerst beliebt. Doch der Anblick von Fasanen wird immer seltener. Auch im Landkreis Osterholz ist der Bestand der Bodenbrüter kontinuierlich zurückgegangen. Die Zählung der Fasanenhähne im Rahmen der Wildtiererfassung in den letzten sechs Jahren zeigt für den Landkreis einen Rückgang von 2,8 Hähnen auf je hundert Hektar auf 2,3 Hähne. Die Zahlen für die Hegeringe 1 (Schwanewede ) und 3 (Neuenkirchen) untermauern diese Tendenz. So wurden 2009 im Hegering 1 noch 2,86 Hähne gezählt. 2013 waren es 1,9, bevor sich der Bestand im letzten Jahr auf 2,46 Hähne pro hundert Hektar stabilisierte. In Neuenkirchen fallen die Zahlen noch deutlicher aus: Von 2,73 Vögeln 2009 fiel der Index 2014 auf 1,16 Fasanenhähne. Da nur wenige verendete erwachsene Tiere gefunden wurden, vermutet man den größten Verlust bei den Jungtieren. Die Fortpflanzungszeit der Fasane beginnt Ende März und ist meist Anfang Juni abgeschlossen. Während erwachsene Tiere hauptsächlich pflanzliche Kost wie Sämereien, Zwiebeln und Wurzeln zu sich nehmen, brauchen die Jungtiere in den ersten vier Wochen viel tierisches Eiweiß, dass sie durch Insekten zu sich nehmen.

    Sein wissenschaftlicher Name lautet Phasianus Colchicus, er gehört zur Gattung der Hühnervögel und war bereits in der Antike als Ziervogel und wegen seines wohlschmeckenden Fleisches äußerst beliebt. Doch der Anblick von Fasanen wird immer seltener. Auch im Landkreis Osterholz ist der Bestand der Bodenbrüter kontinuierlich zurückgegangen. Die Zählung der Fasanenhähne im Rahmen der Wildtiererfassung in den letzten sechs Jahren zeigt für den Landkreis einen Rückgang von 2,8 Hähnen auf je hundert Hektar auf 2,3 Hähne. Die Zahlen für die Hegeringe 1 (Schwanewede ) und 3 (Neuenkirchen) untermauern diese Tendenz. So wurden 2009 im Hegering 1 noch 2,86 Hähne gezählt. 2013 waren es 1,9, bevor sich der Bestand im letzten Jahr auf 2,46 Hähne pro hundert Hektar stabilisierte. In Neuenkirchen fallen die Zahlen noch deutlicher aus: Von 2,73 Vögeln 2009 fiel der Index 2014 auf 1,16 Fasanenhähne. Da nur wenige verendete erwachsene Tiere gefunden wurden, vermutet man den größten Verlust bei den Jungtieren. Die Fortpflanzungszeit der Fasane beginnt Ende März und ist meist Anfang Juni abgeschlossen. Während erwachsene Tiere hauptsächlich pflanzliche Kost wie Sämereien, Zwiebeln und Wurzeln zu sich nehmen, brauchen die Jungtiere in den ersten vier Wochen viel tierisches Eiweiß, dass sie durch Insekten zu sich nehmen.

    Quelle: Weser-Kurier, 29.08.2015
    http://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-Immer-weniger-Fasane-im-Landkreis-_arid,1196633.html

  • In de Duitse deelstaat Noordrijn-Westfalen verdwijnen de insecten, in Nederland zal het niet anders zijn

    In de Duitse deelstaat Noordrijn-Westfalen verdwijnen de insecten, in Nederland zal het niet anders zijn

    Naar aanleiding van de Internationale Dag van de Biodiversiteit waarschuwt de natuurbeschermingsorganisatie NABU in de Duitse deelstaat Noordrijn-Westfalen tegen dramatische ontwikkelingen bij de insecten. Meer dan 60 procent van de hommel soorten zijn uitgestorven in de regio Krefeld. Een soortgelijke situatie bestaat in de hoofdstad Düsseldorf bij de vlinders, waarvan 58 procent van de soorten reeds zijn verdwenen. “Om aandacht te vestigen op het uitsterven van soorten, hoeven we niet langer te wijzen naar het regenwoud – het gebeurt voor onze deur”, zegt NABU districtsvoorzitter Josef Tumbrinck. Volgens onderzoek van entomologen gaat niet alleen het aantal insectensoorten maar ook het totale bestand van alle op een plaats voorkomende vliegende insecten dramatisch achteruit. Op diverse locaties heeft de Entomologische Vereniging Krefeld in de afgelopen drie jaar gegevens over insecten verzameld via gestandaardiseerde methoden en vergeleken met de testresultaten van 15 tot 25 jaar geleden. Hieruit bleken dramatische verliezen van 70 tot 80 procent van de biomassa van vliegende insecten.

    Naar aanleiding van de Internationale Dag van de Biodiversiteit waarschuwt de natuurbeschermingsorganisatie NABU in de Duitse deelstaat Noordrijn-Westfalen tegen dramatische ontwikkelingen bij de insecten. Meer dan 60 procent van de hommel soorten zijn uitgestorven in de regio Krefeld. Een soortgelijke situatie bestaat in de hoofdstad Düsseldorf bij de vlinders, waarvan 58 procent van de soorten reeds zijn verdwenen. “Om aandacht te vestigen op het uitsterven van soorten, hoeven we niet langer te wijzen naar het regenwoud – het gebeurt voor onze deur”, zegt NABU districtsvoorzitter Josef Tumbrinck. Volgens onderzoek van entomologen gaat niet alleen het aantal insectensoorten maar ook het totale bestand van alle op een plaats voorkomende vliegende insecten dramatisch achteruit. Op diverse locaties heeft de Entomologische Vereniging Krefeld in de afgelopen drie jaar gegevens over insecten verzameld via gestandaardiseerde methoden en vergeleken met de testresultaten van 15 tot 25 jaar geleden. Hieruit bleken dramatische verliezen van 70 tot 80 procent van de biomassa van vliegende insecten.

    Bron: NABU Noordrijn-Westfalen
    https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/recht/biodiversitaet/18897.html

  • Der NABU NRW warnt vor dramatischen Entwicklungen bei den heimischen Insekten

    Der NABU NRW warnt vor dramatischen Entwicklungen bei den heimischen Insekten

    Anlässlich des Internationalen Tages der Artenvielfalt warnt der NABU NRW vor dramatischen Entwicklungen bei der artenreichsten Tiergruppe der Insekten. Untersuchungen auf regionaler Ebene zeigen einen über die vergangenen zwei Jahrzehnten eingetretenen Verlust bei der heimischen Artenvielfalt. So sind nach aktuellen Auswertungen im Großraum Krefeld inzwischen mehr als 60 Prozent der Hummelarten ausgestorben. Ähnlich sieht es in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei den Tagfaltern aus, wo 58 Prozent der Arten schon verschwunden sind. „Um auf das Artensterben aufmerksam zu machen, müssen wir nicht mehr auf den Regenwald verweisen – es passiert vor unserer Haustür“, sagt NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck. Nach Erhebungen von Insektenkundlern geht aber nicht bloß die Zahl der Insektenarten dramatisch zurück, sondern auch die Gesamtmenge aller an einem Ort vorkommenden Fluginsekten. An unterschiedlichen Standorten hat der Entomologische Verein Krefeld über standardisierte Methoden die Insekten in den vergangenen drei Jahren erfasst und mit Untersuchungsergebnissen von vor 15 bis 25 Jahren verglichen. Hierbei zeigten sich dramatische Verluste von bis zu 70 bis 80 Prozent der Biomasse von Fluginsekten. Einige dieser Vergleichsmessungen liegen zudem auch noch in Schutzgebieten.

    Anlässlich des Internationalen Tages der Artenvielfalt warnt der NABU NRW vor dramatischen Entwicklungen bei der artenreichsten Tiergruppe der Insekten. Untersuchungen auf regionaler Ebene zeigen einen über die vergangenen zwei Jahrzehnten eingetretenen Verlust bei der heimischen Artenvielfalt. So sind nach aktuellen Auswertungen im Großraum Krefeld inzwischen mehr als 60 Prozent der Hummelarten ausgestorben. Ähnlich sieht es in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei den Tagfaltern aus, wo 58 Prozent der Arten schon verschwunden sind. „Um auf das Artensterben aufmerksam zu machen, müssen wir nicht mehr auf den Regenwald verweisen – es passiert vor unserer Haustür“, sagt NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck. Nach Erhebungen von Insektenkundlern geht aber nicht bloß die Zahl der Insektenarten dramatisch zurück, sondern auch die Gesamtmenge aller an einem Ort vorkommenden Fluginsekten. An unterschiedlichen Standorten hat der Entomologische Verein Krefeld über standardisierte Methoden die Insekten in den vergangenen drei Jahren erfasst und mit Untersuchungsergebnissen von vor 15 bis 25 Jahren verglichen. Hierbei zeigten sich dramatische Verluste von bis zu 70 bis 80 Prozent der Biomasse von Fluginsekten. Einige dieser Vergleichsmessungen liegen zudem auch noch in Schutzgebieten.

    Quelle: NABU Nordrhein-Westfalen
    https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/recht/biodiversitaet/18897.html

  • Ameisen gelten als sehr zäh, doch derzeit schrumpfen die Bestände von 92 Prozent der hiesigen Arten

    Ameisen gelten als sehr zäh, doch derzeit schrumpfen die Bestände von 92 Prozent der hiesigen Arten

    Ameisen werden oft unterschätzt, vor allem hinsichtlich ihrer Rolle für die Ökosysteme. „Ameisen sind einer der Gipfel der sozialen Evolution und in manchen Gegenden wichtiger für die Böden als Regenwürmer“, sagt Prof. Jürgen Heinze von der Universität Regensburg. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) berichtete in seinem ersten Artenschutz-Report, dass die Populationen von 99 der hierzulande insgesamt 108 Ameisenarten schrumpfen. „Die Bestände von fast 92 Prozent der Arten nehmen derzeit ab“, heißt es in dem Bericht zur Gefährdung dieser Insekten. 56 Arten gelten demnach als bestandsgefährdet, eine als ausgestorben.

    Ameisen werden oft unterschätzt, vor allem hinsichtlich ihrer Rolle für die Ökosysteme. „Ameisen sind einer der Gipfel der sozialen Evolution und in manchen Gegenden wichtiger für die Böden als Regenwürmer“, sagt Prof. Jürgen Heinze von der Universität Regensburg. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) berichtete in seinem ersten Artenschutz-Report, dass die Populationen von 99 der hierzulande insgesamt 108 Ameisenarten schrumpfen. „Die Bestände von fast 92 Prozent der Arten nehmen derzeit ab“, heißt es in dem Bericht zur Gefährdung dieser Insekten. 56 Arten gelten demnach als bestandsgefährdet, eine als ausgestorben.

    Quelle: Frankfurter Neue Presse, 13.08.2015
    http://www.fnp.de/nachrichten/wissenschaft/Warum-die-Ameisen-schwinden;art746,1537522

  • In Deutschland ist die Auerhahn-Population gefährdet

    In Deutschland ist die Auerhahn-Population gefährdet

    Die Zahl der Auerhähne (Tetrao Urogallus) im Schwarzwald sinkt. Wie der Landesjagdverband am Montag in Stuttgart mitteilte, wurden bei der diesjährigen Zählung nur noch 243 Hähne ermittelt. Das sind rund 7 Prozent weniger als im Vorjahr und 23 Prozent weniger als 2012. Zu befürchten sei nun ein neuer Negativtrend. In allen Mittelgebirgen außer im Bayerischen Wald und im Schwarzwald ist der markante Vogel mit den roten «Augenbrauen» ausgestorben. Seit 1971 darf er nicht mehr gejagt werden. Um die Population zu erhalten wurde ein Aktionsplan erarbeitet, der beim Auerhuhntag am 26. und 27. September in Todtnauberg (Kreis Lörrach) vorgestellt werden soll.

    Die Zahl der Auerhähne (Tetrao Urogallus) im Schwarzwald sinkt. Wie der Landesjagdverband am Montag in Stuttgart mitteilte, wurden bei der diesjährigen Zählung nur noch 243 Hähne ermittelt. Das sind rund 7 Prozent weniger als im Vorjahr und 23 Prozent weniger als 2012. Zu befürchten sei nun ein neuer Negativtrend. In allen Mittelgebirgen außer im Bayerischen Wald und im Schwarzwald ist der markante Vogel mit den roten «Augenbrauen» ausgestorben. Seit 1971 darf er nicht mehr gejagt werden. Um die Population zu erhalten wurde ein Aktionsplan erarbeitet, der beim Auerhuhntag am 26. und 27. September in Todtnauberg (Kreis Lörrach) vorgestellt werden soll.

    Quelle: Proplanta, 22.08.2015
    http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Auerhahn-Population-im-Schwarzwald-nimmt-ab_article1440224361.html

  • The steep decline of the autumn darter — a species of red dragonfly — in Japan is linked to neonicotinoid insecticides

    The steep decline of the autumn darter — a species of red dragonfly — in Japan is linked to neonicotinoid insecticides

    The autumn darter — a species of red dragonfly — is making it onto the “red list” of endangered species in many local municipalities in Japan. The data point to a possible link with the use of pesticides. According to the Nature Conservation Society of Japan (NACS-J), the autumn darter (Sympetrum frequens) has been confirmed as being on endangered species lists in the six prefectures of Osaka, Hyogo, Mie, Toyama, Nagasaki and Kagoshima. Their numbers have dropped dramatically from the late 1990s onward. According to Tetsuyuki Ueda, an animal ecology expert and professor emeritus at Ishikawa Prefectural University, autumn darters were confirmed to have emerged from their chrysalises at 80 percent of rice paddies in the prefecture in 1989, while the figure was down to 19 percent in 2009. Tests found that using neonicotinoid insecticides, which have become widespread since their emergence in the 1990s, led to a 70-percent drop in the autumn darter’s eclosion rate than when such insecticides were not used.

    The autumn darter — a species of red dragonfly — is making it onto the “red list” of endangered species in many local municipalities in Japan. The data point to a possible link with the use of pesticides. According to the Nature Conservation Society of Japan (NACS-J), the autumn darter (Sympetrum frequens) has been confirmed as being on endangered species lists in the six prefectures of Osaka, Hyogo, Mie, Toyama, Nagasaki and Kagoshima. Their numbers have dropped dramatically from the late 1990s onward. According to Tetsuyuki Ueda, an animal ecology expert and professor emeritus at Ishikawa Prefectural University, autumn darters were confirmed to have emerged from their chrysalises at 80 percent of rice paddies in the prefecture in 1989, while the figure was down to 19 percent in 2009. Tests found that using neonicotinoid insecticides, which have become widespread since their emergence in the 1990s, led to a 70-percent drop in the autumn darter’s eclosion rate than when such insecticides were not used.

    In fiscal 2014, the Environment Ministry looked through scientific literature to determine the effects of eight kinds of pesticides. The ministry said that the literature suggested the chemicals affected autumn darters, but this could not be confirmed. This fiscal year, Hyogo, Hiroshima and Saga prefectures are investigating the number of autumn darters, whether pesticides are used, and the concentration of residual pesticides in relevant areas.

    “Farmers often don’t know what kind of negative impacts pesticides have on the natural environment,” says Ueda. “It’s necessary to create a framework in which the risks can be clearly communicated to farmers.”

    Source:
    August 23, 2015 (Mainichi Japan)
    http://mainichi.jp/english/english/newsselect/news/20150823p2a00m0na002000c.html

  • Die Haubenlerche, früher ein „Allerweltsvogel“, ist fast schon ausgestorben in Niedersachsen

    Die Haubenlerche, früher ein „Allerweltsvogel“, ist fast schon ausgestorben in Niedersachsen

    Für viele ältere Leute ist sie dort, wo sie vorkommt, ein gewohnter Anblick – die Haubenlerche (Galerida cristata). Das trifft allerdings nur noch auf wenige Standorte in Lüneburg, Ebstorf, Suderburg und Bohlsen zu. In ganz Niedersachsen ist sie heute nur noch hier und in der Stadt Hildesheim anzutreffen. Die Haubenlerche war früher ein „Allerweltsvogel“, der an Orts- und Straßenrändern, Schuttplätzen und auf Schulhöfen vorkam. Seit den 1980er Jahren ist ein rasanter Niedergang der Bestände zu verzeichnen, der dazu führte, dass die Lerche mit der auffälligen Federhaube bereits seit dem Jahr 2002 in Niedersachsen als vom Aussterben bedroht gilt. Seit März 2015 sind Maria Huber und Lars Wellmann vom Uelzener Planungsbüro „Lamprecht & Wellmann“ sowie der Biologe Jann Wübbenhorst im Auftrag der jeweiligen Unteren Naturschutzbehörden unterwegs, um die Bestände der Haubenlerche zu kartieren. Aus den Vorjahren lagen Hinweise auf über 20 Standorte vor, an denen Haubenlerchen auftraten. Diese Kenntnisse gehen vor allem auf die langjährige intensive Arbeit des Lüneburger Ornithologen Karl-Wilhelm Kirsch über die Haubenlerche zurück.
    Das Ergebnis der Bestandserfassung 2015 ist ernüchternd. Es wurden nur noch an acht Standorten Haubenlerchen festgestellt. Maximal elf Reviere waren besetzt, davon nur fünf mit je einem Paar. Die übrigen Reviere sind mit einzelnen Männchen besetzt, die zur Brutzeit kein Weibchen gefunden haben. Im Jahre 2015 wurden bislang erst drei erfolgreiche Bruten ermittelt, zwei davon in Lüneburg und eine in Ebstorf.

    Für viele ältere Leute ist sie dort, wo sie vorkommt, ein gewohnter Anblick – die Haubenlerche (Galerida cristata). Das trifft allerdings nur noch auf wenige Standorte in Lüneburg, Ebstorf, Suderburg und Bohlsen zu. In ganz Niedersachsen ist sie heute nur noch hier und in der Stadt Hildesheim anzutreffen. Die Haubenlerche war früher ein „Allerweltsvogel“, der an Orts- und Straßenrändern, Schuttplätzen und auf Schulhöfen vorkam. Seit den 1980er Jahren ist ein rasanter Niedergang der Bestände zu verzeichnen, der dazu führte, dass die Lerche mit der auffälligen Federhaube bereits seit dem Jahr 2002 in Niedersachsen als vom Aussterben bedroht gilt. Seit März 2015 sind Maria Huber und Lars Wellmann vom Uelzener Planungsbüro „Lamprecht & Wellmann“ sowie der Biologe Jann Wübbenhorst im Auftrag der jeweiligen Unteren Naturschutzbehörden unterwegs, um die Bestände der Haubenlerche zu kartieren. Aus den Vorjahren lagen Hinweise auf über 20 Standorte vor, an denen Haubenlerchen auftraten. Diese Kenntnisse gehen vor allem auf die langjährige intensive Arbeit des Lüneburger Ornithologen Karl-Wilhelm Kirsch über die Haubenlerche zurück.
    Das Ergebnis der Bestandserfassung 2015 ist ernüchternd. Es wurden nur noch an acht Standorten Haubenlerchen festgestellt. Maximal elf Reviere waren besetzt, davon nur fünf mit je einem Paar. Die übrigen Reviere sind mit einzelnen Männchen besetzt, die zur Brutzeit kein Weibchen gefunden haben. Im Jahre 2015 wurden bislang erst drei erfolgreiche Bruten ermittelt, zwei davon in Lüneburg und eine in Ebstorf.

    Quelle: Gemeinschaftsportal von Stadt und Landkreis Uelzen
    http://www.uelzen.de/desktopdefault.aspx/tabid-3604/7832_read-64676/

  • Im Kreis Offenbach gibt es bald keine Feldlerchen mehr – der Bestand ist in den zurückliegenden 17 Jahren um 64 Prozent zurückgegangen

    Im Kreis Offenbach gibt es bald keine Feldlerchen mehr – der Bestand ist in den zurückliegenden 17 Jahren um 64 Prozent zurückgegangen

    Einst war die Feldlerche (Alauda arvensis) ein häufiger Brutvogel der Agrarlandschaft. Doch schon seit vielen Jahren geht ihr Bestand stetig zurück. Diese besorgniserregende Entwicklung war Anlass für die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) den aktuellen Bestand der Feldlerche im Kreis Offenbach ein weiteres Mal zu erfassen. Mitglieder des Arbeitskreises Offenbach der HGON haben die Feldlerchenvorkommen im Kreisgebiet 1998 erstmals kartiert. Insgesamt wurden damals 460 Reviere ermittelt. Das Ergebnis der diesjährigen Erfassung war erschreckend. Mit lediglich 165 Revieren ist der Bestand in den zurückliegenden 17 Jahren um 64 Prozent zurückgegangen. Völlig verschwunden ist die Lerche in diesem Zeitraum aus Sprendlingen, Hainburg und Urberach. Drastische Rückgänge gab es mit rund 90 Prozent in Heusenstamm, 80 Prozent in Seligenstadt sowie je 73 Prozent in Egelsbach und Obertshausen. Im Rodgau, dem Hauptverbreitungsgebiet der Feldlerche im Kreis, ging die Zahl der Paare von 243 auf 81 zurück. Die Feldvögel sind inzwischen die am meisten gefährdete Artengruppe innerhalb der mitteleuropäischen Vogelfauna. Die Zunahme des Maisanbaus und der Einsatz von Pestiziden tragen dazu bei. Große Flächen mit blühendem Raps sind für viele zwar hübsch anzuschauen, stehen Feldlerche und anderen Vögeln der Agrarlandschaft als Brutrevier und zur Nahrungssuche aber nicht zur Verfügung.

    Einst war die Feldlerche (Alauda arvensis) ein häufiger Brutvogel der Agrarlandschaft. Doch schon seit vielen Jahren geht ihr Bestand stetig zurück. Diese besorgniserregende Entwicklung war Anlass für die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) den aktuellen Bestand der Feldlerche im Kreis Offenbach ein weiteres Mal zu erfassen. Mitglieder des Arbeitskreises Offenbach der HGON haben die Feldlerchenvorkommen im Kreisgebiet 1998 erstmals kartiert. Insgesamt wurden damals 460 Reviere ermittelt. Das Ergebnis der diesjährigen Erfassung war erschreckend. Mit lediglich 165 Revieren ist der Bestand in den zurückliegenden 17 Jahren um 64 Prozent zurückgegangen. Völlig verschwunden ist die Lerche in diesem Zeitraum aus Sprendlingen, Hainburg und Urberach. Drastische Rückgänge gab es mit rund 90 Prozent in Heusenstamm, 80 Prozent in Seligenstadt sowie je 73 Prozent in Egelsbach und Obertshausen. Im Rodgau, dem Hauptverbreitungsgebiet der Feldlerche im Kreis, ging die Zahl der Paare von 243 auf 81 zurück. Die Feldvögel sind inzwischen die am meisten gefährdete Artengruppe innerhalb der mitteleuropäischen Vogelfauna. Die Zunahme des Maisanbaus und der Einsatz von Pestiziden tragen dazu bei. Große Flächen mit blühendem Raps sind für viele zwar hübsch anzuschauen, stehen Feldlerche und anderen Vögeln der Agrarlandschaft als Brutrevier und zur Nahrungssuche aber nicht zur Verfügung.

    Quelle: Frankfurter Neue Presse, 30.07.2015
    http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Mais-und-Pestizide-gefaehrden-Feldvoegel;art688,1516928

  • UK Government authorised neonicotinoid pesticide use despite knowing they damage honeybee colonies

    UK Government authorised neonicotinoid pesticide use despite knowing they damage honeybee colonies

    A UK Government study by their agency Fera has been published today. The study contains three key results, it shows:-
    • A clear relationship across regions between imidacloprid use (the commonest neonicotinoid used during the period of the study) and overwintering honeybee colony losses. • Neonicotinoid seed treatments (mainly imidacloprid) on Oilseed rape did not produce a consistent yield benefit – positive in three years, negative in one and no overall effect.
    • Neonicotinoid use reduced insecticide spray use in the autumn only if the initial use of the neonicotinoid was ignored, but appeared to increase insecticide sprays the following spring – net effect circa 0.75 more insecticide uses per hectare. Government has been aware of this statistical link between imidacloprid use and honeybee colony loss since early 2013 – the minutes of their own Advisory Committee on Pesticides of 29th January 2013 contain extensive discussion about a “prepublication” analysis that revealed that once regional differences had been accounted for 7-8% of honeybee colony loss was associated with imidacloprid use “there was a clear signal from imidacloprid use despite this ‘noise’, from other factors”.

    A UK Government study by their agency Fera has been published today. The study contains three key results, it shows:-
    • A clear relationship across regions between imidacloprid use (the commonest neonicotinoid used during the period of the study) and overwintering honeybee colony losses. • Neonicotinoid seed treatments (mainly imidacloprid) on Oilseed rape did not produce a consistent yield benefit – positive in three years, negative in one and no overall effect.
    • Neonicotinoid use reduced insecticide spray use in the autumn only if the initial use of the neonicotinoid was ignored, but appeared to increase insecticide sprays the following spring – net effect circa 0.75 more insecticide uses per hectare. Government has been aware of this statistical link between imidacloprid use and honeybee colony loss since early 2013 – the minutes of their own Advisory Committee on Pesticides of 29th January 2013 contain extensive discussion about a “prepublication” analysis that revealed that once regional differences had been accounted for 7-8% of honeybee colony loss was associated with imidacloprid use “there was a clear signal from imidacloprid use despite this ‘noise’, from other factors”.

    This July this year the Government authorised a derogation to allow farmers to use two types of banned neonicotinoids – clothianidin and thiamethioxam – on Oilseed rape, despite knowing about the link in their own data between the use of the closely related imidacloprid and loss of bee colonies. The study period was 2002 to 2010, prior to the widespread use of clothianidin and thiamethioxam. The Government abolished the Advisory Committee on Pesticides in 2014 and there are fears that the regional data that enabled this sophisticated analysis is no longer being collated. Matt Shardlow, Buglife CEO said “This is a profound disclosure by the UK Government, since 2013 they have known that neonicotinoid pesticides are linked to honeybee colony losses, but have repeatedly argued in favour of the continued use of these bee killing toxins, even in the last month breaking an EU ban to allow farmers to use them. Using neonicotinoid seed dressings is prophylactic and results in a net increase in area of land treated with insecticides, but again we find that neonicotinoids do not provide any consistent benefit to crop yields or the economy, they do however damage bees, pollinators and freshwater life: a complete ban is long overdue.”
    – See more at: https://buglife.org.uk/news-%26-events/news/government-authorised-neonicotinoid-pesticide-use-despite-knowing-they-damage#sthash.urtyGXP8.dpuf

  • Birds and butterflies suffering severe decline on farmland in UK

    Birds and butterflies suffering severe decline on farmland in UK

    Butterflies including gatekeepers, large skippers, small coppers and small tortoiseshells are in severe decline on agricultural land, while breeding farmland bird populations hit their lowest recorded level in England in 2013, having more than halved since 1970. Breeding farmland birds and butterflies are declining in both the long and short term, while woodland birds and butterflies have also seen numbers fall in past decades. In 2013, breeding woodland birds in England reached their lowest recorded level, more than a quarter (28%) below 1970 levels. Butterfly populations have tumbled by almost a half (48%) since 1990.

    Butterflies including gatekeepers, large skippers, small coppers and small tortoiseshells are in severe decline on agricultural land, while breeding farmland bird populations hit their lowest recorded level in England in 2013, having more than halved since 1970. Breeding farmland birds and butterflies are declining in both the long and short term, while woodland birds and butterflies have also seen numbers fall in past decades. In 2013, breeding woodland birds in England reached their lowest recorded level, more than a quarter (28%) below 1970 levels. Butterfly populations have tumbled by almost a half (48%) since 1990.

    Source: Irish Independent, 23/07/15
    http://www.independent.ie/world-news/europe/birds-and-butterflies-suffering-severe-decline-on-farmland-in-uk-31398625.html