Auteur: Henk Tennekes

  • Seit den 90-er Jahren gibt es in Hamburg 85 Prozent weniger Spatzen

    Seit den 90-er Jahren gibt es in Hamburg 85 Prozent weniger Spatzen

    Deutschland gehen die Spatzen verloren. Das ist auch in Thüringen so, vor allem in den Städten. Tino Sauer empfiehlt Ungläubigen einen einfachen Test: „Stellen Sie sich zu einem Bratwurststand. Es fällt sofort auf, wie wenig Sperlinge da sind und auf ein paar Brötchenkrümel lauern. Früher waren da Massen über Massen“, weiß der Vorsitzende der Ortsgruppe Großfahner des Naturschutzbundes (NABU) und Schwalbenbeauftragte in Thüringen, der auch einen intensiven Blick auf Spatzen hat. Seit den 90-er Jahren nimmt der Bestand an Haus- und Feldsperlingen, umgangssprachlich als „Spatz“ (Passer domesticus) zusammengefasst, deutschlandweit ab, Naturschützer sprechen von 20 bis 50 Prozent Rückgang, in Hamburg gibt es sogar 85 Prozent weniger Spatzen. Noch gehören die kleinen Grauen nicht zu den gefährdeten Arten, in manchen Gegenden sind die Zahlen allerdings so alarmierend, dass sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel stehen.

    Deutschland gehen die Spatzen verloren. Das ist auch in Thüringen so, vor allem in den Städten. Tino Sauer empfiehlt Ungläubigen einen einfachen Test: „Stellen Sie sich zu einem Bratwurststand. Es fällt sofort auf, wie wenig Sperlinge da sind und auf ein paar Brötchenkrümel lauern. Früher waren da Massen über Massen“, weiß der Vorsitzende der Ortsgruppe Großfahner des Naturschutzbundes (NABU) und Schwalbenbeauftragte in Thüringen, der auch einen intensiven Blick auf Spatzen hat. Seit den 90-er Jahren nimmt der Bestand an Haus- und Feldsperlingen, umgangssprachlich als „Spatz“ (Passer domesticus) zusammengefasst, deutschlandweit ab, Naturschützer sprechen von 20 bis 50 Prozent Rückgang, in Hamburg gibt es sogar 85 Prozent weniger Spatzen. Noch gehören die kleinen Grauen nicht zu den gefährdeten Arten, in manchen Gegenden sind die Zahlen allerdings so alarmierend, dass sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel stehen.

    Quelle: Mein Anzeiger, im August 2015
    http://www.meinanzeiger.de/erfurt/natur/spatzenalarm-die-possierlichen-tiere-werden-immer-weniger-d51536.html

  • Fast 60% der Brutvogelarten im Wattenmeer zeigen negative Trends

    Fast 60% der Brutvogelarten im Wattenmeer zeigen negative Trends

    Das Wattenmeersekretariat hat jetzt den Brutvogelreport für das Wattenmeergebiet von den Niederlanden über Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis nach Dänemark vorgestellt. Fast 60% der Brutvogelarten im Wattenmeer zeigen negative Trends. Typische Vogelarten wie Austernfischer, Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer und Flussseeschwalbe zählen zu den 15 Brutvogelarten, die im Langzeittrend seit über 20 Jahren abnehmen, sieben Arten wie Löffler, Heringsmöwe und Kormoran nehmen in ihrer Anzahl zu und vier Arten verhalten sich stabil oder es können wegen schwankender Bestände keine Aussagen gemacht werden. Eine Stabilisierung zeigen nur wenige Arten. Vielmehr hat sich die Abnahme über den letzten Jahren noch gesteigert. Das zeigt der Bericht der trilateralen Vogelexpertengruppe über Zahlen und Trends der Brutvögel im internationalen Wattenmeer. Untersuchungen im Wattenmeer zeigen, dass die negative Bestandsentwicklung durch einen zu niedrigen Bruterfolg verursacht wird.

    Das Wattenmeersekretariat hat jetzt den Brutvogelreport für das Wattenmeergebiet von den Niederlanden über Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis nach Dänemark vorgestellt. Fast 60% der Brutvogelarten im Wattenmeer zeigen negative Trends. Typische Vogelarten wie Austernfischer, Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer und Flussseeschwalbe zählen zu den 15 Brutvogelarten, die im Langzeittrend seit über 20 Jahren abnehmen, sieben Arten wie Löffler, Heringsmöwe und Kormoran nehmen in ihrer Anzahl zu und vier Arten verhalten sich stabil oder es können wegen schwankender Bestände keine Aussagen gemacht werden. Eine Stabilisierung zeigen nur wenige Arten. Vielmehr hat sich die Abnahme über den letzten Jahren noch gesteigert. Das zeigt der Bericht der trilateralen Vogelexpertengruppe über Zahlen und Trends der Brutvögel im internationalen Wattenmeer. Untersuchungen im Wattenmeer zeigen, dass die negative Bestandsentwicklung durch einen zu niedrigen Bruterfolg verursacht wird.

    Quelle: Langeoog News, 20.07.2015
    http://www.langeoognews.de/langeoog-aktuell/aktuelles/brutvogelzahlen-weiter-ruecklaeufig-13695/073f5bc821bf43190bcc9281b2ab85e2/

    Auch die Rastvogelzahlen gehen zurück. Lesen Sie dazu die entsprechenden Berichte und Pressemitteilungen:
    http://www.waddensea-secretariat.org/news-and-service/news/15-30-06breeding-birds-still-at-risk
    http://www.nationalpark-wattenmeer.de/alle/misc/weniger-rastvoegel-im-watt/3033

  • Luxemburgs bedrohte Tierwelt – Biodiversität in Gefahr

    Luxemburgs bedrohte Tierwelt – Biodiversität in Gefahr

    Ein Bericht der Weltnaturschutzunion (IUCN) stellte der Luxemburger Biodiversität vor kurzem das Zeugnis „gefährdet“ aus. Die IUCN nennt dann auch zwölf Arten, die in Luxemburg als gefährdet gelten. Schon die Liste der gefährdeten Vogelarten in Luxemburg geht mit 25 bedrohten Gattungen weiter als der Bericht der IUCN. Darunter befinden sich dann auch ganz bekannte Vogelarten, wie Kiebitz, Kuckuck, Steinkauz und Habicht. Das Braunkehlchen ist aus Luxemburg verschwunden. Viele Gattungen, die eigentlich relativ unkompliziert sind, verzeichneten in den letzten Jahren dramatische Bestandseinbrüche. So riskiert Luxemburg, fast alle heimischen Fledermäuse zu verlieren. Selbst Arten, die vor einigen Jahren kaum aus unserer Natur wegzudenken waren, wie etwa die Haselmaus und der Siebenschläfer, haben heutzutage einen sehr schweren Stand.

    Ein Bericht der Weltnaturschutzunion (IUCN) stellte der Luxemburger Biodiversität vor kurzem das Zeugnis „gefährdet“ aus. Die IUCN nennt dann auch zwölf Arten, die in Luxemburg als gefährdet gelten. Schon die Liste der gefährdeten Vogelarten in Luxemburg geht mit 25 bedrohten Gattungen weiter als der Bericht der IUCN. Darunter befinden sich dann auch ganz bekannte Vogelarten, wie Kiebitz, Kuckuck, Steinkauz und Habicht. Das Braunkehlchen ist aus Luxemburg verschwunden. Viele Gattungen, die eigentlich relativ unkompliziert sind, verzeichneten in den letzten Jahren dramatische Bestandseinbrüche. So riskiert Luxemburg, fast alle heimischen Fledermäuse zu verlieren. Selbst Arten, die vor einigen Jahren kaum aus unserer Natur wegzudenken waren, wie etwa die Haselmaus und der Siebenschläfer, haben heutzutage einen sehr schweren Stand.

    Quelle: Luxemburger Wort, 28. Juli 2015
    http://www.wort.lu/de/wissen/luxemburgs-bedrohte-tierwelt-biodiversitaet-in-gefahr-55b6305f0c88b46a8ce5d52b

  • De adder gaat de ondergang tegemoet

    De adder gaat de ondergang tegemoet

    Als enige Nederlandse gifslang spreekt de adder (Vipera berus) tot de verbeelding en de bewoners van regio’s waar de soort voorkomt, kennen hem vaak goed. De verspreiding in Nederland is, mede daardoor, al lange tijd betrekkelijk goed bekend. Op de Rode Lijst van 1996 stond de adder in de categorie kwetsbaar en daar is bij de herziening in 2007 geen verandering in gekomen. De soort belandde, door een berekende achteruitgang van 65%, wel dieper in de zorgwekkende regionen van deze categorie. Terugkijkend in de tijd valt de sterke afname van de soort op. Maar liefst uit vier provincies verdween de adder: Groningen, Utrecht, Noord-Holland en Noord-Brabant. Daarnaast vond er ook binnen de provincies waar de soort nu nog voorkomt, een sterke afname plaats in het aantal bezette uurhokken. Een belangrijk deel van deze afname heeft zich in Noord-Holland, Utrecht en de Gelderse Vallei afgespeeld. Ook in Oost-Nederland is de afname met zo’n 40% groot.

    Als enige Nederlandse gifslang spreekt de adder (Vipera berus) tot de verbeelding en de bewoners van regio’s waar de soort voorkomt, kennen hem vaak goed. De verspreiding in Nederland is, mede daardoor, al lange tijd betrekkelijk goed bekend. Op de Rode Lijst van 1996 stond de adder in de categorie kwetsbaar en daar is bij de herziening in 2007 geen verandering in gekomen. De soort belandde, door een berekende achteruitgang van 65%, wel dieper in de zorgwekkende regionen van deze categorie. Terugkijkend in de tijd valt de sterke afname van de soort op. Maar liefst uit vier provincies verdween de adder: Groningen, Utrecht, Noord-Holland en Noord-Brabant. Daarnaast vond er ook binnen de provincies waar de soort nu nog voorkomt, een sterke afname plaats in het aantal bezette uurhokken. Een belangrijk deel van deze afname heeft zich in Noord-Holland, Utrecht en de Gelderse Vallei afgespeeld. Ook in Oost-Nederland is de afname met zo’n 40% groot.

    Bron:
    DE ADDER IN NEDERLAND; VERSPREIDING STATUS EN TREND
    Jeroen van Delft
    Stichting RAVON
    Postbus 1413
    6501 BK Nijmegen
    J.v.Delft@ravon.nl
    Pedro Janssen
    Werkgroep Adderonderzoek Nederland (WAN),
    RAVON

  • Environmental Risk Assessment of Agrochemicals — A Critical Appraisal of Current Approaches

    Environmental Risk Assessment of Agrochemicals — A Critical Appraisal of Current Approaches

    This chapter provides insights into the difficulties and challenges of performing risk evaluations of agrochemicals. It is a critical review of the current methodologies used in ecological risk assessment of these chemicals, not their risks to humans. After an introduction to the topic, the current framework for ecological risk assessment is outlined. Two types of assessments are typically carried out depending on the purpose: i) regulatory assessments for registration of a chemical product; and ii) ecological assessments, for the protection of both terrestrial and aquatic ecosystems, which are usually site-specific. Although the general framework is well established, the methodologies used in each of the steps of the assessment are fraught with a number of shortcomings. Notwithstanding the subjectivity implicit in the evaluation of risks, there is scepticism in scientific circles about the appropriateness of the current methodologies because, after so many years of evaluations, we are still incapable of foreseeing the negative consequences that some agrochemicals have in the environment. A critical appraisal of such methodologies is imperative if we are to improve the current assessment process and fix the problems we face today.

    This chapter provides insights into the difficulties and challenges of performing risk evaluations of agrochemicals. It is a critical review of the current methodologies used in ecological risk assessment of these chemicals, not their risks to humans. After an introduction to the topic, the current framework for ecological risk assessment is outlined. Two types of assessments are typically carried out depending on the purpose: i) regulatory assessments for registration of a chemical product; and ii) ecological assessments, for the protection of both terrestrial and aquatic ecosystems, which are usually site-specific. Although the general framework is well established, the methodologies used in each of the steps of the assessment are fraught with a number of shortcomings. Notwithstanding the subjectivity implicit in the evaluation of risks, there is scepticism in scientific circles about the appropriateness of the current methodologies because, after so many years of evaluations, we are still incapable of foreseeing the negative consequences that some agrochemicals have in the environment. A critical appraisal of such methodologies is imperative if we are to improve the current assessment process and fix the problems we face today.

    Source:
    Francisco Sánchez-Bayo and Henk A. Tennekes (2015). Environmental Risk Assessment of Agrochemicals — A Critical Appraisal of Current Approaches, Toxicity and Hazard of Agrochemicals, Prof. Marcelo Larramendy (Ed.), ISBN: 978-953-51-2145-9, InTech, DOI: 10.5772/60739. Available from: http://www.intechopen.com/books/toxicity-and-hazard-of-agrochemicals/environmental-risk-assessment-of-agrochemicals-a-critical-appraisal-of-current-approaches

  • Internationaal netwerk meldt hoge bijensterfte in 2014-2015, bijna 70.000 bijenvolken dood na de winter

    Internationaal netwerk meldt hoge bijensterfte in 2014-2015, bijna 70.000 bijenvolken dood na de winter

    De internationale onderzoekssamenwerking COLOSS die zich richt op honingbijen heeft voorlopige cijfers bekend gemaakt over het verlies van bijenvolken in de winter van 2014 op 2015. Er werden daarbij gegevens verzameld in 31 landen. Er werden daarbij door 23.234 bijenhouders cijfers over bijensterfte aangeleverd. Deze imkers hielden samen 469.249 bijenvolken. Daarvan bleken er 67.914 dood na de winter. Daarnaast ging 3% van de kolonies verloren vanwege onoplosbare problemen met de koningin na de winter. Er waren grote verschillen tussen de landen. De bijensterfte in Noorwegen bedroeg slechts 5%, maar was gemiddeld 25% in Oostenrijk. Het gemiddelde verlies aan bijenvolken over alle deelnemende landen in de winter van 2014-2015 bedroeg 17,4% . Dat is twee keer zo hoog dan in de winter van 2013 op 2014. COLOSS komt later in het jaar met een analyse van de risicofactoren die de bijensterfte in de winter van 2014 op 2015 nader verklaren. De Nederlandse Romée van der Zee van het Nederlands Centrum Bijenonderzoek is coördinator van de COLOSS Monitoring.

    De internationale onderzoekssamenwerking COLOSS die zich richt op honingbijen heeft voorlopige cijfers bekend gemaakt over het verlies van bijenvolken in de winter van 2014 op 2015. Er werden daarbij gegevens verzameld in 31 landen. Er werden daarbij door 23.234 bijenhouders cijfers over bijensterfte aangeleverd. Deze imkers hielden samen 469.249 bijenvolken. Daarvan bleken er 67.914 dood na de winter. Daarnaast ging 3% van de kolonies verloren vanwege onoplosbare problemen met de koningin na de winter. Er waren grote verschillen tussen de landen. De bijensterfte in Noorwegen bedroeg slechts 5%, maar was gemiddeld 25% in Oostenrijk. Het gemiddelde verlies aan bijenvolken over alle deelnemende landen in de winter van 2014-2015 bedroeg 17,4% . Dat is twee keer zo hoog dan in de winter van 2013 op 2014. COLOSS komt later in het jaar met een analyse van de risicofactoren die de bijensterfte in de winter van 2014 op 2015 nader verklaren. De Nederlandse Romée van der Zee van het Nederlands Centrum Bijenonderzoek is coördinator van de COLOSS Monitoring.

    Bronnen: COLOSS, 24/07/15 & AgriHolland
    http://www.agriholland.nl/nieuws/artikel.html?id=172493

  • Germany bans import or planting of winter wheat coated with neonicotinoids

    Germany bans import or planting of winter wheat coated with neonicotinoids

    On Tuesday 21 July Christian Schmidt, Germany’s Federal Minister of Agriculture, signed an urgency decree coming into immediate effect forbidding all trade, import and sowing of winterwheat seed-coated with the nicotinoids Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Minister Schmidt argumented the decision as necessary to prevent massive death of honey bees saying that “ with this decision honey bees will be protected from dust contaminated with insecticides. This serves the bees as an important part of nature as well as the farmers who are dependent on bees for the pollinisation of their plants.” The attached article by Klaus Wenzel, published in the Journal Entomologische Zeitschrift Heft 2-2015 in May, has been instrumental in bringing the German authorities to this decision.

    On Tuesday 21 July Christian Schmidt, Germany’s Federal Minister of Agriculture, signed an urgency decree coming into immediate effect forbidding all trade, import and sowing of winterwheat seed-coated with the nicotinoids Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Minister Schmidt argumented the decision as necessary to prevent massive death of honey bees saying that “ with this decision honey bees will be protected from dust contaminated with insecticides. This serves the bees as an important part of nature as well as the farmers who are dependent on bees for the pollinisation of their plants.” The attached article by Klaus Wenzel, published in the Journal Entomologische Zeitschrift Heft 2-2015 in May, has been instrumental in bringing the German authorities to this decision.

  • Het CBS heeft waarschijnlijk nog nooit van imidacloprid gehoord

    Het CBS heeft waarschijnlijk nog nooit van imidacloprid gehoord

    Het gaat slecht met de meeste weidevogelsoorten in Nederland. De populaties van de grutto, scholekster, veldleeuwerik en graspieper laten al vanaf de jaren negentig een geleidelijke maar duidelijke daling zien. Dat blijkt uit vandaag verschenen cijfers van het Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS).Het verdwijnen van weidevogels heeft volgens het CBS te maken met onder meer de schaalvergroting en intensivering in de landbouw. Zo gaan er veel nesten en kuikens verloren doordat er steeds vroeger en vaker gemaaid wordt. De weidevogelstand wordt volgens het CBS ook negatief beïnvloed door de verschuiving in de landbouw van ‘gevarieerde, vochtige, kruidenrijke hooilanden’ naar gedraineerde percelen met slechts één of twee soorten gras. Die zijn makkelijker machinaal te bewerken en leveren een hogere grasproductie op. Maar daardoor is er minder voedsel, dekking en rust voor weidevogels. “De schaalvergroting vindt al plaats sinds halverwege de vorige eeuw, maar gaat nog steeds door”, aldus het CBS. Volgens het statistiekbureau gaat er ook broedgebied voor weidevogels verloren door de uitbreiding van steden. In totaal verdween er sinds 1990 ruim 150.000 hectare grasland. Dat is een daling van ruim 14 procent. De weidevogelstand staat ook onder druk door roofdieren. “Soorten als de buizerd, bunzing, vos en egels hebben – naast veel andere prooien en aas – ook weidevogels op het menu staan”, aldus het CBS.

    Het gaat slecht met de meeste weidevogelsoorten in Nederland. De populaties van de grutto, scholekster, veldleeuwerik en graspieper laten al vanaf de jaren negentig een geleidelijke maar duidelijke daling zien. Dat blijkt uit vandaag verschenen cijfers van het Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS).Het verdwijnen van weidevogels heeft volgens het CBS te maken met onder meer de schaalvergroting en intensivering in de landbouw. Zo gaan er veel nesten en kuikens verloren doordat er steeds vroeger en vaker gemaaid wordt. De weidevogelstand wordt volgens het CBS ook negatief beïnvloed door de verschuiving in de landbouw van ‘gevarieerde, vochtige, kruidenrijke hooilanden’ naar gedraineerde percelen met slechts één of twee soorten gras. Die zijn makkelijker machinaal te bewerken en leveren een hogere grasproductie op. Maar daardoor is er minder voedsel, dekking en rust voor weidevogels. “De schaalvergroting vindt al plaats sinds halverwege de vorige eeuw, maar gaat nog steeds door”, aldus het CBS. Volgens het statistiekbureau gaat er ook broedgebied voor weidevogels verloren door de uitbreiding van steden. In totaal verdween er sinds 1990 ruim 150.000 hectare grasland. Dat is een daling van ruim 14 procent. De weidevogelstand staat ook onder druk door roofdieren. “Soorten als de buizerd, bunzing, vos en egels hebben – naast veel andere prooien en aas – ook weidevogels op het menu staan”, aldus het CBS.

    Bron: Trouw, 05-08-15
    http://www.trouw.nl/tr/nl/4492/Nederland/article/detail/4113993/2015/08/05/CBS-aantal-weidevogels-neemt-af.dhtml

  • Christmas Island has had a catastrophic decline in reptile numbers

    Christmas Island has had a catastrophic decline in reptile numbers

    Environmental scientists are working alongside park rangers to protect Christmas Island’s remaining reptilian wildlife from extinction. As five of the island’s six native reptiles are threatened with extinction, researchers from the National Environmental Research Program’s Environmental Decisions Hub (NERP’s EDH) are investigating how the last species in the wild – the giant gecko – is managing to evade the same fate. The evidence they gather will be used to protect the giant geckos as well as the critically endangered blue-tailed skinks and Lister’s geckos from feral cats, rats, yellow crazy ants, wolf snakes and centipedes, says lead researcher Ms Melissa Wynn of NERP EDH and The Australian National University (ANU). “Four species of mammals appear to have perished since human settlement, and the island has had a catastrophic decline in reptile numbers,” says Ms Wynn. “The forest skink, blind-snake and coastal skink may already be extinct, and the Lister’s gecko and blue-tailed skink are now in captive breeding programs. “The giant gecko – the sixth species – was also thought to have declined by 30 per cent up to 2008 according to earlier surveys. Taken together, the island presents one of the largest reptile extinction problems that Australia has ever faced.”

    Environmental scientists are working alongside park rangers to protect Christmas Island’s remaining reptilian wildlife from extinction. As five of the island’s six native reptiles are threatened with extinction, researchers from the National Environmental Research Program’s Environmental Decisions Hub (NERP’s EDH) are investigating how the last species in the wild – the giant gecko – is managing to evade the same fate. The evidence they gather will be used to protect the giant geckos as well as the critically endangered blue-tailed skinks and Lister’s geckos from feral cats, rats, yellow crazy ants, wolf snakes and centipedes, says lead researcher Ms Melissa Wynn of NERP EDH and The Australian National University (ANU). “Four species of mammals appear to have perished since human settlement, and the island has had a catastrophic decline in reptile numbers,” says Ms Wynn. “The forest skink, blind-snake and coastal skink may already be extinct, and the Lister’s gecko and blue-tailed skink are now in captive breeding programs. “The giant gecko – the sixth species – was also thought to have declined by 30 per cent up to 2008 according to earlier surveys. Taken together, the island presents one of the largest reptile extinction problems that Australia has ever faced.”

    Read more at: http://phys.org/news/2014-11-christmas-island-reptiles.html#jCp

  • Immer weniger Schwalben im Renchtal

    Immer weniger Schwalben im Renchtal

    Die Schwalbe sollte einst den Höfen Glück bringen, unter deren Dächern sie ihre Nester baute. Doch inzwischen werden die Vögel mit dem charakteristischen langen Schwanz immer seltener. Manfred Weber aus Stadelhofen kennt die Gründe und hat auch ein paar Tipps parat, was man für die bedrohte Vogelart tun kann. Bald ein Sommer ohne Schwalben? Es werden jedenfalls immer weniger. Vor etwa 20 Jahren habe es in der Industriestraße in Stadelhofen, wo Manfred Weber wohnt, eine Schwalbenkolonie mit rund 50 Nestern gegeben, jetzt seien davon noch zwei bis drei übrig geblieben. Die Schwalben sind standorttreu und kehren nach dem Winter im Süden immer wieder zum gleichen Ort zurück. Daher ist die geringe Zahl der Vögel ein deutliches Indiz dafür, dass es immer weniger Schwalben gibt. Manfred Weber, der sich im Naturschutzbund Nabu Offenburg für Artenschutz einsetzt, kann erklären, warum es immer weniger Schwalben gibt. »Ein Grund ist der Nahrungsmangel. Schwalben fressen Fluginsekten wie Schnaken und Fliegen. Leider gibt es immer weniger Insekten«, sagt er.

    Die Schwalbe sollte einst den Höfen Glück bringen, unter deren Dächern sie ihre Nester baute. Doch inzwischen werden die Vögel mit dem charakteristischen langen Schwanz immer seltener. Manfred Weber aus Stadelhofen kennt die Gründe und hat auch ein paar Tipps parat, was man für die bedrohte Vogelart tun kann. Bald ein Sommer ohne Schwalben? Es werden jedenfalls immer weniger. Vor etwa 20 Jahren habe es in der Industriestraße in Stadelhofen, wo Manfred Weber wohnt, eine Schwalbenkolonie mit rund 50 Nestern gegeben, jetzt seien davon noch zwei bis drei übrig geblieben. Die Schwalben sind standorttreu und kehren nach dem Winter im Süden immer wieder zum gleichen Ort zurück. Daher ist die geringe Zahl der Vögel ein deutliches Indiz dafür, dass es immer weniger Schwalben gibt. Manfred Weber, der sich im Naturschutzbund Nabu Offenburg für Artenschutz einsetzt, kann erklären, warum es immer weniger Schwalben gibt. »Ein Grund ist der Nahrungsmangel. Schwalben fressen Fluginsekten wie Schnaken und Fliegen. Leider gibt es immer weniger Insekten«, sagt er.

    Quelle: Baden Online, 15.07.2015
    http://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/rueckgang-immer-weniger-schwalben-im-renchtal