Auteur: Henk Tennekes

  • Gelbbauchunke und Wechselkröte sind in Niedersachsen vom Aussterben bedroht, gut die Hälfte der 19 Amphibienarten sowie fünf von sieben Reptilien sind gefährdet

    Gelbbauchunke und Wechselkröte sind in Niedersachsen vom Aussterben bedroht, gut die Hälfte der 19 Amphibienarten sowie fünf von sieben Reptilien sind gefährdet

    Dieses verheerende Bild zeichnet die „Rote Liste“, die der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) jetzt veröffentlicht hat. Auch in und um Lüneburg beklagen Naturschützer einen zunehmenden Rückgang der Artenvielfalt. Die Zerstörung der Lebensräume, die intensive Flächennutzung und der Klimawandel machen Laubfrosch, Zauneidechse und Co. schwer zu schaffen. Rote Listen sind Verzeichnisse ausgestorbener, verschollener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Sie werden regelmäßig aktualisiert und sind ein wichtiges Instrument des Naturschutzes. Zwar haben sie keine Rechtsverbindlichkeit, aber sie zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht. Die Definitionen der verschiedenen Gefährdungskategorien sind immer auch mit Handlungsaufrufen für verstärkte Schutz- und Hilfsmaßnahmen verbunden.

    Dieses verheerende Bild zeichnet die „Rote Liste“, die der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) jetzt veröffentlicht hat. Auch in und um Lüneburg beklagen Naturschützer einen zunehmenden Rückgang der Artenvielfalt. Die Zerstörung der Lebensräume, die intensive Flächennutzung und der Klimawandel machen Laubfrosch, Zauneidechse und Co. schwer zu schaffen. Rote Listen sind Verzeichnisse ausgestorbener, verschollener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Sie werden regelmäßig aktualisiert und sind ein wichtiges Instrument des Naturschutzes. Zwar haben sie keine Rechtsverbindlichkeit, aber sie zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht. Die Definitionen der verschiedenen Gefährdungskategorien sind immer auch mit Handlungsaufrufen für verstärkte Schutz- und Hilfsmaßnahmen verbunden.

    „Ich möchte wirklich nicht immer nur negative Nachrichten verbreiten“, sagt Thomas Mitschke vom Nabu Lüneburg. „Aber die Situation ist dramatisch.“ Besonders gefährdet im Raum Lüneburg seien Rot- und Gelbbauchunke, Laub- und Moorfrosch. Wann sich die Lebensumstände der Amphibien so stark verschlechtert haben, kann Mitschke nicht sagen. Er selbst sei in den 60er- und 70er-Jahren in Sachsen noch mit Feuersalamandern aufgewachsen. „Die gab es damals wie Ameisen.“ Wenn sich Mitschke heute im Kreis Lüneburg an Teichen, auf Feldern und Wiesen umblickt, wimmelt häufig nichts. Das beunruhigt auch Gudrun Bardowicks, Biotop-Expertin beim Nabu Lüneburg.

    Als Grund dafür nennt sie die Zerstörung der Lebensräume: Das Leben von Salamander, Molch, Unke, Kröte und Frosch ist eng an das Wasser gebunden. Zum Ablegen ihrer Eier, auch Laich genannt, suchen die Amphibien im Frühjahr ihre Laichgewässer auf. „Sie bevorzugen warme Flachgewässer“, sagt Bardowicks. „Aber gerade die fallen durch die zunehmend heißen Sommer und mangelnde Teichpflege schnell trocken.“

    Ein weiteres großes Problem sei die intensive Landwirtschaft und der damit verbundene, großflächige Dünger- und Gifteinsatz. Dazu kommt: „Es gibt zu wenig ökologische Trittsteine.“ Oftmals befänden sich zwischen zwei Teichen riesige Feldflächen, die der intensiven Landwirtschaft ausgesetzt seien. „Nehmen wir etwa den Laubfrosch“, veranschaulicht Gudrun Bardowicks. „Der wandert während der Paarungszeit mehrere Kilometer von Teich zu Teich. Wenn die Abstände dazwischen zu groß sind, findet er keine Partner zum Ablaichen. So kann kein Genaustausch für die gesunde Arterhaltung stattfinden.“

    Neben all diesen Faktoren spielt auch die Zerstörung der Nahrungskette eine Rolle. Amphibien ernähren sich hauptsächlich von Würmern, Schnecken, Insekten und anderen Gliedertieren. Thomas Mitschke hat vor allem bei den Insekten einen spürbaren Rückgang beobachtet. Das bedeutet weniger Nahrung für Frosch und Kröte, die ihrerseits ein wichtiges Glied in der Nahrungskette darstellen. Sie stehen etwa auf dem Speiseplan des Storchs.

    Die Naturschützer beobachten diese Entwicklung mit Sorge. Eine schnelle Lösung für das Problem haben sie nicht. Aber Thomas Mitschke appelliert: „Wir brauchen mehr Naturbegeisterte, die bereit sind, sich in ihrer Freizeit für die Tiere zu engagieren.“

    Die Sensibilisierung für das Thema müsse schon in der Kindheit beginnen.
    Quelle: LZ online, 25.10.14
    http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/196740-kroete-und-schlange-in-gefahr

  • Britain’s native butterflies are dying out – with numbers almost halving since 1976

    Britain’s native butterflies are dying out – with numbers almost halving since 1976

    Populations have fallen by 48 per cent overall with the worst affected species – the white-letter hairstreak – down by 96 per cent. Conservationists say the decline is down to intensive farming practices and fewer wild flowers in the countryside. The survey, carried out for the Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra), examined two classes of butterfly – those that are specific to a particular terrain and those that dwell in the wider countryside, farmland or gardens. Habitat specialists were down 61 per cent, while the latter group fell 41 per cent – an overall drop of almost 50 per cent. The figures do not include migrant species. The survey also found that since 1990, numbers of woodland species have fallen by 51 per cent, reaching a historical low in 2012. Species in severe decline include the brown argus, common blue, gatekeeper, holly blue, and the marbled white.

    Populations have fallen by 48 per cent overall with the worst affected species – the white-letter hairstreak – down by 96 per cent. Conservationists say the decline is down to intensive farming practices and fewer wild flowers in the countryside. The survey, carried out for the Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra), examined two classes of butterfly – those that are specific to a particular terrain and those that dwell in the wider countryside, farmland or gardens. Habitat specialists were down 61 per cent, while the latter group fell 41 per cent – an overall drop of almost 50 per cent. The figures do not include migrant species. The survey also found that since 1990, numbers of woodland species have fallen by 51 per cent, reaching a historical low in 2012. Species in severe decline include the brown argus, common blue, gatekeeper, holly blue, and the marbled white.

    Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3281997/Number-butterflies-halves-just-40-years.html#ixzz3pBtlSwlv

  • Stieglitze in Thüringen seltener anzutreffen

    Stieglitze in Thüringen seltener anzutreffen

    Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist der Vogel des Jahres 2016 und auch in Thüringen seltener geworden. Zwischen 1990 und 2009 habe es einen stärkeren Rückgang gegeben, erklärte der Vogelexperte des Nabu Thüringen, Klaus Lieder. Bundesweit habe sich der Bestand in diesem Zeitraum fast halbiert – ein Trend der ähnlich auch in Thüringen zu beobachten sei. Derzeit schätzen Ornithologen die Zahl im Freistaat auf bis zu 40 000 Brutpaare. Besonders häufig seien die farbenfrohen Vögel im Thüringer Becken, der Region Altenburg und im Werratal anzutreffen. Den Rückgang führen die Fachleute des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) auf eine Abnahme der Pflanzenvielfalt in der Landschaft zurück. So gebe es immer weniger Brachflächen oder Ackerrandstreifen mit Blumen und Wildkräutern. Nach dem Habicht in diesem Jahr haben der Nabu und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern den Stieglitz deswegen für kommendes Jahr zum Vogel des Jahres gekürt.

    Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist der Vogel des Jahres 2016 und auch in Thüringen seltener geworden. Zwischen 1990 und 2009 habe es einen stärkeren Rückgang gegeben, erklärte der Vogelexperte des Nabu Thüringen, Klaus Lieder. Bundesweit habe sich der Bestand in diesem Zeitraum fast halbiert – ein Trend der ähnlich auch in Thüringen zu beobachten sei. Derzeit schätzen Ornithologen die Zahl im Freistaat auf bis zu 40 000 Brutpaare. Besonders häufig seien die farbenfrohen Vögel im Thüringer Becken, der Region Altenburg und im Werratal anzutreffen. Den Rückgang führen die Fachleute des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) auf eine Abnahme der Pflanzenvielfalt in der Landschaft zurück. So gebe es immer weniger Brachflächen oder Ackerrandstreifen mit Blumen und Wildkräutern. Nach dem Habicht in diesem Jahr haben der Nabu und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern den Stieglitz deswegen für kommendes Jahr zum Vogel des Jahres gekürt.

    Der Stieglitz ernährt sich von halbreifen und reifen Sämereien von Stauden, Wiesenpflanzen und Bäumen. Unter den ihm nachgewiesenen 152 Wildkräutern bevorzugt er Ackerdistel, Gänsedistel, Kratzdistel und Karden, aber auch Hirtentäschelkraut, Ampfer, Wegerich, Mädesüß, Vogelmiere, Sonnenblume, Beifuß, Kornblume, Knöterich sowie Kieferzapfen und Birkensamen. Während der Brutzeit frisst er auch kleine Insekten, insbesondere Blattläuse.

    Quellen: Focus, 09.10.15
    http://www.focus.de/regional/jena/tiere-stieglitze-in-thueringen-seltener-anzutreffen_id_5001844.html
    Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stieglitz

  • Greenpeace a publié un rapport sur l’impact environnemental des pesticides utilisés par l’agriculture industrielle dans l’Union européenne

    Greenpeace a publié un rapport sur l’impact environnemental des pesticides utilisés par l’agriculture industrielle dans l’Union européenne

    L’organisation non-gouvernementale Greenpeace a publié un rapport sur l’impact environnemental des pesticides utilisés par l’agriculture industrielle dans l’Union européenne. Ce rapport compile les données d’environ 250 publications scientifiques. Afin de décrire « l’ampleur de la contamination de notre environnement par les pesticides et ses conséquences dramatiques pour certaines espèces vivantes », l’ING Greenpeace a publié un rapport sur l’impact environnemental des pesticides.

    L’organisation non-gouvernementale Greenpeace a publié un rapport sur l’impact environnemental des pesticides utilisés par l’agriculture industrielle dans l’Union européenne. Ce rapport compile les données d’environ 250 publications scientifiques. Afin de décrire « l’ampleur de la contamination de notre environnement par les pesticides et ses conséquences dramatiques pour certaines espèces vivantes », l’ING Greenpeace a publié un rapport sur l’impact environnemental des pesticides.

    Une « addiction dangereuse »

    Le communiqué souligne d’abord les propos de Suzanne Dalle, la chargée de campagne Agriculture à Greenpeace, qui affirme : « Les impacts néfastes des pesticides sur la santé et sur l’environnement sont de mieux en mieux connus par les scientifiques. Pourtant, l’utilisation de pesticides continue de progresser en Europe. Cette addiction dangereuse doit cesser. »

    Le premier constat de ce rapport montre que « les pesticides ne sont pas assez précis pour atteindre uniquement les parasites ciblés et peuvent nuire considérablement à d’autres organismes, souvent bénéfiques pour les cultures. Ainsi, près d’un quart des espèces vulnérables ou en danger en Europe sont menacées par les effluents agricoles, dont les pesticides et les engrais. Certaines espèces sont particulièrement menacées : les abeilles, les oiseaux des champs ou encore les libellules et les amphibiens. »
    Source: Economie Matin, 19-10-2015

    Environnement : Greenpeace publie un rapport sur l’impact des pesticides

  • Greenpeace: Europe’s dependency on chemical pesticides is nothing short of an addiction

    Greenpeace: Europe’s dependency on chemical pesticides is nothing short of an addiction

    Industrial agriculture, with its heavy use of chemical pesticides, pollutes our water and soil and leads to loss of habitats and biodiversity, according to a Greenpeace report. With almost one in four (24.5%) vulnerable or endangered species in the EU being threatened by agricultural effluents, including the use of pesticides and fertilizers, species survival and crucial ecosystem services, like pollination, are at risk. Political and financial support is urgently needed to shift from chemical-intensive, damaging agricultural methods, to sustainable ecological farming practices. In Europe, a catastrophic decline of insects was signaled by the “IUCN Task Force on Systemic Pesticides” in 2015, after analyzing over 800 scientific reports. The impacts can be devastating, as 70 per cent of the 124 major commodity crops directly used for human consumption like apples and rapeseed are dependent on pollination for enhanced seed, fruit, or vegetable production. Dirk Zimmermann, Ecological Farming Campaigner at Greenpeace Germany said: “Europe’s dependency on chemical pesticides is nothing short of an addiction. Crops are routinely doused with a variety of chemicals, usually applied multiple times to single crops throughout the whole growing season. Non-chemical alternatives to pest management are already available to farmers but need the necessary political and financial support to go mainstream.”

    Industrial agriculture, with its heavy use of chemical pesticides, pollutes our water and soil and leads to loss of habitats and biodiversity, according to a Greenpeace report. With almost one in four (24.5%) vulnerable or endangered species in the EU being threatened by agricultural effluents, including the use of pesticides and fertilizers, species survival and crucial ecosystem services, like pollination, are at risk. Political and financial support is urgently needed to shift from chemical-intensive, damaging agricultural methods, to sustainable ecological farming practices. In Europe, a catastrophic decline of insects was signaled by the “IUCN Task Force on Systemic Pesticides” in 2015, after analyzing over 800 scientific reports. The impacts can be devastating, as 70 per cent of the 124 major commodity crops directly used for human consumption like apples and rapeseed are dependent on pollination for enhanced seed, fruit, or vegetable production. Dirk Zimmermann, Ecological Farming Campaigner at Greenpeace Germany said: “Europe’s dependency on chemical pesticides is nothing short of an addiction. Crops are routinely doused with a variety of chemicals, usually applied multiple times to single crops throughout the whole growing season. Non-chemical alternatives to pest management are already available to farmers but need the necessary political and financial support to go mainstream.”

    The report Europe’s Pesticide Addiction. How Industrial Agriculture damages our Environment. reviews existing scientific literature on the use of synthetic chemical pesticides in agriculture. Those pesticides pose a major threat to biodiversity either endangering species directly, by poisoning and eventually killing them, or indirectly, by disrupting ecosystems, e.g. through a collapse of the food web. A quarter of the 471 active ingredients of pesticides approved in the EU exceed the critical thresholds for persistence in soil or water, and 79 exceed the critical toxic values for water organisms.

    ‘Cocktails’ of several pesticides commonly contaminate the environment, but the effects of such chemical mixtures are not routinely assessed as part of the EU pesticides’ authorisation process. In addition, pesticides are assessed by active ingredients, instead of examining the impacts of the actual marketed product used in the field. The EU process also fails to properly assess the long-term effects of exposure to low doses of pesticides, as it mainly focuses on their acute toxicity.

    “We are calling for a complete overhaul of current chemical-addicted agricultural habits, starting with our leaders taking a stand against pesticide use and for sustainable, ecological farming”, said Zimmerman>

    Source: Dominican Today, 17 October 2015
    http://www.dominicantoday.com/dr/world/2015/10/17/56872/Europes-pesticide-addiction-threatens-our-environment-Greenpeace

  • Herman van Bekkem (Greenpeace Nederland): “Europa’s afhankelijkheid van chemische bestrijdingsmiddelen is niks minder dan een verslaving”

    Herman van Bekkem (Greenpeace Nederland): “Europa’s afhankelijkheid van chemische bestrijdingsmiddelen is niks minder dan een verslaving”

    Industriële landbouw tast de biodiversiteit aan en veroorzaakt water- en bodemvervuiling door overmatig gebruik van bestrijdingsmiddelen. Dit is de conclusie van een vrijdag gepubliceerde studie van Greenpeace. Bijna een kwart (24,5%) van de kwetsbare en bedreigde soorten in de EU is zo in het nauw gedreven door bestrijdingsmiddelen en kunstmest vervuiling, zo concludeert het rapport. Het voortbestaan van soorten en cruciale ecosysteemdiensten zoals bestuiving, staan daardoor op het spel. Een verschuiving van politieke en financiële steun van industriële landbouw naar duurzame ecologische landbouwpraktijken is daarom hard nodig, aldus Greenpeace.

    Industriële landbouw tast de biodiversiteit aan en veroorzaakt water- en bodemvervuiling door overmatig gebruik van bestrijdingsmiddelen. Dit is de conclusie van een vrijdag gepubliceerde studie van Greenpeace. Bijna een kwart (24,5%) van de kwetsbare en bedreigde soorten in de EU is zo in het nauw gedreven door bestrijdingsmiddelen en kunstmest vervuiling, zo concludeert het rapport. Het voortbestaan van soorten en cruciale ecosysteemdiensten zoals bestuiving, staan daardoor op het spel. Een verschuiving van politieke en financiële steun van industriële landbouw naar duurzame ecologische landbouwpraktijken is daarom hard nodig, aldus Greenpeace.

    De ‘IUCN Taskforce on Systemic Pesticides’ stelde in 2015 op basis van analyse van 800 wetenschappelijke studies een catastrofale teruggang van insecten vast. De gevolgen kunnen groot zijn omdat zo’n 70% van de belangrijkste voedselgewassen voor betere productie van zaden, fruit en groenten, afhankelijk is van bestuiving.
    Herman van Bekkem, Campagneleider Landbouw bij Greenpeace Nederland zegt: “Europa’s afhankelijkheid van chemische bestrijdingsmiddelen is niks minder dan een verslaving. Gewassen worden routinematig behandeld met een grote variatie aan pesticiden, soms tientallen keren per groeiseizoen. Niet-chemische alternatieven zijn er ook, maar politieke en financiële steun moeten ervoor zorgen dat dit veel gebruikelijker wordt. ”

    “Het rapport ‘Europe’s Pesticide Addiction. How Industrial Agriculture damages our Environment’ geeft een overzicht van bestaande wetenschappelijke literatuur over het gebruik van bestrijdingsmiddelen in de landbouw. Deze middelen zijn een bedreiging voor biodiversiteit. Enerzijds is het een directe bedreiging door vergiftiging, anderzijds een indirecte bedreiging door het verstoren van ecosystemen, zoals kwetsbare voedselwebben. Een kwart van de 471 in de EU toegelaten actieve stoffen van middelen blijft langer in bodem en water achter dan volgens de regels mag. 79 stoffen overschrijden afgesproken waarden voor giftigheid voor waterorganismen. Deze stoffen hadden daarom helemaal niet toegelaten mogen worden. Europese normen voor waterkwaliteit worden nog steeds overschreden in bijna de helft van de meetpunten in Nederland.”

    “Greenpeace roept op tot een grondige herziening van de industriële manier waarop we nu landbouw bedrijven. Politici en beleidsmakers moeten zich hard maken voor duurzame ecologische landbouw en tegen bestrijdingsmiddelengebruik“, zegt Herman van Bekkem

  • Does it ever occur to DEFRA that declining UK birds may face a shortage of invertebrates caused by pesticides ?

    Does it ever occur to DEFRA that declining UK birds may face a shortage of invertebrates caused by pesticides ?

    By 2013, the UK breeding farmland bird index had fallen by 55 per cent to a level less than half that of 1970. Four farmland specialists (grey partridge (Perdix perdix), turtle dove (Streptopelia turtur), tree sparrow (Passer montanus) and corn bunting (Miliaria calandra)) have declined by over 85 per cent relative to 1970 levels. In 2013, the UK breeding woodland bird index was 28 per cent lower than its 1970 level. A number of woodland specialists (lesser spotted woodpecker (Dendrocopos minor), lesser redpoll (Acanthis cabaret), spotted flycatcher (Muscicapa striata), tree pipit (Anthus trivialis), wood warbler (Phylloscopus sibilatrix), crossbill (Loxia curvirostra) and marsh tit (Poecile palustris)) have declined by over 70 per cent relative to 1970 levels, with willow tit (Parus montanus) and capercaillie (Tetrao urogallus) down by more than 90 per cent. The index for wet grassland birds decreased by 53 per cent since 1975. Redshank (Tringa totanus), snipe (Gallinago gallinago) and yellow wagtail (Motacilla flava) have declined, by more than 60 per cent, 80 per cent and 95 per cent, respectively. Seabird populations in the UK have fallen by 24 per cent since 1986; this is the lowest level recorded. Blacklegged kittiwakes (Rissa tridactyla) declined by 72 per cent since 1986 and Arctic skuas (Stercorarius parasiticus) declined by 82 percent.

    By 2013, the UK breeding farmland bird index had fallen by 55 per cent to a level less than half that of 1970. Four farmland specialists (grey partridge (Perdix perdix), turtle dove (Streptopelia turtur), tree sparrow (Passer montanus) and corn bunting (Miliaria calandra)) have declined by over 85 per cent relative to 1970 levels. In 2013, the UK breeding woodland bird index was 28 per cent lower than its 1970 level. A number of woodland specialists (lesser spotted woodpecker (Dendrocopos minor), lesser redpoll (Acanthis cabaret), spotted flycatcher (Muscicapa striata), tree pipit (Anthus trivialis), wood warbler (Phylloscopus sibilatrix), crossbill (Loxia curvirostra) and marsh tit (Poecile palustris)) have declined by over 70 per cent relative to 1970 levels, with willow tit (Parus montanus) and capercaillie (Tetrao urogallus) down by more than 90 per cent. The index for wet grassland birds decreased by 53 per cent since 1975. Redshank (Tringa totanus), snipe (Gallinago gallinago) and yellow wagtail (Motacilla flava) have declined, by more than 60 per cent, 80 per cent and 95 per cent, respectively. Seabird populations in the UK have fallen by 24 per cent since 1986; this is the lowest level recorded. Blacklegged kittiwakes (Rissa tridactyla) declined by 72 per cent since 1986 and Arctic skuas (Stercorarius parasiticus) declined by 82 percent.

    Source:
    UK Department for Environment Food and Rural Affairs, October 2014. WILD BIRD POPULATIONS IN THE UK, 1970 TO 2013. Annual statistical release.

  • Five Samoan Animals Proposed for Endangered Species Act Protection

    Five Samoan Animals Proposed for Endangered Species Act Protection

    In accordance with a landmark agreement with the Center for Biological Diversity, the U.S. Fish and Wildlife Service today proposed several animals in the U.S. territory of American Samoa for protection under the Endangered Species Act. The animals include two birds, two tropical snails and the only insect-eating bat in Polynesia. “American Samoa is home to incredible wildlife found nowhere else on Earth,” said Sarah Uhlemann, international program director at the Center. The two birds proposed for protection include the friendly ground dove (Alopecoenas stairi) and the mao (Gymnomyza samoensis). The mao is a large, vocal, nectar-eating bird that lives in mature, high-elevation forests — habitat that has almost entirely disappeared on the Samoan archipelago due to logging and cyclone damage. The friendly ground dove also faces destruction of its tropical forest habitat and, like many ground-nesting birds in American Samoa, egg predation by nonnative rats. The Pacific sheath-tailed bat (Emballonura semicaudata) once numbered as many as 11,000 in American Samoa, but a 2008 survey found none. The two snails proposed for protection — the sisi snail and the Tutuila tree snail — are both threatened by the nonnative, predatory rosy wolf snail, introduced to Tutuila Island in 1977. Despite the Tutuila tree snail’s prolific reproduction — adults are believed to live for five years and give birth about every 20 days — the population faces decline.

    In accordance with a landmark agreement with the Center for Biological Diversity, the U.S. Fish and Wildlife Service today proposed several animals in the U.S. territory of American Samoa for protection under the Endangered Species Act. The animals include two birds, two tropical snails and the only insect-eating bat in Polynesia. “American Samoa is home to incredible wildlife found nowhere else on Earth,” said Sarah Uhlemann, international program director at the Center. The two birds proposed for protection include the friendly ground dove (Alopecoenas stairi) and the mao (Gymnomyza samoensis). The mao is a large, vocal, nectar-eating bird that lives in mature, high-elevation forests — habitat that has almost entirely disappeared on the Samoan archipelago due to logging and cyclone damage. The friendly ground dove also faces destruction of its tropical forest habitat and, like many ground-nesting birds in American Samoa, egg predation by nonnative rats. The Pacific sheath-tailed bat (Emballonura semicaudata) once numbered as many as 11,000 in American Samoa, but a 2008 survey found none. The two snails proposed for protection — the sisi snail and the Tutuila tree snail — are both threatened by the nonnative, predatory rosy wolf snail, introduced to Tutuila Island in 1977. Despite the Tutuila tree snail’s prolific reproduction — adults are believed to live for five years and give birth about every 20 days — the population faces decline.

    Several of the species have been waiting decades for protection; the Center petitioned for protection of four of the five in 2004. Today’s decision is part of a historic settlement agreement between the Center and the Service that expedites decisions on 757 species around the country and has so far resulted in endangered species protections for 165 species and proposed protection for another 71, including four of today’s five.

    The Fish and Wildlife Service will now take public comment on the proposed listings and has 12 months to finalize a decision.

    Source: The Center for Biological Diversity, October 9, 2015
    http://www.biologicaldiversity.org/news/press_releases/2015/samoan-species-10-09-2015.html

    The Center for Biological Diversity is a national, nonprofit conservation organization with more than 900,000 members and online activists dedicated to the protection of endangered species and wild places.

  • Henk Tennekes in vakblad NVT: Ingrijpende herziening van de risico analyse van chemische producten is dringend noodzakelijk

    Henk Tennekes in vakblad NVT: Ingrijpende herziening van de risico analyse van chemische producten is dringend noodzakelijk

    Het Paracelsus paradigma dosis sola facit venenum (alleen de hoeveelheid maakt het vergif) vormt nog steeds de basis voor de beoordeling van risico’s van chemische producten. De risico analyse gaat er van uit dat – met uitzondering van genotoxiciteit – voor vrijwel alle potentiele risico’s van chemische producten drempelwaarden kunnen worden bepaald waar beneden geen giftige werking meer optreedt. Deze benadering zal naar mijn overtuiging ooit te boek staan als één van de grootste dwalingen in de toxicologie omdat onvoldoende rekening wordt gehouden met de cumulatieve toxiciteit van sommige giftige stoffen.

    Het Paracelsus paradigma dosis sola facit venenum (alleen de hoeveelheid maakt het vergif) vormt nog steeds de basis voor de beoordeling van risico’s van chemische producten. De risico analyse gaat er van uit dat – met uitzondering van genotoxiciteit – voor vrijwel alle potentiele risico’s van chemische producten drempelwaarden kunnen worden bepaald waar beneden geen giftige werking meer optreedt. Deze benadering zal naar mijn overtuiging ooit te boek staan als één van de grootste dwalingen in de toxicologie omdat onvoldoende rekening wordt gehouden met de cumulatieve toxiciteit van sommige giftige stoffen.

    Bron: H. A. Tennekes (2015) Een ingrijpende herziening van de risico analyse van chemische producten is dringend noodzakelijk. TCDD 3, 12-13

  • Zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide haben gravierende Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Bienenköniginnen

    Zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide haben gravierende Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Bienenköniginnen

    In ihrer Studie untersuchten die Wissenschafter die Wirkung von zwei verbreiteten Neonikotinoiden (Thiamethoxam und Clothianidin) auf Bienenköniginnen. In der EU und der Schweiz ist die Anwendung dieser und weiterer Substanzen seit Ende 2013 für zwei Jahre stark eingeschränkt. Die Idee hinter diesem Moratorium: Die Zeit sollte genutzt werden, um den Einfluss der umstrittenen Gifte auf das Bienensterben zu untersuchen. Genau das hat die schweizerisch-kanadische Arbeitsgruppe getan. Sie konzentrierte sich auf die Königinnen, weil Umfragen bei Imkern den Verdacht aufkommen liessen, dass diese Tiere beim Bienensterben eine Schlüsselrolle spielen könnten. In der Studie seien die Bienenköniginnen dem Thiamethoxam und dem Clothianidin in einer realistischen Umgebungskonzentration ausgesetzt worden, schreiben die Forscher. Dies hatte gravierende Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit der Königinnen, wie die Wissenschafter in der Fachzeitschrift «Scientific Reports» schreiben. Bei den Tieren stellten sich sowohl anatomische wie auch physiologische Veränderungen ein. So wiesen sie vergrösserte Eierstöcke auf und konnten weniger Spermien von männlichen Bienen (Drohnen) speichern. Insgesamt waren die Bienenköniginnen dadurch weniger erfolgreich beim Eierlegen.

    In ihrer Studie untersuchten die Wissenschafter die Wirkung von zwei verbreiteten Neonikotinoiden (Thiamethoxam und Clothianidin) auf Bienenköniginnen. In der EU und der Schweiz ist die Anwendung dieser und weiterer Substanzen seit Ende 2013 für zwei Jahre stark eingeschränkt. Die Idee hinter diesem Moratorium: Die Zeit sollte genutzt werden, um den Einfluss der umstrittenen Gifte auf das Bienensterben zu untersuchen. Genau das hat die schweizerisch-kanadische Arbeitsgruppe getan. Sie konzentrierte sich auf die Königinnen, weil Umfragen bei Imkern den Verdacht aufkommen liessen, dass diese Tiere beim Bienensterben eine Schlüsselrolle spielen könnten. In der Studie seien die Bienenköniginnen dem Thiamethoxam und dem Clothianidin in einer realistischen Umgebungskonzentration ausgesetzt worden, schreiben die Forscher. Dies hatte gravierende Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit der Königinnen, wie die Wissenschafter in der Fachzeitschrift «Scientific Reports» schreiben. Bei den Tieren stellten sich sowohl anatomische wie auch physiologische Veränderungen ein. So wiesen sie vergrösserte Eierstöcke auf und konnten weniger Spermien von männlichen Bienen (Drohnen) speichern. Insgesamt waren die Bienenköniginnen dadurch weniger erfolgreich beim Eierlegen.

    «Dies ist die erste Studie zu den Auswirkungen von Neonikotinoiden auf den Reproduktionserfolg von Bienenköniginnen», so wird der Erstautor Geoffrey Williams vom Institut für Bienengesundheit der Universität Bern in der Medienmitteilung zitiert. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Chemikalien Königinnen schädigten und so für die Verluste von Bienenvölkern mitverantwortlich sein könnten.

    Der nachgewiesene Effekt auf die Bienenköniginnen ist deshalb so bedeutsam, weil jedes Bienenvolk nur eine Königin hat. Sie alleine kann Eier legen. Fällt sie aus, ist der gesamte Nachwuchs im Bienenvolk gefährdet. «Ohne Königin ist das Volk innert kürzester Zeit nicht mehr überlebensfähig», so wird ein weiterer Autor der Studie, Peter Neumann vom Institut für Bienengesundheit der Universität Bern, zitiert.

    Bessere Umweltverträglichkeitsprüfungen gefordert

    Für Laurent Gauthier von Agroscope, ebenfalls Autor der Studie, sind die Ergebnisse beunruhigend, aber nicht überraschend. Die Arbeit zeige, dass die untersuchten Chemikalien nicht so harmlos seien wie ursprünglich angenommen. Er und seine Kollegen fordern deshalb zum Schutz der Bienen und anderer Nützlinge gründlichere Umweltverträglichkeitsprüfungen von Neonikotinoiden.
    Quelle: NZZ, 13.10.15
    http://www.nzz.ch/wissenschaft/biologie/pestizide-schaedigen-bienenkoenigin-1.18629179