Auteur: Henk Tennekes

  • Consequences of imidacloprid treatments for hemlock woolly adelgid on stream water quality in the southern Appalachians

    Consequences of imidacloprid treatments for hemlock woolly adelgid on stream water quality in the southern Appalachians

    Imidacloprid, a neonicotinoid pesticide, is commonly used in hemlock woolly adelgid, Adelges tsugae (Annand) (HWA) (Hemiptera: Adelgidae), pest management programs to preserve hemlock resources. Great Smoky Mountains National Park (GRSM) has an extensive HWA integrated pest management program, with more than 200,000 individual hemlocks in the Park having received imidacloprid soil treatments. A retrospective study was conducted in cooperation with GRSM to assess imidacloprid and two of its insecticidal metabolites (5-hydroxy and olefin) are present in surface waters (i.e., streams) associated with HWA imidacloprid treatment areas. Thirty stream locations were sampled in GRSM to assess the presence and concentration of imidacloprid, 5-hydroxy, and olefin. Water samples were collected from 10 streams downstream from riparian areas where hemlocks received imidacloprid soil treatments and immediately upstream from hemlock treatment areas in each of the selected 10 streams. In addition, water samples were collected from 10 control streams each in close proximity to one of the 10 streams flowing through treatment areas.

    Imidacloprid, a neonicotinoid pesticide, is commonly used in hemlock woolly adelgid, Adelges tsugae (Annand) (HWA) (Hemiptera: Adelgidae), pest management programs to preserve hemlock resources. Great Smoky Mountains National Park (GRSM) has an extensive HWA integrated pest management program, with more than 200,000 individual hemlocks in the Park having received imidacloprid soil treatments. A retrospective study was conducted in cooperation with GRSM to assess imidacloprid and two of its insecticidal metabolites (5-hydroxy and olefin) are present in surface waters (i.e., streams) associated with HWA imidacloprid treatment areas. Thirty stream locations were sampled in GRSM to assess the presence and concentration of imidacloprid, 5-hydroxy, and olefin. Water samples were collected from 10 streams downstream from riparian areas where hemlocks received imidacloprid soil treatments and immediately upstream from hemlock treatment areas in each of the selected 10 streams. In addition, water samples were collected from 10 control streams each in close proximity to one of the 10 streams flowing through treatment areas.

    The concentrations of imidacloprid, 5-hydroxy, and olefin in parts per trillion (ppt) were determined by liquid chromatography mass spectroscopy (LC/MS). Data analysis included historical treatment data from GRSM. Data were analyzed using a Kruskal–Wallis test (P < 0.05), least significant difference (LSD), and a multiple regression (P < 0.05). Imidacloprid, in concentrations ranging from 28.5 to 379 ng/L, was detected in 7 of the 10 downstream sampling locations. Upstream or adjacent stream locations did not have detectable concentrations of imidacloprid. Five-hydroxy and olefin were not detected in any streams. A positive relationship between the total amount of imidacloprid applied to a hemlock treatment area and the concentration of detectable imidacloprid in the associated stream was observed. However, while imidacloprid was detected in streams associated with hemlock treatment areas, the concentrations are below USEPA chronic and acute aquatic life benchmarks for fish (1200 and 41,500 microg/L, respectively) and aquatic macroinvertebrates (1.05 and 34.5 microg/L, respectively). Since the amount of imidacloprid applied in a treatment area has an influence on the concentration of imidacloprid in streams, resource managers must carefully consider the frequency and extent of imidacloprid applications to meet management goals while providing minimal environmental impact. Source: E.P. Benton et al. Forest Ecology and Management 360 (2016) 152–158

  • Die Neonikotinoide verursachen mit der Ausrottung von Insekten einen Zusammenbruch der Nahrungskette – Rückmeldung MKULNV: Ende der Insektenfresser in NRW?

    Die Neonikotinoide verursachen mit der Ausrottung von Insekten einen Zusammenbruch der Nahrungskette – Rückmeldung MKULNV: Ende der Insektenfresser in NRW?

    Sehr geehrter Herr Dr. Tennekes
    herzlichen Dank für Ihre e-mail vom 2.2.2016 mit der Sie sich nach den hiesigen Kenntnissen über die Auswirkungen von Neonikotinoiden auf die Nahrungskette erkundigen.

    Das von Ihnen angesprochene Thema “Rückgang der Artenvielfalt in der Feldflur” beschäftigt das nordrhein-westfälischen Umweltministerium schon seit mehreren Jahren. Die von Ihnen zitierten Untersuchungen des Entomologischen Vereins Krefeld sind hier ebenfalls bekannt. Zu den Hauptverursachern des seit Jahren zu beobachtenden Biodiversitätsverlustes zählen zum einen die Zerstörung und Fragmentierung von Lebensräumen sowie eine fortdauernde Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in der Agrarlandschaft. In diesem Kontext dürften auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln resp. Neonikotinoiden eine größere Rolle spielen. In welchem Umfang Neonikotine für den beobachten Rückgang der Insektenfauna ursächlich sind, ist aber nicht geklärt. Überlagert werden die genannten Faktoren vermutlich auch durch die globale Klimaveränderung, die ihrerseits einen – noch nicht zu bilanzierenden – Einfluss auf die Biozönose der Agrarlandschaft haben dürfte.

    Sehr geehrter Herr Dr. Tennekes
    herzlichen Dank für Ihre e-mail vom 2.2.2016 mit der Sie sich nach den hiesigen Kenntnissen über die Auswirkungen von Neonikotinoiden auf die Nahrungskette erkundigen.

    Das von Ihnen angesprochene Thema “Rückgang der Artenvielfalt in der Feldflur” beschäftigt das nordrhein-westfälischen Umweltministerium schon seit mehreren Jahren. Die von Ihnen zitierten Untersuchungen des Entomologischen Vereins Krefeld sind hier ebenfalls bekannt. Zu den Hauptverursachern des seit Jahren zu beobachtenden Biodiversitätsverlustes zählen zum einen die Zerstörung und Fragmentierung von Lebensräumen sowie eine fortdauernde Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in der Agrarlandschaft. In diesem Kontext dürften auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln resp. Neonikotinoiden eine größere Rolle spielen. In welchem Umfang Neonikotine für den beobachten Rückgang der Insektenfauna ursächlich sind, ist aber nicht geklärt. Überlagert werden die genannten Faktoren vermutlich auch durch die globale Klimaveränderung, die ihrerseits einen – noch nicht zu bilanzierenden – Einfluss auf die Biozönose der Agrarlandschaft haben dürfte.

    Mit den möglichen Wirkungen von Neonicotinoiden auf die Feldfauna hat sich das nordrhein-westfälische Landesamt für Naturschutz (LANUV) in den letzten Jahren vertieft beschäftigt. Es wurden die im Rahmen der Zulassungsverfahren für die Wirkstoffe erhobenen Untersuchungsergebnisse der Antragsteller sowie frei publizierte Literatur zur Umweltwirkung zusammengetragen und ausgewertet. Eigene ökotoxikologische Untersuchungen konnten aufgrund des erheblichen technischen und finanziellen Aufwandes allerdings nicht durchgeführt werden. Insofern ist eine abschließende Bewertung der potenziellen Schadwirkungen anhand von Literaturangaben natürlich nur sehr eingeschränkt möglich.

    Zwar gibt es zu Neonicotinoiden (z.B. zu Imidacloprid) umfangreiche ökotoxikologische Untersuchungen, auf deren Grundlage beispielsweise mögliche Schadwirkungen auf Nichtzielinsekten durch Spritzmitteleinsatz bewertet werden können. Auf der anderen Seite können die Schadstoffmengen, die von der Feldfauna mit ihrer Nahrung aufgenommen werden, nicht abgeschätzt werden. Da die Wirkungsweise der Insektizidgruppe der Neonicotinoide auf einem Eingriff in die spezifische Reizleitung im Nervensystem von Insekten beruht, sind diese Wirkstoffe naturgemäß sowohl für Schadinsekten als auch für Nichtzielorganismen aus der Gruppe der Insekten giftig. Dabei variiert die Toxizität zwischen empfindlichen und toleranten Insektenarten erheblich, wobei einige Nichtzielorganismen noch empfindlicher als Bienen reagieren. Untersuchungen belegen beispielsweise eine hohe Giftigkeit für die Gruppe der parasitären Wespen. Es ist daher davon auszugehen, dass der Einsatz von Neonicotinoiden zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung in der Insektenfauna führen kann.

    Die Toxizität von Neonicotinoiden gegenüber anderen Organismengruppen ist dagegen vermutlich geringer. Vögel sind insgesamt empfindlicher als Säugetiere, und diese wiederum reagieren empfindlicher als die aquatischen und terrestrischen Lebensformen der Amphibien. Auch bei Vögeln gibt es erhebliche Unterschiede in der Sensitivität. In Fütterungsversuchen waren Stockenten relativ unempfindlich, während der Feldsperling als Vertreter der Singvögel um den Faktor 10 empfindlicher reagierte. Das US Department of Agriculture, Forest Service kommt zu der Einschätzung, dass bei einer Ausbringung des Neonicotinoids Imidacloprid als Spritzmittel Säugetiere, die Neonicotinoide mit den Futterpflanzen aufnehmen bzw. Insekten fressende Säugetiere, geschädigt werden könnten. Dies gilt insbesondere für kleinere Säugetiere, weil diese im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine relative große Nahrungsmenge konsumieren. Auch für empfindliche Vogelarten, die über die Nahrungsaufnahme (gespritzte Pflanzen und gebeizte Samen) mit Imidacloprid belastet werden, kann eine Schädigung nicht ausgeschlossen werden. Auswirkungen auf Amphibien sind dagegen wohl nicht zu erwarten.

    Insgesamt wird deutlich, dass der in den letzten Jahren festgestellte Rückgang der Artenvielfalt in der Feldflur durchaus mit dem Einsatz neonikotinoider Insektizide zusammenhängen könnte. Letzten Endes dürfte es sich aber um einen multifaktoriellen Ursachenkomplex handeln, bei dem der Einsatz dieser Stoffgruppe im Zusammenspiel mit den eingangs aufgeführten Faktoren (Lebensraumverluste, intensive Landnutzung) zu den Bestandsverlusten führt.

    Vor diesem Hintergrund arbeitet das nordrhein-westfälische Umweltministerium seit einigen Jahren intensiv an der Verbesserung des aktuellen Zustands von Natur und Landschaft. Am 20. Januar 2015 hat das Landeskabinett die Biodiversitätsstrategie NRW verabschiedet. Sie beschreibt den derzeitigen Ist-Zustand der nordrhein-westfälischen Natur- und Landschaftsräume sowie konkrete Maßnahmen für einen ambitionierten Biodiversitätsschutz für das nächste Jahrzehnt. Zusammen mit dem geplanten neuen Landesnaturschutzgesetz wird durch die Biodiversitätsstrategie NRW die Naturschutzpolitik in Nordrhein-Westfalen neu ausgerichtet. Die Strategie können Sie auf der MKULNV-Homepage unter www.umwelt.nrw.de herunterladen. Die Strategie sieht beispielsweise die konsequente Umsetzung der gesetzlichen Artenschutzbestimmungen in der Landwirtschaft sowie die Umsetzung von produktionsintegrierten Artenschutzmaßnahmen vor. Darüber hinaus sollen durch das neue NRW-Programm Ländlicher Raum 2014 bis 2020 der Vertragsnaturschutz sowie die Agrarumweltmaßnahmen ausgeweitet und der ökologische Landbau gestärkt werden. Im Vorfeld der Verabschiedung der Biodiversitätsstrategie durch das Kabinett wurde im Dezember 2014 die “Rahmenvereinbarung zur Förderung der Biodiversität in Agrarlandschaften” von den Präsidenten der Landwirtschaftsverbände (RLV und WLV) und der Landwirtschaftskammer NRW sowie dem nordrhein-westfälischen Umweltminister Johannes Remmel unterzeichnet. Diese Vereinbarung konkretisiert für die Agrarlandschaft einige Aspekte der Biodiversitätsstrategie.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten des Landes NRW zur Verbesserung des Natur- und Artenschutzes im Bereich der Agrarlandschaft aufzeigen konnte und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    Ernst-Friedrich Kiel

    Dr. Ernst-Friedrich Kiel
    – Referatsleiter –
    Ref. III-4 Biotop- und Artenschutz, NATURA 2000, Klimawandel und Naturschutz, Vertragsnaturschutz; Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MKULNV) Schwannstraße 3
    40476 Düsseldorf
    Eingehende Anfrage:

    Dr. Henk Tennekes schrieb:

    Ende der Insektenfresser in NRW ?

    An unterschiedlichen Standorten hat der Entomologische Verein Krefeld über standardisierte Methoden die Insekten in den vergangenen drei Jahren erfasst und mit Untersuchungsergebnissen von vor 15 bis 25 Jahren verglichen. Hierbei zeigten sich dramatische Verluste von bis zu 70 bis 80 Prozent der Biomasse von Fluginsekten. Wie steht es um die insektenfressenden Arten in NRW (Reptilien, Amphibien, Fledermäuse., Igel, Schwalben)? Ich gehe davon aus dass die Neonikotinoide mit der Ausrottung von Insekten einen Zusammenbruch der Nahrungskette verursachen werden. Beunruhigt Sie das nicht?

  • Umweltgifte wie Blei, Pestizide, Quecksilber fordern jährlich Millionen Tote

    Umweltgifte wie Blei, Pestizide, Quecksilber fordern jährlich Millionen Tote

    Es wird in Bergbaubetrieben gefördert und beim Recycling von Autobatterien freigesetzt: Blei ist einer Studie zufolge das weltweit verheerendste Umweltgift. Etwa 26 Millionen Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau sind demnach dem Schwermetall direkt ausgesetzt. Das geht aus dem Umweltgiftreport 2015 der Schweizer Stiftung Green Cross und der international tätigen Non-Profit-Organisation Pure Earth hervor. Zu den schädlichsten Umweltgiften zählen demnach auch Quecksilber, sechswertiges Chrom, Radionuklide, Pestizide und Kadmium. Etwa 95 Millionen Menschen seien unmittelbar von diesen Schadstoffen betroffen, heißt es in dem Bericht. Quecksilber wird oft von Kohlekraftwerken ausgestoßen und kommt in vielen Industrieprodukten wie Thermometern und Energiesparlampen vor. Sechswertiges Chrom findet sich unter anderem in gegerbtem Leder und Kochgeschirr aus Edelstahl. Radionuklide werden zum Beispiel beim Abbau von Uran und von radiologischen Produkten in der Medizintechnik freigesetzt. Pestizide kommen vor allem in der Landwirtschaft zum Einsatz. Kadmium entsteht etwa bei der Düngemittelherstellung.

    Es wird in Bergbaubetrieben gefördert und beim Recycling von Autobatterien freigesetzt: Blei ist einer Studie zufolge das weltweit verheerendste Umweltgift. Etwa 26 Millionen Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau sind demnach dem Schwermetall direkt ausgesetzt. Das geht aus dem Umweltgiftreport 2015 der Schweizer Stiftung Green Cross und der international tätigen Non-Profit-Organisation Pure Earth hervor. Zu den schädlichsten Umweltgiften zählen demnach auch Quecksilber, sechswertiges Chrom, Radionuklide, Pestizide und Kadmium. Etwa 95 Millionen Menschen seien unmittelbar von diesen Schadstoffen betroffen, heißt es in dem Bericht. Quecksilber wird oft von Kohlekraftwerken ausgestoßen und kommt in vielen Industrieprodukten wie Thermometern und Energiesparlampen vor. Sechswertiges Chrom findet sich unter anderem in gegerbtem Leder und Kochgeschirr aus Edelstahl. Radionuklide werden zum Beispiel beim Abbau von Uran und von radiologischen Produkten in der Medizintechnik freigesetzt. Pestizide kommen vor allem in der Landwirtschaft zum Einsatz. Kadmium entsteht etwa bei der Düngemittelherstellung.

    Erkrankungen durch Umweltschadstoffe seien im Gegensatz zu Infektionskrankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria noch ein unterschätztes Problem, sagte David Hanrahan von Pure Earth. Im Jahr 2012 seien geschätzte acht Millionen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern an den Folgen des Kontakts mit verseuchter Luft, verunreinigtem Wasser oder kontaminierter Erde gestorben.

    So kann etwa beim Einatmen von mit Blei verschmutzter Luft oder durch den Verzehr belasteter Lebensmittel das Nervensystem geschädigt werden. In hohen Konzentrationen sind Bleivergiftungen tödlich.
    Für die Studie wurden Umweltbelastungen in 49 Ländern untersucht, darunter Indien, Russland, Mexiko und Indonesien. Daten aus EU-Ländern sind in dem Report nicht enthalten.

    Pure Earth setzt sich nach eigenen Angaben für die Lösung von lebensbedrohlichen Umweltproblemen in Entwicklungsländern ein. Green Cross Schweiz kümmert sich unter anderem um die Bewältigung der Folgeschäden aus Industrie- und Militärkatastrophen.
    Quelle: Spiegel, 21.10.15
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/blei-pestizide-quecksilber-millionen-tote-durch-umweltgifte-a-1058903.html

  • EU-Kommission lenkt bei hormonell wirksamen Chemikalien ein

    EU-Kommission lenkt bei hormonell wirksamen Chemikalien ein

    Vorgestern Nacht erklärte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis gegenüber Mitgliedern des Europäischen Parlaments, die EU-Kommission werde die seit Dezember 2013 überfälligen wissenschaftlichen Kriterien für die Charakterisierung hormonell schädigender Chemikalien noch vor Sommer vorlegen. Bisher hatte sich die Kommission trotz Verurteilung durch den EuGH geweigert, eine diesbezügliche Frist zu nennen. Sie argumentierte, sie wolle zuerst das Ergebnis des “Impact Assessments“ über die sozio-ökonomischen Auswirkungen des 2009 beschlossenen gesetzlichen Verbots hormonell wirksamer Pestizide abwarten. Da die EU-Kommission die mit Dezember 2013 gesetzte Frist für die Vorlage dieser Kriterien tatenlos verstreichen ließ, konnten die in den EU-Pestizid- und Biozid-Verordnungen festgelegten gesetzlichen Verbote hormonschädigender Stoffe nicht rechtswirksam werden. Im Sommer 2014 klagte Schweden die Kommission wegen Untätigkeit. EU-Parlament und EU-Rat schlossen sich der Klage an. Am 16. Dezember 2015 urteilte das Gericht der Europäischen Union: Die EU-Kommission verstoße gegen Unionsrecht, indem sie keine Rechtsakte zur Festlegung wissenschaftlicher Kriterien zur Bestimmung endokrin schädigender Eigenschaften erlassen habe. „Alles hängt nun davon ab, ob die Kriterien, welche die Kommission im Juni vorlegen wird, auch tatsächlich auf den wissenschaftlichen Grundlagen des von der Kommission selbst beauftragten Kortenkamp-Reports basieren oder aber die Vorstellungen und Wünsche der chemischen Industrie widerspiegeln.“ meint dazu DI Dr. Helmut Burtscher, Umwelt-Chemiker von GLOBAL 2000.

    Vorgestern Nacht erklärte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis gegenüber Mitgliedern des Europäischen Parlaments, die EU-Kommission werde die seit Dezember 2013 überfälligen wissenschaftlichen Kriterien für die Charakterisierung hormonell schädigender Chemikalien noch vor Sommer vorlegen. Bisher hatte sich die Kommission trotz Verurteilung durch den EuGH geweigert, eine diesbezügliche Frist zu nennen. Sie argumentierte, sie wolle zuerst das Ergebnis des “Impact Assessments“ über die sozio-ökonomischen Auswirkungen des 2009 beschlossenen gesetzlichen Verbots hormonell wirksamer Pestizide abwarten. Da die EU-Kommission die mit Dezember 2013 gesetzte Frist für die Vorlage dieser Kriterien tatenlos verstreichen ließ, konnten die in den EU-Pestizid- und Biozid-Verordnungen festgelegten gesetzlichen Verbote hormonschädigender Stoffe nicht rechtswirksam werden. Im Sommer 2014 klagte Schweden die Kommission wegen Untätigkeit. EU-Parlament und EU-Rat schlossen sich der Klage an. Am 16. Dezember 2015 urteilte das Gericht der Europäischen Union: Die EU-Kommission verstoße gegen Unionsrecht, indem sie keine Rechtsakte zur Festlegung wissenschaftlicher Kriterien zur Bestimmung endokrin schädigender Eigenschaften erlassen habe. „Alles hängt nun davon ab, ob die Kriterien, welche die Kommission im Juni vorlegen wird, auch tatsächlich auf den wissenschaftlichen Grundlagen des von der Kommission selbst beauftragten Kortenkamp-Reports basieren oder aber die Vorstellungen und Wünsche der chemischen Industrie widerspiegeln.“ meint dazu DI Dr. Helmut Burtscher, Umwelt-Chemiker von GLOBAL 2000.

    GLOBAL 2000 wird gemeinsam mit seinem Europäischen Netzwerk diese Entwicklungen sehr genau verfolgen. „Denn die Qualität dieser Kriterien entscheidet darüber, ob es Europa gelingen wird, den Anteil an umweltbedingten Krebs-Erkrankungen, Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Dickleibigkeit, Fruchtbarkeits-Störungen und noch vielen anderen Zivilisations-Krankheiten massgeblich zu reduzieren. Wir stehen vor einer Weichenstellung von enstcheidender Bedeutung für zukünftige Generationen.“ so Burtscher.

    Quelle: Oekonews, 02.02.16
    http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1104637

  • We know astonishingly little about the human health effects of neonicotinoids

    We know astonishingly little about the human health effects of neonicotinoids

    Neonicotinoids—the world’s most widely used and fastest growing type of insecticide—have been at the center of the conversation about bee die-offs for several years. Even the U.S. Environmental Protection Agency (EPA) recently acknowledged that very small quantities can impact pollinators. But what about human health? “There is an amazing lack of information for such widely used pesticides,” Mount Sinai professor of pediatrics and preventative medicine and dean for global health Philip Landrigan told Civil Eats. Now, a number of scientists, including those at the U.S. National Toxicology Program, say a closer look is needed.

    Neonicotinoids—the world’s most widely used and fastest growing type of insecticide—have been at the center of the conversation about bee die-offs for several years. Even the U.S. Environmental Protection Agency (EPA) recently acknowledged that very small quantities can impact pollinators. But what about human health? “There is an amazing lack of information for such widely used pesticides,” Mount Sinai professor of pediatrics and preventative medicine and dean for global health Philip Landrigan told Civil Eats. Now, a number of scientists, including those at the U.S. National Toxicology Program, say a closer look is needed.

    Introduced in the 1990s and early 2000s, there are now about half a dozen neonicotinoids in wide use. Their use has increased dramatically: ten-fold on corn and soy in the past decade, and for some neonicotinoids it has doubled or tripled just in the past several years. The chemicals are used on nearly all the corn grown in the U.S., as well as fruits and vegetables, nuts, wine grapes, and other crops, including wheat, rice, and livestock feed. They’re also in landscape, home gardening and pet insect-control products.

    And they’re getting into what we eat. The U.S. Department of Agriculture (USDA) finds neonicotinoids in its ongoing testing of food for pesticide residues. A recent study by Harvard T.H. Chan School of Public Health researchers also found neonicotinoids in nearly all the produce and honey bought at a Boston, Massachusetts, supermarket and more than one such compound in 72 percent of the fruit, 45 percent of the vegetables, and 50 percent of the honey tested. And because these compounds are found in the produce flesh, rather than just on the surface, they can’t simply be washed off before eating.

    At the same time, the U.S. Geological Survey (USGS) has found neonicotinoids in the majority of the streams they’ve tested–in both rural and urban areas, around the nation. “It’s a national scale issue,” said USGS research hydrologist Dana Kolpin.

    These chemicals “are mobile and they can also be persistent,” Kolpin explained. They can both move through and stick around in soil and water. USGS is now examining how neonicotinoids may be taken up by aquatic organisms that are food for other animals. “We need to look at how they’re moving through the environment” to see if they’re having “a cascading effect,” he explained.

    USGS has also begun sampling groundwater for neonicotinoids. “If it’s in the groundwater, a lot of people’s wells could have traces of it.” Kolpin added, noting that they are coming through wastewater treatment plants. “I’m not saying the sky is falling, but these compounds are out there.”

    Are Exposure Levels of Concern?

    Researchers at both USGS and Harvard have noted that the levels of neonicotinoids found in water and food samples are below what the EPA considers of concern. But, as Harvard associate professor of environmental exposure biology Chenseng Lu and his team wrote in their study, the results “raise the concerns of potential health risks from chronic exposure.”

    And recent research from Canada, suggests that neonicotinoid levels in surface water may in fact exceed safety limits. Neonicotinoid contamination of U.S. water sources also forms the basis of a legal petition that the Center for Food Safety just filed with the EPA.

    Mount Sinai’s Landrigan feels so strongly that we need more information about human exposure, that he’s asking the U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) to add neonicotinoids to the list of more than 200 hundred chemicals for which the agency regularly tests Americans.

    Eric Chivian, founder and former director of Harvard Medical School’s Center for Health and Global Environment, explained that while neonicotinoids may not be as toxic to mammals as they are to insects, they do affect part of brain that is “enormously important to the nervous system,” and which is responsible for “memory, concentration, awareness, and consciousness.”

    Chivian asks: “If we’re being chronically exposed [to neonicotinoids] in water and food, if they’re targeting receptors in adult, developing fetal and infant brains, shouldn’t we have more data?”

    National Toxicology Program Hopes to Narrow the Information Gap

    To begin to close some of these data gaps, the U.S. National Toxicology Program (NTP) has proposed screening neonicotinoids for various non-cancer health effects. “We’re not trying to be redundant with the EPA,” explained Kristina Thayer, director of the NTP’s Office of Health Assessment and Translation. The goal is to look at effects previous testing may not have identified.

    The NTP’s initial survey of neonicotinoids is expected to be released later this year, said Thayer, and could be followed by an NTP statement about what the NTP calls “a level of concern.”

    The core concerns about neonicotinoids is that they are systemic pesticides that stay with a plant as it grows and they’re engineered to be neurotoxic. “That’s how they kill insects,” by attacking their nervous systems, Landrigan explained. Because they are systemics, neonicotinoids are present in pollen, nectar, leaf surface moisture, and in fruit and vegetable tissue.

    Less acutely toxic to mammals and not sprayed across large fields, neonicontinoids are considered safer than previous generations of insecticides–compounds like DDT and organophosphates.

    But it turns out that when treated corn seeds are planted mechanically, the insecticide coating can fly off as dust that coats nearby vegetation. And although the specific part of nerve cells with which these compounds interact are “not as abundant in human brains” as they are in insects, they “are still there,” said Landrigan. So, he said, we should be “looking into the potential human neurotoxicity of these compounds, especially for infants and children who are always the people most vulnerable to neurotoxicity.”

    While environmental health advocates support the NTP’s proposal, neonicotinoid manufacturers, including Syngenta, Valent, and the trade association CropLife America have said in public comments that any NTP screening is unnecessary and would duplicate information available through the EPA. Worth noting, however, is the fact that the EPA’s data comes from manufacturers, rather than independent testing. Some is only available through Freedom of Information Act Requests.

    Asked about the NTP proposal, Syngenta responded with a statement saying, “As part of EPA’s registration process, all pesticides must go through more than 120 different baseline studies to assess safety to humans, wildlife, and the environment.” For one neonicotinoid Syngenta makes, the company said, “more than 1,200 studies have been conducted to establish its safety,” including a “significant number” focused “on human health safety.”

    Meanwhile, chemical hazard screenings of several neonicotinoids—commissioned and submitted to the NTP by the Natural Resources Defense Council (NRDC)—found these compounds of “high concern” and “to be avoided” because of adverse effects, including to human health.

    The bottom line is people are almost certainly being exposed to neonicotinoids through food and water. And while there’s no guarantee that exposure is harming our health, there’s also no reason to assume that it isn’t. As Landrigan sees it, the lack of information, “represents a failure of due diligence on the part of the pesticide office at the EPA. They should be demanding more information and making it public.”

    – See more at: http://civileats.com/2016/02/03/are-bee-killing-pesticides-impacting-our-health-neonicotinoids/#sthash.vHgfYnix.dpuf

  • Een verbod op imida­cloprid in tuinbouwkassen is volgens SGP-Kamerlid Dijkgraaf „juridisch boterzacht.”

    Een verbod op imida­cloprid in tuinbouwkassen is volgens SGP-Kamerlid Dijkgraaf „juridisch boterzacht.”

    Staatssecretaris Van Dam (Economische Zaken) bereidt zo’n verbod voor. Hij verdedigde dat vorige maand in de Tweede Kamer. Alleen als dit voorjaar blijkt dat de verontreiniging van oppervlaktewater in tuinbouwgebieden met het middel sterk is gedaald, komt het verbod er niet. Dijkgraaf maakte dinsdag bekend dat nationale en Europese wetgeving nauwelijks ruimte biedt voor zo’n verbod. Die is er alleen in gebieden die op grond van de zogeheten Kaderrichtlijn Water beschermd moeten worden. „Een groot deel van de glastuinbouw­gebieden valt daar niet onder.” De SGP’er wil de landsadvocaat om advies vragen. Daarvoor is een Kamermeerderheid noodzakelijk. De Kamer vergadert later deze maand weer over imidacloprid.

    Staatssecretaris Van Dam (Economische Zaken) bereidt zo’n verbod voor. Hij verdedigde dat vorige maand in de Tweede Kamer. Alleen als dit voorjaar blijkt dat de verontreiniging van oppervlaktewater in tuinbouwgebieden met het middel sterk is gedaald, komt het verbod er niet. Dijkgraaf maakte dinsdag bekend dat nationale en Europese wetgeving nauwelijks ruimte biedt voor zo’n verbod. Die is er alleen in gebieden die op grond van de zogeheten Kaderrichtlijn Water beschermd moeten worden. „Een groot deel van de glastuinbouw­gebieden valt daar niet onder.” De SGP’er wil de landsadvocaat om advies vragen. Daarvoor is een Kamermeerderheid noodzakelijk. De Kamer vergadert later deze maand weer over imidacloprid.

    Bron: Reformatorisch Dagblad, 03-02-16
    http://www.refdag.nl/nieuws/economie/sgp_acht_verbod_op_imidacloprid_in_strijd_met_de_wet_1_969738

  • Ctgb laat middelen toe die zeer giftig zijn voor kikkers

    Ctgb laat middelen toe die zeer giftig zijn voor kikkers

    Het College voor de toelating van gewasbeschermingsmiddelen en biociden (Ctgb) heeft in 2014 Merpan Spuitkorrel, Malvin WG en Captosan 500 SC op basis van de werkzame stof captan en Puma Extra EW op basis van de werkzame stof fenoxaprop-P-ethyl opnieuw geregistreerd. Sinds 2013 is bekend dat deze middelen extreem giftig zijn voor kikkers. De kikkers nemen de middelen op door de huid. Reeds een 10 keer lagere dosis dan de dosis die wordt aanbevolen voor toepassing blijkt al dodelijk te zijn als het op hun huid terecht komt. De vraag is of dit dan niet ook geldt voor alle amfibieën zoals salamanders en padden.

    Het College voor de toelating van gewasbeschermingsmiddelen en biociden (Ctgb) heeft in 2014 Merpan Spuitkorrel, Malvin WG en Captosan 500 SC op basis van de werkzame stof captan en Puma Extra EW op basis van de werkzame stof fenoxaprop-P-ethyl opnieuw geregistreerd. Sinds 2013 is bekend dat deze middelen extreem giftig zijn voor kikkers. De kikkers nemen de middelen op door de huid. Reeds een 10 keer lagere dosis dan de dosis die wordt aanbevolen voor toepassing blijkt al dodelijk te zijn als het op hun huid terecht komt. De vraag is of dit dan niet ook geldt voor alle amfibieën zoals salamanders en padden.

    Bron: Ctgb, 03-06-14
    http://www.ctgb.nl/nieuws/nieuws-berichten/2014/06/03/ctgb-verleent-vijf-toelatingen-en-1-uitbreiding

  • Natuur en Milieu eist verbod op 130 bestrijdingsmiddelen

    Natuur en Milieu eist verbod op 130 bestrijdingsmiddelen

    Van de 238 bestrijdingsmiddelen die op de Nederlandse markt zijn toegelaten, zijn er 130 zeer giftig voor mens, oppervlaktewater, drinkwater, bijen, insecten en de bodem. Natuur en Milieu vraagt staatssecretaris Van Dam (milieu) morgen de meeste giftige middelen zo snel mogelijk te verbieden. De milieuorganisatie heeft CLM, kennis- en adviesbureau voor landbouw en voedsel, gevraagd de risico’s te inventariseren van de middelen die in de land- en tuinbouw worden gebruikt om schimmels en insecten te bestrijden. Uit de lijst blijkt dat 89 veel toegepaste bestrijdingsmiddelen, een zeer verhoogd risico opleveren, 41 middelen hebben een verhoogd risico. CLM heeft bij de inventarisatie gebruik gemaakt van tien erkende lijsten en systemen voor het vaststellen van risicoprofielen.

    Van de 238 bestrijdingsmiddelen die op de Nederlandse markt zijn toegelaten, zijn er 130 zeer giftig voor mens, oppervlaktewater, drinkwater, bijen, insecten en de bodem. Natuur en Milieu vraagt staatssecretaris Van Dam (milieu) morgen de meeste giftige middelen zo snel mogelijk te verbieden. De milieuorganisatie heeft CLM, kennis- en adviesbureau voor landbouw en voedsel, gevraagd de risico’s te inventariseren van de middelen die in de land- en tuinbouw worden gebruikt om schimmels en insecten te bestrijden. Uit de lijst blijkt dat 89 veel toegepaste bestrijdingsmiddelen, een zeer verhoogd risico opleveren, 41 middelen hebben een verhoogd risico. CLM heeft bij de inventarisatie gebruik gemaakt van tien erkende lijsten en systemen voor het vaststellen van risicoprofielen.

    Bron: Trouw, 02-02-16
    http://www.trouw.nl/tr/nl/4332/Groen/article/detail/4236944/2016/02/02/130-bestrijdingsmiddelen-in-Nederland-zeer-giftig.dhtml

  • BUND Hohenstein beklagt Rückgang der Amphibien im Kreisgebiet

    BUND Hohenstein beklagt Rückgang der Amphibien im Kreisgebiet

    Das Amphibien-Aufkommen im Tal zwischen Holzhausen und Michelbach ist in den letzten Jahren dramatisch eingebrochen. Bis 2011 trugen Helfer vom BUND Aarbergen hier jedes Jahr bis zu 1000 Tiere über die Straße. 2012 waren es noch 100, 2013 wurden nur noch 50 Kröten gezählt. Christian Spath, der Vorsitzende des Hohensteiner BUND. und weitere ehrenamtliche Helfer haben in dieser Saison bislang nur wenigen Amphibien entlang der Krötenzäune über die Straße geholfen. Oberhalb des Hofguts, an der Landesstraße zwischen Steckenroth und Wingsbach, habe man in früheren Jahren 1500 Kröten gezählt. 2014 seien es unter 200 gewesen, weshalb man den mobilen Krötenzaun dort heuer erstmals nicht aufgestellt habe. Am Waldrand jenseits des Hofguts seien ebenfalls kaum noch Amphibien, auch dort hat der BUND in diesem Jahr auf den Krötenzaun verzichtet.

    Das Amphibien-Aufkommen im Tal zwischen Holzhausen und Michelbach ist in den letzten Jahren dramatisch eingebrochen. Bis 2011 trugen Helfer vom BUND Aarbergen hier jedes Jahr bis zu 1000 Tiere über die Straße. 2012 waren es noch 100, 2013 wurden nur noch 50 Kröten gezählt. Christian Spath, der Vorsitzende des Hohensteiner BUND. und weitere ehrenamtliche Helfer haben in dieser Saison bislang nur wenigen Amphibien entlang der Krötenzäune über die Straße geholfen. Oberhalb des Hofguts, an der Landesstraße zwischen Steckenroth und Wingsbach, habe man in früheren Jahren 1500 Kröten gezählt. 2014 seien es unter 200 gewesen, weshalb man den mobilen Krötenzaun dort heuer erstmals nicht aufgestellt habe. Am Waldrand jenseits des Hofguts seien ebenfalls kaum noch Amphibien, auch dort hat der BUND in diesem Jahr auf den Krötenzaun verzichtet.

    Quelle: Wiesbadener Tagblatt, 31.03.15
    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/hohenstein/bund-hohenstein-beklagt-rueckgang-der-amphibien-im-kreisgebiet_15148543.htm

  • Alerte sur les taux de pesticides en milieu aquatique

    Alerte sur les taux de pesticides en milieu aquatique

    Une nouvelle étude scientifique alerte sur la présence de pesticides dans l’eau des rivières et des lacs, bien au-delà des seuils admissibles. L’association de défense de l’environnement “Générations Futures” demande le changement de la réglementation sur les produits phyto-sanitaires. Publiée le mois dernier, cette étude allemande a “recoupé” 160 analyses, faites dans les 28 pays européens, entre 1972 et 2012. Du jamais vu. Elle alerte sur la présence de nombreux pesticides dans nos rivières et dans nos lacs, bien au-dessus des seuils admissibles. Les seuils limites dépassés dans près de 38% des cas. Les deux auteurs, deux scientifiques de l’université de Koblenz Landau en Allemagne voulaient vérifier si les limites acceptables de pesticides dans le milieu aquatique étaient bien respectées et la réponse est clairement non. Sur 23 pesticides recherchés, les concentrations dans l’eau dépassaient les seuils limites dans près de 38 % des cas.

    Une nouvelle étude scientifique alerte sur la présence de pesticides dans l’eau des rivières et des lacs, bien au-delà des seuils admissibles. L’association de défense de l’environnement “Générations Futures” demande le changement de la réglementation sur les produits phyto-sanitaires. Publiée le mois dernier, cette étude allemande a “recoupé” 160 analyses, faites dans les 28 pays européens, entre 1972 et 2012. Du jamais vu. Elle alerte sur la présence de nombreux pesticides dans nos rivières et dans nos lacs, bien au-dessus des seuils admissibles. Les seuils limites dépassés dans près de 38% des cas. Les deux auteurs, deux scientifiques de l’université de Koblenz Landau en Allemagne voulaient vérifier si les limites acceptables de pesticides dans le milieu aquatique étaient bien respectées et la réponse est clairement non. Sur 23 pesticides recherchés, les concentrations dans l’eau dépassaient les seuils limites dans près de 38 % des cas.

    Pour les sédiments, comme par exemple la boue au fond de l’eau, c’est bien pire : 93% des prélèvements montraient une présence des pesticides bien au-dessus des normes. La France se classe particulièrement mal avec 76 % des concentrations d’insecticides au-delà des seuils mais l’Allemagne est encore plus polluée avec 93%.
    L’homologation des produits phytosanitaires n’est pas respectée

    Pour les associations de défense de l’environnement ces résultats montrent une nouvelle fois que l’homologation des produits phytosanitaires n’est pas respectée. Les industriels doivent garantir que leur produit, une fois dans l’environnement, ne dépassera pas ces seuils règlementaires. Or cette étude prouve le contraire. Mais elle ne dit pas si ces sont les produits des industriels qui sont surdosés ou si ce sont les agriculteurs qui ne respectent pas les quantités de produits à pulvériser.
    Source: France Info, 31 janvier 2016 17:56