Amfibie: Algemeen

  • CAP greening could actually make Europe’s environment worse, according to a study by leading conservationists

    CAP greening could actually make Europe’s environment worse, according to a study by leading conservationists

    Plans to make farming more environmentally friendly through reform of the CAP could actually make Europe’s environment worse, according to a study by leading conservationists. The damning report by researchers and conservation groups across Europe says environmental reforms have become so diluted during the CAP negotiations that they will have no benefit on farmland. And without individual action by member states, biodiversity would continue to decline across the continent, it says. Published in the journal Science, conservationists say rules covering to so-called “greening” of the CAP, which includes maintaining grassland, creating ecological focus areas and growing at least three crops on any farm bigger than 30ha, were so vague they were almost useless.

    Plans to make farming more environmentally friendly through reform of the CAP could actually make Europe’s environment worse, according to a study by leading conservationists. The damning report by researchers and conservation groups across Europe says environmental reforms have become so diluted during the CAP negotiations that they will have no benefit on farmland. And without individual action by member states, biodiversity would continue to decline across the continent, it says. Published in the journal Science, conservationists say rules covering to so-called “greening” of the CAP, which includes maintaining grassland, creating ecological focus areas and growing at least three crops on any farm bigger than 30ha, were so vague they were almost useless.

    They say disagreements over the greening measures had resulted in so many exemptions being put in place that about 90% of European farmers could be exempt from having to implement two of the three requirements.

    Almost half (48%) would be exempt from incorporating EFAs, 81% of arable farmers are exempt from the crop diversification rule and the measure implemented to protect natural grassland would allow a further 5% loss of grassland by 2020, the report added.

    At the same time, budgets to support voluntary greening measures have been reduced, further putting wildlife and biodiversity at risk.

    The report says member states must now use their flexibility at national levels to find ways to sustain wildlife.

    Unless member states take serious steps beyond those required by the CAP, the EU’s own biodiversity measures are very unlikely to be met.

    “The weak environmental reforms in the CAP put the fate of Europe’s declining biodiversity at the hands of individual member states,” said Guy Pe’er, one of the lead authors who collaborated with experts from across Europe, including the Universities of Cambridge and Kent and Writtle College in the UK.

    “The EU should encourage member states to make responsible decisions, rather than pretend that the reform allows the EU to meet its important ecological targets.”

    To help improve agricultural sustainability, the authors make recommendations for six actions member states should take immediately.

    These include maximising budgets for agri-environment schemes and a clear definition of what crops qualify as EFAs (see below).

    They also lists recommendations for the EU to consider when it begins its next revision of the CAP, including a reduction of exemptions and developing longer-term measures to protect grassland.

    Recommended immediate actions by Member States

    1. Maintain or enhance the agri-environment scheme budget in Pillar 2, prioritising measures which support biodiversity

    2. Use agri-environment schemes to allow specific groups (eg small holdings in marginal areas, young farmers, co-operating farmer groups) to profit from environmentally friendly practices

    3. Ensure EFAs benefit biodiversity and ecosystem services

    4. Identify and map grasslands, with differentiation into types, qualities, and required management

    5. Give sufficient funding to deliver ecological expertise to farmers

    6. Monitor biodiversity to evaluate the effectiveness of agricultural policy

    Source: Farmers Weekly, 6 June 2014
    http://www.fwi.co.uk/articles/06/06/2014/144910/cap-greening-could-make-environment-worse-report.htm

  • Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union wird den Schutz der biologischen Vielfalt nicht verbessern, sondern sogar weiter verschlechtern

    Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union wird den Schutz der biologischen Vielfalt nicht verbessern, sondern sogar weiter verschlechtern

    Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union wird den Schutz der biologischen Vielfalt nicht verbessern, sondern sogar weiter verschlechtern.
    Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), die in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins SCIENCE erschienen ist. Die Wissenschaftler hatten dazu die Änderungen in der Gesetzgebung analysiert sowie mit Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) verglichen, um herauszufinden, was die reformierte Agrarpolitik tatsächlich bewirken wird. Koautoren der Studie stammen von den Universitäten Hohenheim und Freiburg sowie aus den USA, Großbritannien, der Schweiz, Ungarn, den Niederlanden, Belgien, Israel und Frankreich.

    Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union wird den Schutz der biologischen Vielfalt nicht verbessern, sondern sogar weiter verschlechtern.
    Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), die in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins SCIENCE erschienen ist. Die Wissenschaftler hatten dazu die Änderungen in der Gesetzgebung analysiert sowie mit Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) verglichen, um herauszufinden, was die reformierte Agrarpolitik tatsächlich bewirken wird. Koautoren der Studie stammen von den Universitäten Hohenheim und Freiburg sowie aus den USA, Großbritannien, der Schweiz, Ungarn, den Niederlanden, Belgien, Israel und Frankreich.

    Die Europäische Union hat zwar verschiedenste Gesetze und Richtlinien für den Habitat,- Vogel- oder Wasserschutz erlassen, aber keine davon hat so großen Einfluss auf die Ökosysteme wie die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Im Dezember 2013 verabschiedete die EU deren Reform, die für die Jahre 2014 bis 2020 gilt. Mit einem Gesamtbudget von rund 360 Milliarden Euro wirkt sich die GAP auf rund die Hälfte der Landfläche der EU aus und damit auf unzählige Arten, die sich im Laufe der Jahrhunderte an diese Kulturlandschaften angepasst haben.

    Negative Trends halten aus Sicht der Artenvielfalt an
    Die Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzfläche und eine stärkere Intensivierung prägen die Landwirtschaft in Westeuropa und zunehmend auch in den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Parallel dazu sind ein erheblicher Verlust ökologisch wertvoller Agrarlandschaften und ihrer Artenvielfalt, zum Beispiel bei Vögeln, sowie gleichzeitig ein Rückgang der Beschäftigung in der Landwirtschaft zu verzeichnen. Die EU-Biodiversitätsstrategie sieht unter anderem vor, die Flächen, die für Biodiversitätsschutzmaßnahmen unter der GAP verwendet werden, zu maximieren. Die Reform der GAP, für die rund 40 Prozent des EU-Haushalts eingeplant sind, sollte daher neben der Lebensmittelsicherheit und der Förderung ländlicher Gebiete auch den Klima- und Umweltschutz unterstützen.

    „Die aktuelle GAP-Reform hat jedoch das ursprüngliche Ziel, 10 Prozent der Agrarfläche für den Erhalt der Artenvielfalt und von Ökosystemdienstleistungen vorzuhalten, weiter reduziert und viele Ausnahmeregelungen geschaffen, die zu einem weiteren Verlust wertvoller Kulturlandschaften führen werden. Dieser Verlust und die zunehmende Intensivierung machen Agrarlandschaften für viele Arten lebensfeindlich“, stellt Prof. Klaus Henle vom UFZ fest.

    Die Studie zieht ein ernüchterndes Fazit: Die neue Reform der GAP hat wenig Chancen, diese Trends aufzuhalten und wird somit das Ziel einer „grüneren Landwirtschaft“ („Greening“) verfehlen, wie die Autoren anhand europaweiter Statistiken aufzeigen konnten. Ursache dafür sind die vielen Ausnahmeregeln: So unterliegen Betriebe mit einer Fläche unter 10 Hektar keinen Regelungen zur Diversifizierung von Fruchtfolgen. Damit entfällt für rund 80 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe diese Pflicht. Ähnlich abgeschwächt sind die GAP-Ziele für den Erhalt von Dauergrünland, die eine weitere Reduktion um 5 Prozent der derzeit vorhandenen Grünlandfläche zulassen. Die ökologischen Vorrangflächen müssen nur noch für etwa die Hälfte der vorhandenen Agrarflächen bereitgestellt werden.

    „Die EU kommuniziert das „Greening“ der GAP bereits als große Errungenschaft. Doch nur wenn alle Mitgliedsstaaten Umsetzungsstrategien entwickeln, die erheblich über die verbindlichen Verpflichtungen hinausgehen, kann ein Greening erreicht werden“, sagt Dr. Guy Pe’er vom UFZ, der Leitautor der SCIENCE-Publikation ist.

    Chancen, das Ruder noch herumzureißen
    Die Botschaft der Autoren der Studie ist daher: Die von der EU vorgegebenen Mindestziele werden nicht ausreichen, aber die Mitgliedstaaten haben selbst 2014 immer noch ausreichend Spielraum, um engagiert mehr zu tun, als in der Reform gefordert ist. Im Wissenschaftsjournal SCIENCE empfehlen sie daher den EU-Mitgliedsstaaten mehrere Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung von kleinen, nachhaltig wirtschaftenden Landwirtschaftsbetrieben aus dem Budget der sogenannten zweiten Säule der GAP, die zur Förderung ländlicher Räume und für Agrarumweltmaßnahmen gedacht ist.

    Außerdem schlagen die Forscher vor, in den ökologischen Vorrangflächen nur noch Kulturen und Bewirtschaftungsmethoden zu fördern, die nachweislich positive Effekte auf die Artenvielfalt haben. Ebenfalls wichtig sei es, den Umbruch von Dauergrünland zu verhindern. Die Umsetzung der Reform wird zeigen, ob Deutschland und die anderen Mitgliedsstaaten ihre Flexibilität nutzen, um über das von der EU geforderte Minimum hinauszugehen und nationale Pläne aufzustellen, die die Agrar-Lebensräume und -arten besser schützen. Die Wissenschaftler appellieren, die Spielräume zugunsten der Artenvielfalt zu nutzen, und hoffen, dass die zukünftige EU-Agrarpolitik, über die ab 2017 verhandelt werden wird, die ökologischen Vorrangflächen spürbar erhöht.

    Publikation:G. Pe’er, L. V. Dicks, P. Visconti, R. Arlettaz, A. Báldi, T. G. Benton, S. Collins, M. Dieterich, R. D. Gregory, F. Hartig, K. Henle, P. R. Hobson, D. Kleijn, R. K. Neumann, T. Robijns, J. Schmidt, A. Shwartz, W. J. Sutherland, A. Turbe, F. Wulf and A. V. Scott (2014): EU agricultural reform fails on biodiversity. SCIENCE, 6 June 2014, Vol. 344, Issue 6188. DOI: 10.1126/science.1253425. http://dx.doi.org/10.1126/science.1253425

    Die Studie wurde gefördert von der Europäischen Kommission (FP-Projekte SCALES & LIBERATION), den Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) und der Schweizer Regierung, der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA) sowie dem Arcadia-Fond und dem Natural Environment Research Council (NERC) aus Großbritannien.

    Quelle:
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und Franz Alt, 07.06.14
    http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,EU-Agrarreform+wird+Artenvielfalt+nicht+ausreichend+schuetzen,6,a28762.html

  • GLOBAL 2000-Test: 60 Pestizide in Österreichs Fließgewässern – Neonicotinoide und Glyphosat besonders auffällig

    GLOBAL 2000-Test: 60 Pestizide in Österreichs Fließgewässern – Neonicotinoide und Glyphosat besonders auffällig

    Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts “Mutter Erde braucht dich” ließ die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 insgesamt 75 Wasserproben aus 42 Fließgewässern, neun Hausbrunnen und drei öffentlichen Leitungsnetzen an der Lebensmittelversuchsanstalt (LVA) Klosterneuburg auf Pestizide untersuchen. Die jeweils größten Flüsse der Bundesländer, sieben Messpunkte vom Wulka-Ursprung bis zur Mündung in den Neusiedlersee sowie drei Trinkwasserproben wurden zusätzlich am Umweltbundesamt Wien, dem wissenschaftlichen Partner von “Mutter Erde braucht dich”, mithilfe des dort entwickelten “Indikatorentests” auf Abwassereinträge aus dem Haushalt sowie auf Weichmacher (sog. Phthalate) untersucht. Regional unterschiedliche, teilweise sehr hohe Pestizidbelastungen In 22 der 42 stichprobenartig untersuchten österreichischen Flüsse wurden insgesamt 60 verschiedene Pestizide nachgewiesen. 15 davon gelten als hormonell wirksame Chemikalien, die u.a. mit Missbildungen bei Fischen und Amphibien in Zusammenhang gebracht werden.

    Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts “Mutter Erde braucht dich” ließ die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 insgesamt 75 Wasserproben aus 42 Fließgewässern, neun Hausbrunnen und drei öffentlichen Leitungsnetzen an der Lebensmittelversuchsanstalt (LVA) Klosterneuburg auf Pestizide untersuchen. Die jeweils größten Flüsse der Bundesländer, sieben Messpunkte vom Wulka-Ursprung bis zur Mündung in den Neusiedlersee sowie drei Trinkwasserproben wurden zusätzlich am Umweltbundesamt Wien, dem wissenschaftlichen Partner von “Mutter Erde braucht dich”, mithilfe des dort entwickelten “Indikatorentests” auf Abwassereinträge aus dem Haushalt sowie auf Weichmacher (sog. Phthalate) untersucht. Regional unterschiedliche, teilweise sehr hohe Pestizidbelastungen In 22 der 42 stichprobenartig untersuchten österreichischen Flüsse wurden insgesamt 60 verschiedene Pestizide nachgewiesen. 15 davon gelten als hormonell wirksame Chemikalien, die u.a. mit Missbildungen bei Fischen und Amphibien in Zusammenhang gebracht werden.

    “Die vorgefundenen Pestizidbelastungen waren regional sehr unterschiedlich. Während die Mehrzahl der untersuchten Gewässer keine oder nur geringe Pestizidbelastungen aufwiesen, traten in landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteten Regionen des Burgendlands (Wulkatal) und im niederösterreichischen Marchfeld in den Flüssen Rußbach und Mühlbach mit bis zu 40 Pestiziden in einer Probe alarmierend hohe Belastungen auf”, berichtet DI Dr. Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000.
    Dr. Saskia Knillmann, Ökotoxikologin am renommierten deutschen Helmholz-Zentrum für Umweltforschung, welche die Testergebnisse einer ökotoxikologischen Bewertung unterzog, kommentiert die Ergebnisse wie folgt: “Die in Mühlbach und Rußbach mehrfach gemessenen
    Pestizidbelastungen üben auf zahlreiche Wasserorganismen negative Effekte aus. Ähnliche Effekte sind auch für den niederösterreichischen Ilzbach und die burgenländische Raab und Wulka zu erwarten und in den burgenländischen Fließgewässern Lafnitz, Zickenbach und Eisbach, sowie im Annabach und im Inn bei Innsbruck nicht auszuschließen.” Die auf Basis des am Helmholz-Instituts entwickelten SPEAR-Konzepts abgeleiteten negativen Effekte auf zahlreiche Arten von Krebstierchen und Wasserinsekten führen zu einer Beeinträchtigung des aquatischen Ökosystems. Hauptverantwortlich hierfür waren die beiden Insektizide Thiacloprid und Imidacloprid aus der Gruppe der Neonicotinoide.
    Neonicotinoide sind als “sehr giftig für Wasserorganismen” eingestuft und wurden von der EU bereits im Vorjahr wegen ihrer Bienengefährlichkeit mit Teilverboten belegt, aufgrund derer die
    Neonicotinoid-Hersteller Bayer und Syngentha die EU-Kommission geklagt haben. Die mengenmäßig stärksten Belastungen von Fließgewässern verursachten das hormonell wirksame Totalherbizid Glyphosat sowie die Herbizide Metamitron und MCPA.

    Bis 2015 müssen alle europäischen Gewässer einen guten ökologischen und chemischen Zustand aufweisen, so will es die Zielvorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die Bewertung des chemischen Zustands erfolgt anhand einer Liste prioritärer Stoffe, die im Rahmen der
    Gewässerüberwachung untersucht werden müssen. Doch von den 60 Pestiziden, die in der Stichprobenuntersuchung österreichischer Fließgewässer gefunden wurden, sind gerade einmal vier in der Wasserrahmenrichtlinie geregelt. Die restlichen 56 sind de facto für die chemische Wasserqualität irrelevant, denn weder müssen sie untersucht werden, noch existieren Umweltnormen oder Grenzwerte für ihre Konzentration in Gewässern. Helmut Burtscher erläutert: “Für die Pflanzenschutzmittelindustrie ist das eine komfortable Situation.
    Pestizidhersteller wie Bayer, Syngenta oder BASF müssen gegenüber den Zulassungsbehörden anhand von Daten zwar “belegen”, dass ihre Pestizide Oberflächengewässer nicht in inakzeptabler Weise beeinträchtigen, doch ob sich das in der Realität dann auch tatsächlich so verhält, wird mangels gesetzlichen Auftrags nicht überprüft. Und das obwohl Pestizide zu jenen Chemikalien mit der höchsten Toxizität für Wasserorganismen zählen.” “Wie wir leben, hinterlässt Spuren in der Umwelt”, erklärt Dr. Karl Kienzl, stv. Geschäftsführer des Umweltbundesamtes. In unserer
    Gesellschaft werden eine Vielzahl von Chemikalien, Pestiziden, Bioziden, Lebensmittelzusatzstoffen oder Arzneimittelwirkstoffen in Haushalten, Industrie und Gewerbe oder in der Landwirtschaft verwendet und können nach ihrer Verwendung in das Abwasser und über das Abwasser in Fließgewässer und das Grundwasser gelangen. Die Abwasserzusammensetzung spiegelt unser Konsumverhalten wider und diese Spuren anthropogener Nutzungen finden sich dann auch inGewässern wieder.
    Im Labor des Umweltbundesamts wurden 16 Fließgewässerproben und drei Trinkwasserproben auf Indikatoren für kommunale Verunreinigungen und Weichmacher, sog. Phthalate, hin untersucht. “Die Ergebnisse zeigen, dass Phthalate in zehn der 16 untersuchten Fließflächengewässer nachweisbar sind, die gemessenen Konzentrationen allerdings gering
    ausfallen. Im Falle des Phthalats DEHP existiert ein Grenzwert für Oberflächengewässer, der in allen untersuchten Proben deutlich unterschritten wird”, fasst Kienzl die Ergebnisse zusammen.
    Um auch geringe Abwasserbeeinflussungen aufzeigen zu können, werden im Indikatortest Stoffe untersucht, die über Kläranlagen nur wenig abgebaut werden. Dabei handelt es sich um Arzneimittelwirkstoffe, synthetische Süßstoffe und Industriechemikalien. Bei den Fließgewässern wurden mit Ausnahme der Betablocker die analysierten Indikatoren in allen Proben gefunden. Die gemessenen Konzentrationen schwanken stark in Abhängigkeit vom Gewässer und korrelieren in den jeweiligen Gewässern mit den Abwassermengen die aus kommunalen Kläranlagen eingeleitet werden. Die höchsten Konzentrationen wurden im Eisbach gemessen, einem Zubringer der Wulka, der wenig Wasser führt und sehr stark abwasserbeeinflusst ist. “Indikatorsubstanzen, Nährstoffe, Spurenstoffe oder Pestizide können über verschiedene Eintragspfade ins Gewässer gelangen. Auch wenn wir diese Substanzen in den Fließgewässern nachweisen, ist die Wasserqualität in Österreich insgesamt doch gut. Das ist auch auf die sehr gute Abwasserreinigung zurückzuführen, die einen wesentlichen Beitrag zum Gewässerschutz liefert und organische Belastung, Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor und auch Spurenstoffe zurückhält”, so Kienzl.
    Helmut Burtscher ergänzt: “Vergleicht man die Ergebnisse unserer Untersuchung mit Daten aus anderen europäischen Ländern, zeigt sich, dass Österreich immer noch – und das ist sehr erfreulich – einen hohen Anteil von wenig belasteten Gewässern aufweist. Die punktuell
    hohen Pestizidbelastung in manch intensiv bewirtschafteten Regionen Österreichs zeigen aber auch die Notwendigkeit einer Trendwende in der konventionellen Landwirtschaft, hin zu einer naturnaheren Bewirtschaftungsweise mit geringerem Einsatz von Chemie. Damit das
    gelingt, braucht es aber die Rückendeckung von Politik und Handel für die österreichischen Landwirte.”
    Zum Schutz der Gewässer fordert GLOBAL 2000:
    1. Die Belastung von Gewässern durch Schadstoffe, die herkömmliche Kläranlagen passieren können, insbesondere durch Arzneimittelwirkstoffe, muss in Hinblick auf ihr Ausmaß und ihre
    Wirkungen auf das Ökosystem genauer erforscht werden.
    2. Zum Schutz von Gewässern vor Pestizideintrag sollten Abstandsstreifen, Baumreihen und Hecken geschaffen werden.
    2. Ein umfassendes Monitoring der Pestizidbelastung in Österreichs Gewässern sowie ein Monitoring der Effekte auf Makroinvertebraten muss eingeführt werden.
    3. Förderprogramme für den Verzicht auf Neonicotinoide und Glyphosat sowie der schrittweiser Ausstieg aus hormonell wirksamen Pestiziden sind vorzusehen
    4. Einführung einer Pestizidsteuer mit Zweckwidmung für die Folgekosten, die durch den Pestizideinsatz verursacht werden.
    “Die Landwirtschaft steht an einer Weggabelung zwischen Monokultur und Vielfalt, zwischen Chemiekeule und naturnaher Bewirtschaftung. BM Rupprechter halten Sie ihr Versprechen und zeigen Sie den Weg auf für eine naturnahe produzierende österreichische Landwirtschaft”, so
    Burtscher.

    “Die Initiative “Mutter Erde braucht dich” hat für ihr Gründungsjahr bewusst das Thema Wasser gewählt, weil Wasser unserer aller Lebensgrundlage ist. Gerade die Ergebnisse der heute präsentierten Untersuchungen zeigen eindrucksvoll, dass sich dieser genauere Blick auf scheinbar bekannte Dinge wie eben unser Wasser lohnt”, so Hildegard Aichberger, Projektleiterin der Initiative.
    “Mutter Erde braucht dich” ist der Titel einer Initiative des ORF und Österreichs führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen Alpenverein, Birdlife, GLOBAL 2000, Greenpeace, Naturfreunde,
    Naturschutzbund, VCÖ und WWF. Ziel ist es, durch Information Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu schaffen und Spendengelder für Umwelt- und Naturschutzprojekte zu sammeln.
    Zwischen 31. Mai und 6. Juni präsentiert der ORF in seinen Medien eine Schwerpunktwoche zum Thema “Wasser” mit der “Mutter Erde”-Spendenshow am 6. Juni um 20.15 Uhr in ORF Eins als Höhepunkt.
    Weitere Informationen zu den GLOBAL 2000 Wassertests finden Sie unter www.global2000.at
    Informationen zum ORF Schwerpunkt “Mutter Erde braucht dich” finden Sie unter www.muttererde.at
    Quelle:
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140603_OTS0060/global-2000-test-60-pestizide-in-oesterreichs-fliessgewaessern

  • The common toad is no longer that common in Hampshire – and frogs are in decline too

    The common toad is no longer that common in Hampshire – and frogs are in decline too

    These are the findings have been released by the RSPB as part of the charity’s biggest ever wildlife survey. For the first time the Big Garden Birdwatch survey asked respondents to report back on garden wildlife other than birds. The report reveals that only seven per cent of Hampshire residents see toads in their gardens regularly, while 12 per cent see frogs on a monthly basis. That compares with national figures showing 28 per cent of residents see toads monthly, while almost half of the respondents across the UK see frogs once a month – more than three times as many as in Hampshire.

    These are the findings have been released by the RSPB as part of the charity’s biggest ever wildlife survey. For the first time the Big Garden Birdwatch survey asked respondents to report back on garden wildlife other than birds. The report reveals that only seven per cent of Hampshire residents see toads in their gardens regularly, while 12 per cent see frogs on a monthly basis. That compares with national figures showing 28 per cent of residents see toads monthly, while almost half of the respondents across the UK see frogs once a month – more than three times as many as in Hampshire.

    Source: Salisbury journal, 30 April 2014
    http://www.salisburyjournal.co.uk/news/11167172.Toads_in_decline_in_Hampshire/

  • Deutlich weniger Amphibien wandern zu den Laichplätzen – Pestizide bedrohen die Tierbestände

    Deutlich weniger Amphibien wandern zu den Laichplätzen – Pestizide bedrohen die Tierbestände

    Wolfgang Friedel wundert sich. “So ein Jahr wie dieses habe ich noch nicht erlebt”, sagt der Hammelburger. Mit seiner Frau Marion betreut Friedel für Tierschutzbund und Bund Naturschutz (BN) schon seit Jahrzehnten die Amphibienwanderstrecke vom Hammelberg in die Fischteiche. Dabei kreuzen die Tiere die viel befahrene KG 12 zwischen Hammelburg und Elfershausen. Nach seinen Aufzeichnungen sind dieses Jahr nur etwa ein Drittel der Kröten zu den Laichplätzen gewandert. Große Sorge bereiten den Naturschützern neue Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Gifteinsatzes in der konventionellen Landwirtschaft und im Gartenbereich. Eine aktuelle Studie der Universität Koblenz-Landau zeigt, dass schon der Einsatz der empfohlenen Menge an Fungiziden, Herbiziden und Insektiziden bei Grasfröschen zu einer Sterblichkeitsrate von bis zu 100 Prozent führt.

    Wolfgang Friedel wundert sich. “So ein Jahr wie dieses habe ich noch nicht erlebt”, sagt der Hammelburger. Mit seiner Frau Marion betreut Friedel für Tierschutzbund und Bund Naturschutz (BN) schon seit Jahrzehnten die Amphibienwanderstrecke vom Hammelberg in die Fischteiche. Dabei kreuzen die Tiere die viel befahrene KG 12 zwischen Hammelburg und Elfershausen. Nach seinen Aufzeichnungen sind dieses Jahr nur etwa ein Drittel der Kröten zu den Laichplätzen gewandert. Große Sorge bereiten den Naturschützern neue Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Gifteinsatzes in der konventionellen Landwirtschaft und im Gartenbereich. Eine aktuelle Studie der Universität Koblenz-Landau zeigt, dass schon der Einsatz der empfohlenen Menge an Fungiziden, Herbiziden und Insektiziden bei Grasfröschen zu einer Sterblichkeitsrate von bis zu 100 Prozent führt.

    Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Frösche die tödlichen Pestizide direkt über die Haut aufnehmen. Laut Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) stieg der Verbrauch von Glyphosat zur Unkrautvernichtung in zehn Jahren von 1000 auf 5000 Tonnen.
    Nicht zuletzt deswegen setzt sich der BN für ökologische Landwirtschaft und Naturgärten ohne Chemie ein.

    Quelle: Main Post, im April 2014
    http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Viele-Helfer-aber-weniger-Kroeten;art433648,8096390

  • Het gebruik van insecticiden in Vlaanderen wordt duur betaald met een catastrofale achteruitgang van insecten en insectivore soorten

    Het gebruik van insecticiden in Vlaanderen wordt duur betaald met een catastrofale achteruitgang van insecten en insectivore soorten

    Van de 1996 soorten op de gevalideerde Rode Lijsten, zijn 139 soorten de laatste 100 jaar uit Vlaanderen verdwenen. Van de overige geëvalueerde 1857 soorten zijn ongeveer één vierde Rode Lijstsoorten. Ze zijn sterk achteruit gegaan en/of hebben een kritisch niveau bereikt waardoor de soort op het punt staat te verdwijnen uit Vlaanderen. Uit de recente Rode Lijst van de dagvlinders in Vlaanderen blijkt dat 66 % van alle soorten dagvlinders die sinds het begin van de vorige eeuw in Vlaanderen voorkwamen in gevaar of uitgestorven zijn. In 2012 werden twee nieuwe Rode Lijsten opgesteld nl. de Rode Lijst amfibieën en reptielen en de Rode Lijst zoetwatervissen. In totaal is de helft van alle soorten amfibieën en reptielen in gevaar en/of uitgestorven. In de nieuwe Rode Lijst zoetwatervissen wordt 62 % van de zoetwatervissen in Vlaanderen als bedreigd of uitgestorven beschouwd.

    Van de 1996 soorten op de gevalideerde Rode Lijsten, zijn 139 soorten de laatste 100 jaar uit Vlaanderen verdwenen. Van de overige geëvalueerde 1857 soorten zijn ongeveer één vierde Rode Lijstsoorten. Ze zijn sterk achteruit gegaan en/of hebben een kritisch niveau bereikt waardoor de soort op het punt staat te verdwijnen uit Vlaanderen. Uit de recente Rode Lijst van de dagvlinders in Vlaanderen blijkt dat 66 % van alle soorten dagvlinders die sinds het begin van de vorige eeuw in Vlaanderen voorkwamen in gevaar of uitgestorven zijn. In 2012 werden twee nieuwe Rode Lijsten opgesteld nl. de Rode Lijst amfibieën en reptielen en de Rode Lijst zoetwatervissen. In totaal is de helft van alle soorten amfibieën en reptielen in gevaar en/of uitgestorven. In de nieuwe Rode Lijst zoetwatervissen wordt 62 % van de zoetwatervissen in Vlaanderen als bedreigd of uitgestorven beschouwd.

    Bron: Demolder H. & Peymen, J. (2013). Natuurindicatoren 2013. Toestand van de natuur
    in Vlaanderen: cijfers voor het beleid. Mededeling van het Instituut voor Natuur- en Bosonderzoek,
    INBO.M. 2013.1, Brussel

  • Amphibians and reptiles face a profound, human-driven extinction crisis

    Amphibians and reptiles face a profound, human-driven extinction crisis

    The Center for Biological Diversity filed a formal notice of intent to sue the U.S. Fish and Wildlife Service today for failing to determine whether five increasingly rare northeastern amphibians and reptiles warrant consideration for Endangered Species Act protection. The Center first petitioned for these species — the wood turtle, spotted turtle, green salamander, Peaks of Otter salamander and white-spotted salamander — in July 2012 because habitat loss and other factors are threatening their survival. “These turtles and salamanders are irreplaceable parts of the wild where they live, whether it’s a remote mountain stream or a suburban wetland,” said Collette Adkins Giese, a Center biologist and lawyer focused on protecting amphibians and reptiles. “Losing them will impoverish those places and our own connection with the natural world.”

    The Center for Biological Diversity filed a formal notice of intent to sue the U.S. Fish and Wildlife Service today for failing to determine whether five increasingly rare northeastern amphibians and reptiles warrant consideration for Endangered Species Act protection. The Center first petitioned for these species — the wood turtle, spotted turtle, green salamander, Peaks of Otter salamander and white-spotted salamander — in July 2012 because habitat loss and other factors are threatening their survival. “These turtles and salamanders are irreplaceable parts of the wild where they live, whether it’s a remote mountain stream or a suburban wetland,” said Collette Adkins Giese, a Center biologist and lawyer focused on protecting amphibians and reptiles. “Losing them will impoverish those places and our own connection with the natural world.”

    Due to habitat destruction, toxic pesticides and other human causes, scientists estimate 1 in 4 amphibians and reptiles is at risk of dying out. This loss is alarming because the animals play important roles as predators and prey in their ecosystems and are valuable indicators of environmental health.

    “There’s broad scientific consensus that amphibians and reptiles face a profound, human-driven extinction crisis that requires prompt action,” said Adkins Giese. “The Endangered Species Act has a nearly perfect record of stopping animals from going extinct — it’s hands-down our best tool for saving rare amphibians and reptiles.”

    The Center was joined in its petition for these five species and other amphibians and reptiles by several renowned scientists and herpetologists, including E.O. Wilson, Thomas Lovejoy and Michael Lannoo. And more than 200 scientists sent a letter asking the Service to review the status of the petitioned animals.

    The Fish and Wildlife Service is required to make an initial finding within 90 days of receiving a petition about whether protections may be warranted — but more than a year and a half later, the agency has not acted. The 90-day finding is the first in a series of required decisions and simply requires the Fish and Wildlife Service to determine whether the petition presents sufficient information to warrant further consideration, a process that requires few agency resources.

    View an interactive state-by-state map showing where the petitioned species live and download photos for media use.

    Species Highlights
    Wood Turtles (Connecticut, Iowa, Maryland, Maine, Massachusetts, Michigan, Minnesota, New Hampshire, New Jersey, New York, Ohio, Pennsylvania, Rhode Island, Vermont, Virginia, West Virginia, Wisconsin): Hurt by the pet trade, channelization of rivers and streams, careless timber-harvesting practices along waterways, urbanization, and agricultural practices including pesticide use, the wood turtles’ remaining populations tend to be isolated, greatly reducing the chances of their natural recovery in areas where their numbers have plummeted. Traditionally low survival rates among juvenile wood turtles have been made worse by the increased prevalence of turtle predators, such as raccoons and skunks, which thrive in urbanized areas. Wood turtles have an unusual feeding behavior: They stomp their front feet to cause earthworms to come to the surface.

    Spotted Turtles (Connecticut, Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia, Illinois, Indiana, Massachusetts, Maryland, Maine, Michigan, North Carolina, New Hampshire, New Jersey, New York, Ohio, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, Virginia, Vermont, West Virginia): A small, black turtle with yellow spots on its smooth shell, the spotted turtle is an attractive animal that’s another unfortunate favorite in the pet trade. It ranges from southern Ontario and Maine southward from the Atlantic coastal plain and piedmont to northern Florida and westward through Ontario, New York, Pennsylvania, central Ohio, northern Indiana and Michigan to northeastern Illinois. The turtle has likely suffered a 50 percent overall reduction in population size, with much of this loss irreversible because of habitat loss.

    Peaks of Otter Salamanders (Virginia): Known only to a 12-mile stretch of Virginia’s Blue Ridge Mountains, Peaks of Otter salamanders have one of the most restricted ranges of any salamander in the United States. These darkly pigmented, 5-inch-long salamanders with brassy metallic spots occur only in mature oak and maple forests at high elevations, a trait that makes them particularly vulnerable to climate change. Because Peaks of Otter salamanders are confined to a single ridge top, they are unable to shift their range upslope as the climate warms. While the habitat of these salamanders is offered some protection in the Jefferson National Forest and on the Blue Ridge Parkway, activities like logging continue to threaten their viability.

    Green Salamanders (Alabama, Georgia, Indiana, Kentucky, Maryland, Mississippi, North Carolina, Ohio, Pennsylvania, South Carolina, Tennessee, Virginia, West Virginia): While the range of the green salamander encompasses the entire Appalachian region, it exists only in habitat fragments with remaining populations experiencing extirpations and significant declines. The only member of the “climbing family” of salamanders east of the Rocky Mountains, green salamanders are found on rock outcrops and in arboreal habitats. During the spring and summer, breeding females require cool and moist narrow crevices in which to suspend their eggs, and in fall, the salamanders congregate near deep rock crevices for use during winter hibernation. The salamanders are threatened by logging, road construction, mountaintop removal mining, impoundments, overcollection for the pet trade and climate change.

    White-spotted Salamanders (Virginia, West Virginia): This salamander has a narrow range in the Shenandoah, North and Great North mountains, in George Washington National Forest, Virginia and West Virginia. Its populations are declining and its occupied range is shrinking, mostly due to habitat loss from logging of the old-growth forests upon which it depends. At night these opportunistic carnivores feed on the forest floor during wet conditions, and in day they are found under rocks and logs or in burrows.

    Source:The Center for Biological Diversity, April 15, 2014
    http://www.biologicaldiversity.org/news/press_releases/2014/turtles-and-salamanders-04-15-2014.html

    The Center for Biological Diversity is a national, nonprofit conservation organization with more than 675,000 members and online activists dedicated to the protection of endangered species and wild places.

  • Tragic Deaths of Amphibians – A Deadly Fungus is Attacking Earth’s Amphibian Species

    Tragic Deaths of Amphibians – A Deadly Fungus is Attacking Earth’s Amphibian Species

    Unfortunately, the disease seems to be winning and its price may be the extinction of frogs, toads and salamanders. The disease, called chytridiomycosis, or chytrid for short, has been decimating amphibian populations at least since the late 1980s. Amphibians (class Amphibia) are cold-blooded animals with moist hairless skin that is permeable—water can pass in and out. The word amphibian comes from the ancient Greek words amphi, meaning “both” and bios, meaning “life.” The word refers to an amphibian’s two-stage life. Nearly all amphibians live the first part of their life as water-breathing juveniles and then metamorphose into air-breathing adults. Amphibians were the first animals with backbones to adapt to life on land and they are related to reptiles.

    Unfortunately, the disease seems to be winning and its price may be the extinction of frogs, toads and salamanders. The disease, called chytridiomycosis, or chytrid for short, has been decimating amphibian populations at least since the late 1980s. Amphibians (class Amphibia) are cold-blooded animals with moist hairless skin that is permeable—water can pass in and out. The word amphibian comes from the ancient Greek words amphi, meaning “both” and bios, meaning “life.” The word refers to an amphibian’s two-stage life. Nearly all amphibians live the first part of their life as water-breathing juveniles and then metamorphose into air-breathing adults. Amphibians were the first animals with backbones to adapt to life on land and they are related to reptiles.

    Herpetologists (scientists who study amphibians and reptiles) have cataloged more than 5,000 species of amphibians. They divide amphibians into three main groups: frogs and toads, salamanders, and caecilians. The most prevalent of the amphibians, frogs and toads, account for at least 4,000 of the species.

    The salamander group, which also contains newts and mud puppies, comprises about 400 species. Members of this group normally have slender bodies, short noses and long tails. Unique among vertebrates, salamanders are capable of regenerating lost limbs, as well as other body parts. Caecilians, the rarest of amphibians, only number about 160 species. Having no limbs, they resemble earthworms.

    Amphibians live on every continent except Antarctica. While frogs are found just about everywhere, they are absent from some islands, the polar regions and the driest deserts. Salamanders, too, are widespread. Their range extends from North America to the northern part of South America. They are also found in Asia, Africa and Europe. Caecilians, on the other hand, have a smaller range. They inhabit Central and South America, parts of Southeast Asia and from India and Sri Lanka to the Philippines.

    Amphibians live in many different ecosystems. Most species require freshwater habitats such as ponds, swamps, streams or other wet environments for breeding because they lay their eggs in the water. Amphibians have been on the planet for 300 million years and have survived incredible environmental changes over time. Yet in the past few decades, scientists increasingly have become alarmed by the dramatic decline of amphibian species around the globe.

    Amphibians’ permeable skin and a two-stage life cycle make them particularly sensitive to environmental disturbances such as pollution or drought. They are excellent bio-indicators—plants and animals used to monitor the health of an environment or ecosystem. Frogs are important allies against human disease because they consume insects that carry pathogens. If all the amphibians disappear, scientists say that the earth will face great ecological consequences.

    Reasons for amphibian decline are complex and many are linked to human activities. They include the loss of habitats through wetland destruction and clear-cutting, pollution of water sources from chemicals, changes in climate and increased ultraviolet sunlight resulting from the depletion of the ozone layer. Of these, however, the chytrid fungus is the most ominous threat.

    The chytrid fungus likely originated in South Africa. The disease damages the skin of amphibians and can be highly contagious and lethal in many species. International live animal trade may have facilitated the spread of the fungus from continent to continent.

    In Central America, scientists mapped the spread of chytrid fungus since 1987 as it diffused like a wave along the isthmus. Once introduced, it spread up to 27 miles (43 km) a year. It finally jumped the Panama Canal in 2008 and put Panama’s eastern amphibian populations at risk. The chytrid fungus was reported in the wild in Australia in the mid-1990s.
    According to a 2009 National Geographic article, scientists have reported chytrid on all continents where frogs live, in 43 countries and 36 U.S. states. The fungus can survive at elevations from sea level to 20,000 feet (6,096 m) and has afflicted more than 200 species around the world so far.

    Herpetologists remain only slightly hopeful about the future of amphibians. Studies show that some salamanders and frogs have symbiotic skin bacteria that actually inhibit chytrid infection. If scientists can somehow boost the good bacteria to help lower transmission rates, then perhaps the animals can increase their own immunity. The eventual goal is to stop the epidemic outbreaks of the disease, but chances appear very slim. The disease spreads rapidly and appears impossible to contain geographically.

    Sources: GITN #989, “The Death of Frogs,” Maps.com, May 15, 2009; Holland, Jennifer S., “Vanishing Amphibians,” National Geographic, Vol. 215, No. 4, April 2009, pgs. 138-153; and http://www.upi.com/Science_News/2009/04/02/Amphibians-may-develop-fungus-immunity/UPI-77851238687343/

    Co-authors are Neal Lineback, Appalachian State University Professor Emeritus of Geography, and Geographer Mandy Lineback Gritzner. University News Director Jane Nicholson serves as technical editor. Geography in the NewsTM is solely owned and operated by Neal Lineback for the purpose of providing geographic education to readers worldwide.

  • Amphibian pandemic hits Madagascar

    Amphibian pandemic hits Madagascar

    Madagascar is one of the world’s hotspots for amphibian diversity, home to so many frog species that many of them don’t even have names. But soon the island may also harbor a fungus causing drastic declines – even extinctions – of frogs around the world. Ironically, the wildlife trade that’s often blamed for helping spread the disease may also give scientists a chance to prevent it. In a study recently published in PLoS ONE, researcher Jonathan Kolby, from the James Cook University in Australia, reported the first positive test for the deadly fungus in a shipment of frogs exported from Madagascar. His findings may give conservationists time to ramp up surveillance and create new strategies to keep the fungus at bay. “The global wildlife trade moves millions of animals annually, and I noticed how this created a scientific opportunity to sample a high volume and diversity of amphibians that are commonly exported to the U.S. for the exotic pet trade,” Kolby told mongabay.com.

    Madagascar is one of the world’s hotspots for amphibian diversity, home to so many frog species that many of them don’t even have names. But soon the island may also harbor a fungus causing drastic declines – even extinctions – of frogs around the world. Ironically, the wildlife trade that’s often blamed for helping spread the disease may also give scientists a chance to prevent it. In a study recently published in PLoS ONE, researcher Jonathan Kolby, from the James Cook University in Australia, reported the first positive test for the deadly fungus in a shipment of frogs exported from Madagascar. His findings may give conservationists time to ramp up surveillance and create new strategies to keep the fungus at bay. “The global wildlife trade moves millions of animals annually, and I noticed how this created a scientific opportunity to sample a high volume and diversity of amphibians that are commonly exported to the U.S. for the exotic pet trade,” Kolby told mongabay.com.

    Until now, Madagascar has remained unscathed by Batrachochytrium dendrobatidis, commonly called Bd or chytrid. Originally traced back to worldwide exports of chytrid-carrying African clawed frogs in the first half of the 20th century, the fungus has since leapfrogged around the world. Amphibians have tested positive for Bd in 56 of the 82 countries surveyed so far. Experts estimate that more than 200 species have gone extinct after these fungal outbreaks.

    Amphibians pick up the fungus from contaminated water supplies or skin-to-skin contact with other infected animals. The zoospores – the free-living infectious form of the fungus – attack a frog’s skin, making it thicken and slough off. The thickened skin makes it hard for afflicted amphibians to breathe or keep a healthy balance of fluid in their bodies. The frogs can quickly dehydrate, suffer cardiac arrest, and die. Yet, the disease doesn’t sicken all frogs. Some species don’t show any ill effects, but they can act as reservoirs that allow the infection to persist, as well as carry the fungus to new areas.

    In a way, conservationists have been waiting for bad news like this.

    “We already suspected that this could happen,” said Franco Andreone, chair of the Madagascar Amphibian Specialist Group. “Because the pet trade turned out to be among the easiest channels through which Bd spreads, [Kolby] had the good chance to detect chytrid in exported animals.”

    To find evidence of the disease, Kolby searched for fungal DNA on skin swabs from 565 amphibians, representing nine different frog species that were exported from Madagascar directly to the U.S. He specifically chose ones that came from habitats that would be most hospitable to the fungus.

    “Bd can’t survive extended exposure to elevated temperatures (above 28C/82F), nor exposure to complete drying,” Kolby said. “So habitats such as high elevation, with cool, humid forests are much more likely to allow Bd to thrive than lower elevation, hot, temporary aquatic habitats prone to seasonal drying.”

    Read more at http://news.mongabay.com/2014/0411-devitt-chytrid-madagascar.html#E6ZdkmPcjzCqR7vB.99, April 14, 2014

  • Kröten, Frösche, Molche kämpfen ums Überleben. Von den weltweit 6280 Amphibienarten sind knapp ein Drittel – rund 1890 – gefährdet

    Kröten, Frösche, Molche kämpfen ums Überleben. Von den weltweit 6280 Amphibienarten sind knapp ein Drittel – rund 1890 – gefährdet

    Amphibien können sich sowohl im Wasser als auch auf dem Land fort bewegen. Ihre Lebensräume finden sie in naturnahen, gewässerreichen Biotopen und Feuchtwiesen, Wäldern, Gärten und Feldern. Sie vertilgen Insekten, Schnecken und Würmer und sind selbst Nahrung für viele Vogelarten. Wie so viele andere Tierarten sind auch Amphibien von Umweltgiften bedroht. Von den weltweit 6280 Amphibienarten sind knapp ein Drittel – rund 1890 – gefährdet. Der Naturschutzorganisation IUCN zufolge leben 75 Arten in Europa, 36 davon auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Von den in Deutschland vorkommenden Lurchpopulationen ist sogar die Hälfte vom Aussterben bedroht. Allein 200 Arten gehen vermutlich auf das Konto einer tödlichen Pilzkrankheit. Den Rest gibt ihnen die intensive Landbewirtschaftung mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln, denn auf Chemikalien reagieren die Tiere wegen ihrer durchlässigen Haut besonders empfindlich.

    Amphibien können sich sowohl im Wasser als auch auf dem Land fort bewegen. Ihre Lebensräume finden sie in naturnahen, gewässerreichen Biotopen und Feuchtwiesen, Wäldern, Gärten und Feldern. Sie vertilgen Insekten, Schnecken und Würmer und sind selbst Nahrung für viele Vogelarten. Wie so viele andere Tierarten sind auch Amphibien von Umweltgiften bedroht. Von den weltweit 6280 Amphibienarten sind knapp ein Drittel – rund 1890 – gefährdet. Der Naturschutzorganisation IUCN zufolge leben 75 Arten in Europa, 36 davon auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Von den in Deutschland vorkommenden Lurchpopulationen ist sogar die Hälfte vom Aussterben bedroht. Allein 200 Arten gehen vermutlich auf das Konto einer tödlichen Pilzkrankheit. Den Rest gibt ihnen die intensive Landbewirtschaftung mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln, denn auf Chemikalien reagieren die Tiere wegen ihrer durchlässigen Haut besonders empfindlich.

    Vor allem Grasfrösche sind stark gefährdet. So wiesen Wissenschaftler der Universität Koblenz die tödlichen Auswirkung von Pflanzenschutzmitteln bei Jungfröschen nach, die mit den Giften in Kontakt kamen.

    Bei Krallenfröschen führt das glyphosathaltige Roundup zu schweren Missbildungen und hoher Sterblichkeit. In einer Untersuchung am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) zeigte sich die totbringende Wirkung von Glyphosat bei mindestens vier Amphibienarten.
    Eine weitere Gefahr geht von dem früher im Maisanbau verwendeten Herbizid Atrazin aus. Seit 2004 ist seine Anwendung in der EU zwar verboten, Handel und Besitz jedoch weiterhin erlaubt. Außerdem ist Atrazin noch Jahre später im Grund- und Trinkwasser nachweisbar.

    Das Gift greift in den Hormonhaushalt von Fröschen ein. Die männlichen Tiere verweiblichen oder werden unfruchtbar.

    Ungeachtet dessen spielt die Schutzbedürftigkeit von Amphibien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln kaum eine Rolle. Die Toxizität der Chemikalien wird – wenn überhaupt – nur an Kaulquappen getestet. Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt die Vernetzung von Lebensräumen, das Anlegen von Gewässerschutzstreifen und die Ausweitung des Ökologischen Landbaus, da dieser ganz ohne Pestizide auskommt
    Quelle: Heise Online, 16.03.2014
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41249/1.html