Amfibie: Algemeen

  • Auswirkungen der Intensiv-Landwirtschaft in Deutschland und Europa

    Auswirkungen der Intensiv-Landwirtschaft in Deutschland und Europa

    In Deutschland werden über 50 Prozent der Fläche durch die Agrarwirtschaft genutzt. Viele Tiere und Pflanzen sind auf diese Flächen als Lebensraum angewiesen. Aufgrund der Intensivierung der Agrarnutzung gilt eine Vielzahl von ihnen mittlerweile als gefährdet, darunter ehemals verbreitete Arten wie Feldhase, Kiebitz oder Acker-Rittersporn. Derzeit befinden sich 45 Prozent der Agrarvogelarten auf der Roten Liste und über 30 Prozent auf der Vorwarnliste. Besonders dramatisch ist der Einbruch beim Bestand der Rebhühner. Laut Daten des European Bird Census Council ist deren Vorkommen in Europa zwischen 1980 und 2010 von 13,4 Millionen auf nur noch 800.000 Exemplare zurückgegangen (minus 90 Prozent). Ähnlich dramatische Einbußen verzeichnen demnach unter anderem die Populationen von Ortolan (minus 87 Prozent) und Braunkehlchen (minus 71 Prozent). Eine weitere Artengruppe, die europaweit stark negative Trends aufweist, sind Tagfalter, die in Grünlandlebensräumen vorkommen. Dazu zählen Arten wie der Hauhechelbläuling oder das Große Ochsenauge. Der europäische Trendindikator für 17 ausgewählte Arten zeigt gegenüber dem Referenzwert von 1990 einen Rückgang um fast 50 Prozent. Zu den typischen Arten in Agrarlandschaften zählt die Rotbauchunke, die innerhalb Deutschlands einen Verbreitungsschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern hat. Laut der Roten Liste Deutschland wird die Rotbauchunke als “stark gefährdet” eingestuft.

    In Deutschland werden über 50 Prozent der Fläche durch die Agrarwirtschaft genutzt. Viele Tiere und Pflanzen sind auf diese Flächen als Lebensraum angewiesen. Aufgrund der Intensivierung der Agrarnutzung gilt eine Vielzahl von ihnen mittlerweile als gefährdet, darunter ehemals verbreitete Arten wie Feldhase, Kiebitz oder Acker-Rittersporn. Derzeit befinden sich 45 Prozent der Agrarvogelarten auf der Roten Liste und über 30 Prozent auf der Vorwarnliste. Besonders dramatisch ist der Einbruch beim Bestand der Rebhühner. Laut Daten des European Bird Census Council ist deren Vorkommen in Europa zwischen 1980 und 2010 von 13,4 Millionen auf nur noch 800.000 Exemplare zurückgegangen (minus 90 Prozent). Ähnlich dramatische Einbußen verzeichnen demnach unter anderem die Populationen von Ortolan (minus 87 Prozent) und Braunkehlchen (minus 71 Prozent). Eine weitere Artengruppe, die europaweit stark negative Trends aufweist, sind Tagfalter, die in Grünlandlebensräumen vorkommen. Dazu zählen Arten wie der Hauhechelbläuling oder das Große Ochsenauge. Der europäische Trendindikator für 17 ausgewählte Arten zeigt gegenüber dem Referenzwert von 1990 einen Rückgang um fast 50 Prozent. Zu den typischen Arten in Agrarlandschaften zählt die Rotbauchunke, die innerhalb Deutschlands einen Verbreitungsschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern hat. Laut der Roten Liste Deutschland wird die Rotbauchunke als “stark gefährdet” eingestuft.

    Quelle: WWF, 26.03.15
    http://www.wwf.de/2015/maerz/edeka-und-wwf-foerdern-gemeinsam-artenvielfalt-im-bio-landbau/

  • Het gebrek aan ongewervelde dieren veroorzaakt achteruitgang van de Knoflookpad in Nationaal Park De Meinweg

    Het gebrek aan ongewervelde dieren veroorzaakt achteruitgang van de Knoflookpad in Nationaal Park De Meinweg

    De Knoflookpad (Pelobates fuscus) is de zeldzaamste amfibieënsoort van de Meinweg en behoort tot de meest bedreigde amfibieën van Limburg. De volwassen knoflookpad leeft van kleine ongewervelde dieren die hij ’s nachts tegenkomt op de bodem. Van exemplaren uit Oekraïne bleek uit onderzoek dat voornamelijk loopkevers en daarnaast nachtvlinders op het menu staan. Andere ongewervelden, zoals vliegen en muggen, snuitkevers, dwergcicaden, spinnen, duizendpoten en mieren werden eveneens aangetroffen in de maag. Al in het begin van de jaren negentig is geconstateerd dat de soort in Midden Limburg sterk achteruit is gegaan. Vanaf 1977 tot 1994 is de Knoflookpad in twintig onderzochte oppervlaktewateren in de Meinweg in bezetting teruggegaan van 13 naar zes locaties. In 1999 zijn dezelfde wateren opnieuw onderzocht en is het voorkomen nog maar in drie wateren vastgesteld.

    De Knoflookpad (Pelobates fuscus) is de zeldzaamste amfibieënsoort van de Meinweg en behoort tot de meest bedreigde amfibieën van Limburg. De volwassen knoflookpad leeft van kleine ongewervelde dieren die hij ’s nachts tegenkomt op de bodem. Van exemplaren uit Oekraïne bleek uit onderzoek dat voornamelijk loopkevers en daarnaast nachtvlinders op het menu staan. Andere ongewervelden, zoals vliegen en muggen, snuitkevers, dwergcicaden, spinnen, duizendpoten en mieren werden eveneens aangetroffen in de maag. Al in het begin van de jaren negentig is geconstateerd dat de soort in Midden Limburg sterk achteruit is gegaan. Vanaf 1977 tot 1994 is de Knoflookpad in twintig onderzochte oppervlaktewateren in de Meinweg in bezetting teruggegaan van 13 naar zes locaties. In 1999 zijn dezelfde wateren opnieuw onderzocht en is het voorkomen nog maar in drie wateren vastgesteld.

    Bronnen:
    R.P.G. Geraed en V.A. van Schaik (2007). De achteruitgang van de Knoflookpad in Nationaal Park
    De Meinweg. Natuurhistorisch maandblad 96, 181-184
    Wikipedia
    http://nl.wikipedia.org/wiki/Knoflookpad

  • Pestizide: Erst sterben die Insekten – dann die Vögel

    Pestizide: Erst sterben die Insekten – dann die Vögel

    Paul Nothers ist diplomierter Landwirt, passionierter Jäger – und liebt die Natur. Als er vor mehr als 50 Jahren auf den Hof seiner Familie in Orbroich zog, war die Welt noch in Ordnung. „Insekten überall, Wild, Hasen, Rebhühner und Fasane im Überfluss“, erinnert er sich. Singvögel hörte und sah er ständig. Und wenn er eine längere Fahrt im Auto unternahm, musste er danach seine Windschutzscheibe von Insekten säubern. Das ist lange her. Heutzutage gibt es eine Fülle von heimischen Tierarten, die laut Bericht des Bundesumweltministeriums kurz vor dem Aussterben stehen. Für den 82-Jährigen ein triftiger Grund, in seiner Dankesrede zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Gäste aus Verwaltung, Politik, Natur- und Umweltschutz in Krefeld einen dringenden Appell zu richten. Deutschland stehe vor einer ähnlichen Öko-Katastrophe wie die USA in den 60er Jahren, als neue Pestizide auf DDT-Basis und Herbizide wie Agent Orange auf den Markt kamen. Viele dieser tödlichen Gifte sind in den vergangenen Jahrzehnten verboten worden. Neue dafür nachgerückt. Beispielsweise die Neonikotinoide, eine neue Generation von Insektiziden. „Die sich anbahnende Katastrophe ist viel gefährlicher“, warnt Nothers. Man sehe nicht mehr massenweise tote Vögel, weil sie sang- und klanglos verschwinden. Auch die Insekten verschwinden und mit ihnen der Anfang der Nahrungskette. In der Folge sterben die Amphibien. Wespen, Heimchen und Schmetterlinge gehen stark zurück. „Wann haben Sie zuletzt mal ein Glühwürmchen gesehen?“, fragt er suchend in die Runde.

    Paul Nothers ist diplomierter Landwirt, passionierter Jäger – und liebt die Natur. Als er vor mehr als 50 Jahren auf den Hof seiner Familie in Orbroich zog, war die Welt noch in Ordnung. „Insekten überall, Wild, Hasen, Rebhühner und Fasane im Überfluss“, erinnert er sich. Singvögel hörte und sah er ständig. Und wenn er eine längere Fahrt im Auto unternahm, musste er danach seine Windschutzscheibe von Insekten säubern. Das ist lange her. Heutzutage gibt es eine Fülle von heimischen Tierarten, die laut Bericht des Bundesumweltministeriums kurz vor dem Aussterben stehen. Für den 82-Jährigen ein triftiger Grund, in seiner Dankesrede zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Gäste aus Verwaltung, Politik, Natur- und Umweltschutz in Krefeld einen dringenden Appell zu richten. Deutschland stehe vor einer ähnlichen Öko-Katastrophe wie die USA in den 60er Jahren, als neue Pestizide auf DDT-Basis und Herbizide wie Agent Orange auf den Markt kamen. Viele dieser tödlichen Gifte sind in den vergangenen Jahrzehnten verboten worden. Neue dafür nachgerückt. Beispielsweise die Neonikotinoide, eine neue Generation von Insektiziden. „Die sich anbahnende Katastrophe ist viel gefährlicher“, warnt Nothers. Man sehe nicht mehr massenweise tote Vögel, weil sie sang- und klanglos verschwinden. Auch die Insekten verschwinden und mit ihnen der Anfang der Nahrungskette. In der Folge sterben die Amphibien. Wespen, Heimchen und Schmetterlinge gehen stark zurück. „Wann haben Sie zuletzt mal ein Glühwürmchen gesehen?“, fragt er suchend in die Runde.

    „Und ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie wenig es summt in den letzten Jahren?“ Wer sich jetzt darüber freut, dass er beim Pflaumenkuchenessen auf dem Balkon nicht von Wespen belästigt wird, den warnt Nothers vor einem gefährlichen Trugschluss: „Dann hören Sie auch irgendwann keine Vögel mehr in Ihrer Nähe!“

    Der 82-Jährige ist verheiratet und lebt zusammen mit seiner Ehefrau Hildegard, Kindern und Enkelkindern auf seinem Hof in Hinterorbroich. Der graduierte Landwirt und passionierte Jäger leitete die Fachschule für Sozialpädagogik in Kempen und ging 1997 als Studiendirektor in den Ruhestand.
    Nothers ist im Laufe der Jahre zu einem guten Netzwerker geworden. Er kennt viele Menschen, knüpft verschiedenartigste Kontakte, um für den Erhalt der Natur zu werben. Unterstützung findet er zunehmend auch beim Krefelder Umweltamt, dem Grünflächenamt und dem NABU Krefeld-Viersen, in Person des neuen Vorsitzenden Rainer Rosendahl. Der wird einen Schmetterlingstag organisieren, um die Menschen für das Thema zu sensibilisieren.

    Rückgang der Insekten in Orbroich um 80 Prozent in 24 Jahren

    In Krefeld ist der Rückgang der Insekten schon sichtbar. Laut Nothers weisen die neuesten Untersuchungen der Krefelder Entomologen einen Rückgang der Insekten in den vergangenen 24 Jahren um 80 Prozent im Naturschutzgebiet Orbroich auf. „Und in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten sieht es nicht besser aus.“

    Der BUND hat 2010 ein Buch des niederländischen Toxikologen Henk Tennekes veröffentlicht. Es trägt den Titel „Das Ende der Artenvielfalt: Neuartige Pestizide töten Insekten und Vögel.“ Darin beschreibt er die Verwendung von Neonikotinoiden und deren Folgen. Auf Betreiben des EU-Abgeordneten Karl-Heinz Florenz hat die EU reagiert. Sie hat Begrenzungen für den Einsatz bestimmter Mittel erlassen. In Deutschland werden diese Bestimmungen aber erst ab 2015 gültig.

    „Dieses Thema muss weiter wissenschaftlich untersucht werden“, fordert Nothers. Zumal die bisherigen Messtechniken für die neuen Insektizide noch viel zu grob sind. Erste Untersuchungen in Krefeld hat das Umweltamt auf sein Bitten hin aber schon durchgeführt. „Wir sollten uns diese Untersuchungen leisten“, wirbt Nothers um weitere Unterstützung, „ vor allem auch im Sinne unserer Kinder und Enkel.“ Er liebt eben die Natur und mit ihr auch alle Lebewesen.

    Quelle: Westdeutsche Zeitung, 11.04.14
    http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/pestizide-erst-sterben-die-insekten-dann-die-voegel-1.1609835

  • De neonicotinoíden en de afbraak van het ecosysteem – moeten we echt wachten tot de voorspelling van Henk Tennekes uitkomt?

    De neonicotinoíden en de afbraak van het ecosysteem – moeten we echt wachten tot de voorspelling van Henk Tennekes uitkomt?

    Gevallen van massale sterfte, samen met uitbraken van ziekten en andere stressfactoren voor populaties, komen steeds vaker voor. We hebben het niet over een paar dode vissen op het strand. Bij massasterfte gaat het om afzonderlijke gebeurtenissen waarbij meer dan 90 procent van een populatie wordt uitgeroeid. En volgens nieuw onderzoek komt het steeds vaker voor. Het onderzoek, dat deze week verscheen in de Proceedings of the National Academy of Sciences, is de eerste studie waarin wordt gekeken of massasterfte door de tijd heen is toegenomen. De onderzoekers hebben historische verslagen van 727 gevallen van massasterfte tussen 1940 en 2012 bekeken en vastgesteld dat vogels, ongewervelde zeedieren en vissen steeds vaker slachtoffer zijn. Massasterfte kan tot permanente verandering van de voedselketen leiden. Massasterfte kan ook gevaren met zich meebrengen voor menselijke activiteiten zoals de landbouw, bijvoorbeeld wanneer insecten die planten bevruchten (denk aan bijen) het slachtoffer zijn. “Zulke gebeurtenissen kunnen de ecologische en evolutionaire ontwikkeling van het leven op aarde in een andere richting sturen”, schrijven de onderzoekers.

    Gevallen van massale sterfte, samen met uitbraken van ziekten en andere stressfactoren voor populaties, komen steeds vaker voor. We hebben het niet over een paar dode vissen op het strand. Bij massasterfte gaat het om afzonderlijke gebeurtenissen waarbij meer dan 90 procent van een populatie wordt uitgeroeid. En volgens nieuw onderzoek komt het steeds vaker voor. Het onderzoek, dat deze week verscheen in de Proceedings of the National Academy of Sciences, is de eerste studie waarin wordt gekeken of massasterfte door de tijd heen is toegenomen. De onderzoekers hebben historische verslagen van 727 gevallen van massasterfte tussen 1940 en 2012 bekeken en vastgesteld dat vogels, ongewervelde zeedieren en vissen steeds vaker slachtoffer zijn. Massasterfte kan tot permanente verandering van de voedselketen leiden. Massasterfte kan ook gevaren met zich meebrengen voor menselijke activiteiten zoals de landbouw, bijvoorbeeld wanneer insecten die planten bevruchten (denk aan bijen) het slachtoffer zijn. “Zulke gebeurtenissen kunnen de ecologische en evolutionaire ontwikkeling van het leven op aarde in een andere richting sturen”, schrijven de onderzoekers.

    Bron: National Geographic, 16-01-2015
    http://www.nationalgeographic.nl/artikel/dieren-sterven-steeds-vaker-in-enorme-aantallen

  • De ringslang heeft het zwaar in Nederland

    De ringslang heeft het zwaar in Nederland

    De Ringslang (Natrix natrix) is landelijk gezien zeer kwetsbaar. De achteruitgang heeft vooral te maken met intensivering van de landbouw, verdroging en versnippering van de leefgebieden, verkeersslachtoffers, enz. Ook het verdwijnen van geschikte eilegplaatsen (open stalmesthopen) spelen de dieren parten. (Rode Lijstsoort). Het is niet altijd even duidelijk te zien maar de Ringslang is het duidelijkst te herkennen aan de oranje kleurige vlekjes achter op de kop. Water is voor de Ringslang van levensbelang. Daar vindt hij de kikkers, de visjes en salamanders die hij voornamelijk eet. De Ringslang houd van beschutte plekjes uit de wind waar zon en schaduw elkaar afwisselen. Regelmatig worden ze gezien onder, maar soms ook in, bramenstruiken. Hier liggen ze veilig. Het dier is een echte zwerver en kan grote afstanden afleggen. De Ringslang is niet giftig en volkomen ongevaarlijk!

    De Ringslang (Natrix natrix) is landelijk gezien zeer kwetsbaar. De achteruitgang heeft vooral te maken met intensivering van de landbouw, verdroging en versnippering van de leefgebieden, verkeersslachtoffers, enz. Ook het verdwijnen van geschikte eilegplaatsen (open stalmesthopen) spelen de dieren parten. (Rode Lijstsoort). Het is niet altijd even duidelijk te zien maar de Ringslang is het duidelijkst te herkennen aan de oranje kleurige vlekjes achter op de kop. Water is voor de Ringslang van levensbelang. Daar vindt hij de kikkers, de visjes en salamanders die hij voornamelijk eet. De Ringslang houd van beschutte plekjes uit de wind waar zon en schaduw elkaar afwisselen. Regelmatig worden ze gezien onder, maar soms ook in, bramenstruiken. Hier liggen ze veilig. Het dier is een echte zwerver en kan grote afstanden afleggen. De Ringslang is niet giftig en volkomen ongevaarlijk!

    Bron: Natuurvereniging Geaflecht
    http://www.geaflecht.nl/flora_fauna.php?sid=3

  • WWF-Report: Intensiv-Landwirtschaft verschuldet dramatischen Artenschwund in Deutschland / Rebhuhn, Singvögel und Schmetterlinge sind die großen Verlierer

    WWF-Report: Intensiv-Landwirtschaft verschuldet dramatischen Artenschwund in Deutschland / Rebhuhn, Singvögel und Schmetterlinge sind die großen Verlierer

    Die Intensivierung der Landwirtschaft in Deutschland und Europa ist eine Hauptursache für den teils dramatischen Verlust von Tier- und Pflanzenarten. Diese Intensivierung beinhaltet unter anderem hohe Stickstofffrachten und Pestizideinsätze, die sich für viele Organismen negativ auswirken. Davor warnt die Naturschutzorganisation WWF anlässlich des Starts der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin auf Basis einer auszugsweisen Vorabveröffentlichung einer Grundlagenstudie für ein Pilotprojekt zu Artenvielfalt und Landwirtschaft. So gelten beispielsweise die Vögel der Agrarlandschaft als überdurchschnittlich stark gefährdet: 45 Prozent befinden sich auf der Roten Liste. Selbst die Populationen vermeintlich häufiger Arten wie Star und Feldsperling sind um rund die Hälfte zurückgegangen. Zusätzlich hat die Universität Göttingen herausgefunden, dass die große Mehrzahl der ehemals für Grün- und Ackerland typischen Pflanzen in den vergangenen Jahrzehnten um bis zu 95 Prozent abgenommen hat.

    Die Intensivierung der Landwirtschaft in Deutschland und Europa ist eine Hauptursache für den teils dramatischen Verlust von Tier- und Pflanzenarten. Diese Intensivierung beinhaltet unter anderem hohe Stickstofffrachten und Pestizideinsätze, die sich für viele Organismen negativ auswirken. Davor warnt die Naturschutzorganisation WWF anlässlich des Starts der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin auf Basis einer auszugsweisen Vorabveröffentlichung einer Grundlagenstudie für ein Pilotprojekt zu Artenvielfalt und Landwirtschaft. So gelten beispielsweise die Vögel der Agrarlandschaft als überdurchschnittlich stark gefährdet: 45 Prozent befinden sich auf der Roten Liste. Selbst die Populationen vermeintlich häufiger Arten wie Star und Feldsperling sind um rund die Hälfte zurückgegangen. Zusätzlich hat die Universität Göttingen herausgefunden, dass die große Mehrzahl der ehemals für Grün- und Ackerland typischen Pflanzen in den vergangenen Jahrzehnten um bis zu 95 Prozent abgenommen hat.

    Die teils dramatisch negativen Bestandsentwicklungen bei Vögeln, Faltern oder Amphibien sind zum Großteil der anhaltenden Intensivierung und Spezialisierung im Agrarbereich geschuldet. „Der Verlust extensiv bewirtschafteter Lebensräume ist die bedeutendste Ursache für den Rückgang der Artenvielfalt in Deutschland “, warnt daher Frank Gottwald, einer der Autoren der Studie.

    Der WWF empfiehlt daher eine Wende weg von aufgeräumten, konventionell bewirtschafteten Flächen hin zum ökologischen Landbau. Dieser habe neben den vielen anderen positiven Effekten auf die Umwelt auch ein großes Potenzial zur Förderung der biologischen Vielfalt. „Den Artenschwund zu stoppen ist mit Nationalparken und Naturschutzgebieten allein nicht zu schaffen“, so Tanja Dräger de Teran, Referentin für Landwirtschaft beim WWF Deutschland. „Über die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands wird heute landwirtschaftlich genutzt. Unser Ziel muss es sein, heimische Tiere und Pflanzen auf möglichst vielfache Weise wieder in die Landwirtschaft zu integrieren.“

    Verlierer der Intensiv-Landwirtschaft in Deutschland und Europa:

    Ackerwildkräuter
    Die auf Äckern lebenden Wildpflanzen gehören zu den am stärksten gefährdeten Artengruppen in Mitteleuropa. In Mecklenburg-Vorpommern stehen 44% der Arten auf der Roten Liste.

    Vögel
    Derzeit befinden sich 45% der Agrarvogelarten auf der Roten Liste und über 30% auf der Vorwarnliste. Besonders dramatisch ist der Einbruch beim Bestand der Rebhühner. Laut Daten des European Bird Census Council ist deren Vorkommen in Europa zwischen 1980 und 2010 von 13,4 Millionen auf nur noch 800.000 Exemplare zurückgegangen (minus 90 Prozent). Ähnlich dramatische Einbußen verzeichnen demnach die Populationen von Ortolan (minus 87 Prozent), Turteltaube (minus 73 Prozent) und Braunkehlchen (minus 71 Prozent).

    Schmetterlinge
    Eine weitere Artengruppe, die europaweit stark negative Trends aufweist, sind Tagfalter, die in Grünlandlebensräumen vorkommen. Dazu zählen Arten wie der Hauhechelbläuling oder das Große Ochsenauge. Der europäische Trendindikator für 17 ausgewählte Arten zeigt gegenüber dem Referenzwert von 1990 einen Rückgang um fast 50 Prozent.

    Amphibien
    Zu den typischen Arten in Agrarlandschaften zählt die Rotbauchunke, die innerhalb Deutschlands einen Verbreitungsschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern hat. Laut der Roten Liste Deutschland wird die Rotbauchunke als „stark gefährdet“ eingestuft. Ursachen sind die Degradierung von Kleingewässern in der intensiv gedüngten Agrarlandschaft und die Umwandlung von extensiv genutztem Grünland in aufgedüngte Vielschnittwiesen und Maisäcker.

    Feldhamster
    Während manche Säugetiere, etwa das Wildschwein, von einer Intensivierung der Landwirtschaft und dem Anbau von Energiepflanzen wie Mais profitieren, kämpft auch der Feldhamster in Deutschland ums Überleben. Laut der Roten Liste Deutschland ist das kleine Nagetier inzwischen akut „vom Aussterben bedroht“
    Quelle: WWF, 16. Januar 2015
    http://www.wwf.de/2015/januar/ausgepfiffen/

  • Ongefundeerde hetze tegen IUCN Task Force on Systemic Pesticides

    Ongefundeerde hetze tegen IUCN Task Force on Systemic Pesticides

    Een onderzoek dat eind juni werd gepubliceerd en concludeerde dat neonicotinoïde gewasbeschermingsmiddelen schadelijk zijn voor bijen blijkt nu vervalst, zo schrijft The Times. Een bericht op de blog van een medewerker suggereert dat de onderzoekers hun conclusies bij voorbaat hadden opgesteld, en dat ze met hun publicaties een wereldwijd verbod op neonicotinoïden wilden bekomen. Eén van de betrokken onderzoekers bevestigt dat het bericht juist is, maar ontkent dat het onderzoek bevooroordeeld was. De gewasbeschermingsmiddelenindustrie hoopt dat beleidsmakers het onderzoek nu met de nodige voorzichtigheid zullen behandelen. Tegelijkertijd hopen landbouwers dat de huidige (tijdelijke) ban op neonicotinoïden, volgend jaar niet door de evaluatie geraakt.

    Een onderzoek dat eind juni werd gepubliceerd en concludeerde dat neonicotinoïde gewasbeschermingsmiddelen schadelijk zijn voor bijen blijkt nu vervalst, zo schrijft The Times. Een bericht op de blog van een medewerker suggereert dat de onderzoekers hun conclusies bij voorbaat hadden opgesteld, en dat ze met hun publicaties een wereldwijd verbod op neonicotinoïden wilden bekomen. Eén van de betrokken onderzoekers bevestigt dat het bericht juist is, maar ontkent dat het onderzoek bevooroordeeld was. De gewasbeschermingsmiddelenindustrie hoopt dat beleidsmakers het onderzoek nu met de nodige voorzichtigheid zullen behandelen. Tegelijkertijd hopen landbouwers dat de huidige (tijdelijke) ban op neonicotinoïden, volgend jaar niet door de evaluatie geraakt.

    De Task Force on Systemic Pesticides, een groep wetenschappers die ’s werelds grootste natuurorganisatie IUCN adviseert, publiceerde in juni een rapport dat concludeerde dat neonicotinoïden “significante schade aanbrengen aan een brede waaier van ongewervelde dieren en dat ze een bepalende factor zijn in de achteruitgang van bijen.” Dit rapport werd gebruikt om de regelgevende instanties te vragen om “een wereldwijde afbouw van neonicotinoïden te plannen”, maar hun onderzoek wordt nu in vraag gesteld.

    Eén van de medewerkers postte op zijn blog namelijk een privébericht dat suggereert dat de onderzoekers al bij voorbaat hun conclusie hadden vastgelegd. In het bericht, dat dateert van 15 juni 2010, is te lezen hoe vier onderzoekers beslissen enkele auteurs te selecteren om vier papers te schrijven en die publicaties op elkaar af te stemmen om zo “de nodige beleidswijzigingen te bekomen om de pesticiden te bannen”. Een eerste paper moest de impact van neonicotinoïden op bijen “zo overtuigend mogelijk” beschrijven, en een tweede publicatie moet hierop verder bouwen en om een verbod vragen.

    Onder de betrokken onderzoekers bevinden zich Maarten Bijleveld van Lexmond, voorzitter van de Task Force on Systemic Pesticides, en Piet Wit, voorzitter van de commissie management van ecosystemen en de Internationale Unie voor Natuurbescherming (IUCN), een invloedrijk netwerk van onderzoekers en milieugroepen. Wit zei dat het gelekte bericht accuraat was, maar hij ontkende dat de onderzoekers hun conclusies hadden geformuleerd voor het onderzoek werd uitgevoerd. Bijleveld van Lexmond, een oprichter van WWF Nederland, zei dat de Task Force onafhankelijk en onbevooroordeeld was.

    “Het werk van de Task Force wordt regelmatig aangehaald door activisten als sterk onafhankelijk onderzoek, uitgevoerd met een uitermate wetenschappelijke striktheid”, reageert Nick von Westenholz van sectorvereniging CPA die de belangen van Bayer en Syngenta, producenten van neonicotinoïden, verdedigt. “Uit dit document maak ik echter op dat de wetenschappers eerst hun onderzoeksresultaten hebben vastgelegd en dan pas het onderzoek in functie daarvan hebben uitgevoerd. Dat gaat duidelijk in tegen die claims over objectiviteit. Ik hoop dat de beleidsmakers hun studies met voorzichtigheid benaderen.”

    De EU voerde vorig jaar in december een tijdelijk, tweejarig verbod in op neonicotinoïdes, nadat de EFSA had vastgesteld dat het gebruik ervan schadelijk was voor bijen. Het Britse departement voor Milieu, voedsel en landbouw was tegen het verbod gekant wegens onvoldoende bewijs. Heel wat landbouwers zien die tijdelijke ban als oorzaak voor de grote schade aan koolzaad vorige winter, en hopen dan ook dat het verbod na de geplande evaluatie volgend jaar zal worden opgeheven. Die evaluatie zal bestaan uit veldtesten en zal in het Verenigd Koninkrijk door het Centrum voor Ecologie en Hydrologie overzien worden.

    Bron: VILT, 09-12-14
    http://www.vilt.be/onderzoek-naar-neonicotinoiden-bleek-opgezet-spel

  • Freshwater species have suffered a 76 per cent decline since 1970, an average loss almost double that of land and marine species

    Freshwater species have suffered a 76 per cent decline since 1970, an average loss almost double that of land and marine species

    According to the Living Planet Report report, populations of fish, birds, mammals, amphibians and reptiles have declined by 52 per cent since 1970. Freshwater species have suffered a 76 per cent decline, an average loss almost double that of land and marine species. “Biodiversity is a crucial part of the systems that sustain life on Earth – and the barometer of what we are doing to this planet, our only home. We urgently need bold global action in all sectors of society to build a more sustainable future,” said WWF International Director General Marco Lambertini. Biodiversity declines in Africa highlight the intense pressure felt by tropical species. For the thousands of species tracked by the report, the tropics showed a 56 per cent loss across populations compared to 36 per cent in temperate zones. “The unique nature and natural resources of Africa are under more pressure than ever before. Life-sustaining ecosystems are rapidly degrading, thus compromising the future security, health and well-being of millions of African people, with the poor heavily and disproportionately bearing the brunt of these losses,” said Fred Kumah, Director of Africa at WWF International.

    According to the Living Planet Report report, populations of fish, birds, mammals, amphibians and reptiles have declined by 52 per cent since 1970. Freshwater species have suffered a 76 per cent decline, an average loss almost double that of land and marine species. “Biodiversity is a crucial part of the systems that sustain life on Earth – and the barometer of what we are doing to this planet, our only home. We urgently need bold global action in all sectors of society to build a more sustainable future,” said WWF International Director General Marco Lambertini. Biodiversity declines in Africa highlight the intense pressure felt by tropical species. For the thousands of species tracked by the report, the tropics showed a 56 per cent loss across populations compared to 36 per cent in temperate zones. “The unique nature and natural resources of Africa are under more pressure than ever before. Life-sustaining ecosystems are rapidly degrading, thus compromising the future security, health and well-being of millions of African people, with the poor heavily and disproportionately bearing the brunt of these losses,” said Fred Kumah, Director of Africa at WWF International.

    Source: WWF Mozambique, 16 October 2014
    http://www.wwf.org.mz/?1520/Africa-provides-answers-to-environmental-problems-as-biodiversity-declines

  • Neonicotinoid contamination of global surfacewaters and associated risk to aquatic invertebrates: A review

    Neonicotinoid contamination of global surfacewaters and associated risk to aquatic invertebrates: A review

    Neonicotinoids, broad-spectrum systemic insecticides, are the fastest growing class of insecticides worldwide and are now registered for use on hundreds of field crops in over 120 different countries. The environmental profile of this class of pesticides indicate that they are persistent, have high leaching and runoff potential, and are highly toxic to a wide range of invertebrates. Therefore, neonicotinoids represent a significant risk to surface waters and the diverse aquatic and terrestrial fauna that these ecosystems support. This review synthesizes the current state of knowledge on the reported concentrations of neonicotinoids in surface waters from 29 studies in 9 countries world-wide in tandem with published data on their acute and chronic toxicity to 49 species of aquatic insects and crustaceans spanning 12 invertebrate orders. Strong evidence exists that water-borne neonicotinoid exposures are frequent, long-term and at levels (geometric means = 0.13 μg/L (averages) and 0.63 μg/L (maxima)) which commonly exceed several existing water quality guidelines.

    Neonicotinoids, broad-spectrum systemic insecticides, are the fastest growing class of insecticides worldwide and are now registered for use on hundreds of field crops in over 120 different countries. The environmental profile of this class of pesticides indicate that they are persistent, have high leaching and runoff potential, and are highly toxic to a wide range of invertebrates. Therefore, neonicotinoids represent a significant risk to surface waters and the diverse aquatic and terrestrial fauna that these ecosystems support. This review synthesizes the current state of knowledge on the reported concentrations of neonicotinoids in surface waters from 29 studies in 9 countries world-wide in tandem with published data on their acute and chronic toxicity to 49 species of aquatic insects and crustaceans spanning 12 invertebrate orders. Strong evidence exists that water-borne neonicotinoid exposures are frequent, long-term and at levels (geometric means = 0.13 μg/L (averages) and 0.63 μg/L (maxima)) which commonly exceed several existing water quality guidelines.

    Imidacloprid is by far the most widely studied neonicotinoid (66% of the 214 toxicity tests reviewed) with differences in sensitivity among aquatic invertebrate species ranging several orders of magnitude; other neonicotinoids display analogous modes of action and similar toxicities, although comparative data are limited. Of the species evaluated, insects belonging to the orders Ephemeroptera, Trichoptera and Diptera appear to be the most sensitive, while those of Crustacea (although not universally so) are less sensitive. In particular, the standard test species Daphnia magna appears to be very tolerant, with 24–96 hour LC50 values exceeding 100,000 μg/L (geometric mean N 44,000 μg/L), which is at least 2–3 orders of magnitude higher than the geometric mean of all other invertebrate species tested. Overall, neonicotinoids can exert adverse effects on survival, growth, emergence, mobility, and behavior of many sensitive aquatic invertebrate taxa at concentrations at or below 1 μg/L under acute exposure and 0.1 μg/L for chronic exposure. Using probabilistic approaches (species sensitivity distributions), we recommend here that ecological thresholds for neonicotinoid water concentrations need to be below 0.2 μg/L (shortterm acute) or 0.035 μg/L (long-term chronic) to avoid lasting effects on aquatic invertebrate communities. The application of safety factors may still be warranted considering potential issues of slow recovery, additive or synergistic effects and multiple stressors that can occur in the field. Our analysis revealed that 81% (22/27) and 74% (14/19) of global surface water studies reporting maximum and average individual neonicotinoid concentrations respectively, exceeded these thresholds of 0.2 and 0.035 μg/L. Therefore, it appears that environmentally relevant concentrations of neonicotinoids in surface waters worldwide are well within the range where both short- and long-termimpacts on aquatic invertebrate species are possible over broad spatial scales.
    Source: Morissey C et al. Environment International 74 (2015) 291–303

  • Biodiversiteit in vrije val

    Biodiversiteit in vrije val

    De internationale inspanningen om de achteruitgang van de biodiversiteit tegen 2020 aan banden te leggen hebben gefaald. Dat stelt het tussentijdse VN-rapport over de huidige stand van zaken van de biodiversiteit. Op de VN-conferentie over biodiversiteit (COP12) die vandaag in Zuid-Korea start, zijn 200 landen samen om het verlies aan natuur en soorten te bespreken. De doelen die de leden in 2010 hebben vastgelegd om dat verlies aan banden te leggen, omvatten onder meer inspanningen om de vernietiging van de natuurlijke habitat van soorten tegen te gaan, vervuiling te verminderen en overbevissing te stoppen tegen 2020. Twintig doelstellingen werden daarvoor onderverdeeld in 56 elementen en slechts vijf daarvan zitten vandaag op schema. Volgens de experts in natuurbehoud wijst dat op een absoluut gebrek aan vooruitgang terwijl we al halfweg de termijn zijn om die doelen te bereiken.

    De internationale inspanningen om de achteruitgang van de biodiversiteit tegen 2020 aan banden te leggen hebben gefaald. Dat stelt het tussentijdse VN-rapport over de huidige stand van zaken van de biodiversiteit. Op de VN-conferentie over biodiversiteit (COP12) die vandaag in Zuid-Korea start, zijn 200 landen samen om het verlies aan natuur en soorten te bespreken. De doelen die de leden in 2010 hebben vastgelegd om dat verlies aan banden te leggen, omvatten onder meer inspanningen om de vernietiging van de natuurlijke habitat van soorten tegen te gaan, vervuiling te verminderen en overbevissing te stoppen tegen 2020. Twintig doelstellingen werden daarvoor onderverdeeld in 56 elementen en slechts vijf daarvan zitten vandaag op schema. Volgens de experts in natuurbehoud wijst dat op een absoluut gebrek aan vooruitgang terwijl we al halfweg de termijn zijn om die doelen te bereiken.

    Het VN-rapport, The Global Biodiversity Outlook 4 schetst een grimmig beeld van de situatie waarin de meest bedreigde soorten van onze planeet zich bevinden.

    Het tussentijdse rapport dat de doelstellingen die in 2020 bereikt moeten worden in herinnering brengt, stelt onder meer dat het gemiddelde risico op uitsterven voor vogels, zoogdieren, amfibieën en koralen niet afneemt.

    Ook het gebruik van natuurlijke bronnen kon niet worden verminderd zoals voorgeschreven in een doelstelling en het verlies aan bossen, graslanden en rivieren gaat dag na dag door.

    Het rapport besluit dat een houding waarbij we ons consumptiegedrag niet aanpassen en de economische productie gewoon voortgaat, ons niet in staat zal stellen om ook in de toekomst een beroep te kunnen doen op een planeet die kan tegemoet komen aan de noden van iedere mens.

    Bron: MO, 6 oktober 2014
    http://www.mo.be/nieuws/biodiversiteit-vrije-val