Auteur: Henk Tennekes

  • Conservation program aims to protect the pig-nosed turtle from extinction

    Conservation program aims to protect the pig-nosed turtle from extinction

    It might not win a prize for the cutest animal on the block but, in some parts of the world, it is popular for its meat and eggs. The pig-nosed turtle (Carettochelys insculpta), also known as the pitted-shelled turtle or Fly River turtle, is found only in northern Australia and southern Papua New Guinea. The freshwater turtle has paddle-shaped flippers like a marine turtle and a pig-like nose. Numbers have declined steeply in the past 30 years, with an estimated 50 per cent decline in the population since 1981 in Papua New Guinea. “Once upon a time this family was so big, its … relatives lived all over Europe, Asia, Africa and north America,” Yolarnie Amepou, a Master’s student at University of Canberra, told Vanessa Mills on ABC Kimberley radio. “Today there is only one species found and that is this one, and it is only found in southern New Guinea and northern Australia.” Ms Amepou, from Papua New Guinea, said elderly Indigenous people have described to her how plentiful the turtles were when they were growing up. “They said when we were younger these turtles were so numerous that when you went onto a sand bank, the sand banks moved,” she said. “It was not the sand moving, it was the turtles moving during nesting and you cannot find that anymore.” Ms Amepou is the coordinator of a conservation program called the Piku Project, based in the Kikori region of Papua New Guinea.

    Source: ABC News, 16 June 2016
    http://www.abc.net.au/news/2016-06-16/effot-to-save-pig-nosed-turtles/7516858

  • One of the World’s Most Endangered Turtles Nearly Extinct With Fewer Than 10 Left in the Wild

    One of the World’s Most Endangered Turtles Nearly Extinct With Fewer Than 10 Left in the Wild

    Cambodia’s Royal Turtle (Batagur affinis), also known as the Southern River Terrapin, is one of the world’s most endangered turtles and is now facing threats to its very survival. For several years the small remaining population of Royal Turtles—perhaps numbering fewer than 10—have been successfully protected from extinct by the Fisheries Administration (FiA) in partnership with Wildlife Conservation Society (WCS ) and local communities. A recent increase in disturbance along the Sre Ambel River System in Koh Kong Province, the only place the species is still found in Cambodia, is putting this species at great risk. Listed on the International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) Red List of Threatened Species as Critically Endangered—the highest threat level—the Royal Turtle is one of the world’s 25 most endangered tortoises and freshwater turtles. The Royal Turtle is so named because in historical times only the Royal Family could consume its eggs. Until now, the species has been designated as Cambodia’s National Reptile by Royal Decree issue on March 21, 2005.
    Source: Ecowatch, May 02, 2016
    http://www.ecowatch.com/one-of-the-worlds-most-endangered-turtles-nearly-extinct-with-fewer-th-1891127001.html

  • Ein vollständiges Verbot von Neo­nicotinoiden ist dringend erforderlich um den drastischen Rückgang von Insekten zu stoppen

    Ein vollständiges Verbot von Neo­nicotinoiden ist dringend erforderlich um den drastischen Rückgang von Insekten zu stoppen

    Um Schäden an Pflanzen zu verhindern, werden in der Landwirtschaft Pestizide eingesetzt. Dabei handelt es sich um chemische Stoffe, die Lebewesen auf unterschiedliche Arten schaden können. Sie können sie vertreiben, schwächen, ihr Wachstum oder ihre Vermehrung hemmen oder sie töten. Hinter dem Sammelbegriff können sich Mittel gegen Unkräuter, die als Herbizide bezeichnet werden, ebenso verbergen wie Mittel gegen Pilze (Fungizide) oder Insekten (Insektizide). Dass solche Mittel unerwünschte Auswirkungen haben können, belegt eine Vielzahl von Studien. Die Nutzung von Pestiziden birgt die Gefahr, dass sie sich im Boden anreichern, in Flüsse und Seen gespült werden und nicht nur die Schädlinge, sondern auch andere Lebewesen schädigen. So haben Forscher zum Beispiel nachgewiesen, dass unter dem Einfluss von Pestiziden Amphibien wie Frösche und Kröten sterben. Außerdem hat sich gezeigt, dass einige in Europa eingesetzte Pestizide die Zahl der Arten von wirbellosen Tieren wie etwa Schnecken, die in bestimmten Fließgewässern vorkommen, um bis zu 42 Prozent verringern können.

    Wie das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und die Universität Hohenheim mitteilen, sind um die Jahrtausendwende verstärkt neuartige Insektenvernichtungsmittel eingesetzt worden, die sogenannte Neonicotinoide enthalten. Mit ihrer Hilfe würden unter anderem Blatt- und Schildläuse, Zikaden und Käfer bekämpft. Die Mittel, die die Weiterleitung von Nervenreizen bei Insekten verhinderten, würden in alle Pflanzenteile – auch in die Blüten – eingelagert. Dadurch schädigten sie zum Beispiel auch Bestäuber wie Wildbienen und Schmetterlinge.

    Nach Darstellung des Tierökologen Professor Johannes Steidle von der Universität Hohenheim belegen aktuelle Untersuchungen einen starken Rückgang von Beständen bestimmter Wildbienenarten, die bereits auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen. Diese Tiere stürben zwar nicht sofort unter dem Einfluss der Mittel, würden aber offenbar geschwächt. Ihre Lernfähigkeit sei vermindert, und sie könnten nicht mehr gut riechen. Bei Honigbienen sei beobachtet worden, dass der Bienentanz, mit dem die Tiere Informationen über Nahrungsquellen vermitteln, gestört sei. In ihrer Resolution fordern die Wissenschaftler deshalb ein vollständiges Verbot von Neo­nicotinoiden. Mindestens aber müsse es ein Moratorium geben. Der Einsatz von Neonicotinoiden müsse so lange verboten bleiben, bis ihre Umweltverträglichkeit nachgewiesen sei.
    Quelle: Weser Kurier, 01.11.16
    http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Lebenswichtige-Insekten-_arid,1486800.html

  • Immer weniger Mauersegler und Schwalben in Bayern

    Immer weniger Mauersegler und Schwalben in Bayern

    Zu wenige Insekten: Wegen mangelnder Nahrung gibt es in Bayern nach Angaben von Vogelschützern immer weniger Mauersegler und Schwalben. Durch den Einsatz chemischer Keulen in der Landwirtschaft verringere sich das Nahrungsangebot dieser reinen Insektenfresser dramatisch, sagte der Agrarbiologe Alf Pille nach Angaben des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) am Montag. Bei einer ersten Zwischenbilanz seiner Vogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ verzeichnete der LBV beim Mauersegler mit 15 Prozent den höchsten Rückgang aller Vogelarten. Auch Mehl- und Rauchschwalben wurden bisher weniger gezählt. Dieser Trend bestätige sich bei der Erhebung der Nester: Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Zahl der besetzten Schwalbennester um die Hälfte verringert. „Nur an vier Prozent der bayerischen Häuser finden sich derzeit noch Schwalbennester, obwohl sie gesetzlich geschützt sind“, sagte Pille.
    Quelle: Merkur, 11.05.15
    http://www.merkur.de/bayern/lbv-immer-weniger-mauersegler-schwalben-bayern-4995313.html

  • Nabu Rhein-Neckar-Odenwald stellt einen dramatischen Rückgang der Schwalben in der Region fest

    Nabu Rhein-Neckar-Odenwald stellt einen dramatischen Rückgang der Schwalben in der Region fest

    Der Naturschutzbund Rhein-Neckar-Odenwald (Nabu) schlägt Alarm: In der Region sei ein dramatischer Rückgang von Schwalben zu beobachten. “Schwalben brauchen dringend Hilfe”, sagt Nabu-Geschäftsführerin Christiane Kranz. Jahrhundertelang, so Kranz, seien Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause gewesen. Während sich Rauchschwalben auf Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. “Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen und Mücken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”, erklärt Christiane Kranz in einer Pressemitteilung. Kein Wunder, dass die fleißigen Untermieter von jeher als Glücksbringer betrachtet worden seien. Doch die Intensivierung der Landwirtschaft, verstärkte Hygieneanforderungen sowie die starke Versiegelung der Landschaft machen den Vögeln zu schaffen, schreibt Kranz weiter. Bei der letzten Bestandsaufnahme im Rhein-Neckar-Kreis anlässlich der “Stunde der Gartenvögel” sei bei den Mehlschwalben ein dramatischer Rückgang um 29 Prozent festgestellt worden.
    Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, 15.07.16
    http://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-Der-Nabu-warnt-Schwalben-brauchen-dringend-Hilfe-_arid,7562.html

  • The spoon-billed sandpiper population declined from 2,000-2,800 pairs in the 1970s to less than 250 pairs in 2014

    The spoon-billed sandpiper population declined from 2,000-2,800 pairs in the 1970s to less than 250 pairs in 2014

    The spoon-billed sandpiper Calidris pygmaea is one of the most threatened birds on the planet. It breeds on the Chukotsk and Kamchatka peninsulas in the Russian Far East, migrates through Russia, Japan, North Korea, South Korea and the Jiangsu coast of China to winter in southern China, Bangladesh, Myanmar and Thailand, 8,000km from its breeding grounds. Its IUCN threat status was upgraded from Vulnerable to Endangered in 2004 and to Critically Endangered in 2008. The species declined from an estimated 2,000-2,800 breeding pairs in the 1970s to 1,000 pairs in 2000 to less than 250 pairs in 2014. Between 2000 and 2009, the population was declining by 26% per year. In 2010, the Spoon-billed Sandpiper was facing imminent extinction, predicted to occur in just 5-10 years.

    Studies on the breeding grounds indicate that the severe population decline in the 2000s was driven by high mortality of young birds – the proportion of fledged birds that returned to the breeding grounds was very low, just 0.05 birds recruited per adult per year. In contrast, adult survival (76% p.a.) and productivity (about 0.6 young fledge per pair annually) were within the bounds of what would be expected for a small arctic-breeding wader species. The bird forages in shallow water, and mudflats during the winter. The specialised spatulate bill helps the bird grab tiny clams, arthropods, and other invertebrates living in the sand and mud that the bill stirs up as it sweeps from side to side.
    Sources:
    Saving Spoon-Billed Sandpiper.com
    http://www.saving-spoon-billed-sandpiper.com/spoon-billed-sandpipers/
    Bird Forum
    http://www.birdforum.net/opus/Spoon-billed_Sandpiper

  • Avian Malaria is Playing a Role in Native Bird Declines in New Zealand and Hawaii

    Avian Malaria is Playing a Role in Native Bird Declines in New Zealand and Hawaii

    The mosquito-borne disease avian malaria (Plasmodium spp.) has impacted both captive populations and wild individuals of native New Zealand bird species. However, whether or not it is a cause of concern to their wild populations is still unclear. In Hawaii, the disease has been a major factor in the population declines of some native forest bird species, often limiting their elevational distribution due to an inverse relationship between force of infection and elevation. While studies have investigated latitudinal patterns of infection in New Zealand, elevational patterns are unexplored. To address this, a survey was conducted in Nelson Lakes National Park, a site experiencing native bird declines in which disease has been suggested as playing a role, to investigate whether there is a similar inverse relationship in New Zealand. Results from blood samples (n = 436) collected over three seasons across a broad elevational range (650–1400 m) support there being such a relationship. In addition, an overall higher prevalence in non-native (14.1%) versus native birds (1.7%) may indicate differential impacts on these two groups, while particularly high prevalence in non-native Turdus spp. supports previous suggestions that they are key reservoir hosts for the disease. Overall, these findings add weight to the hypothesis that avian malaria is playing a role in ongoing declines of native New Zealand birds,
    Source:
    Niebuhr CN, Poulin R, Tompkins DM (2016) Is Avian Malaria Playing a Role in Native Bird Declines in New Zealand? Testing Hypotheses along an Elevational Gradient. PLoS ONE 11(11): e0165918. doi:10.1371/journal.pone.0165918
    http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0165918

  • Time-Dependent Toxicity of Neonicotinoids Imply Current Risk Assessments are Useless

    Time-Dependent Toxicity of Neonicotinoids Imply Current Risk Assessments are Useless

    Drs Henk Tennekes and Francisco Sanchez Bayo published this key study back in 2011 but it is vital that anyone involved in the bee deaths and neonics issue understands the KEY finding of this study. Since 1945, all pesticides were subjected to the LD50 Risk Assessment, by which scientists gradually increased the test dose fed to bees, until 50% of the bees died within 48 hours. Alternatively, they reduced the amount fed to bees until 50% survived after 48 hours. This established the LD50 dose (Lethal death 50%). BUT, two scientists discovered that if you administer a much, much smaller dose of poison, over a much longer period of time, the effect is just as deadly, but a far, far smaller total dose is need to kill half the bees. So, although a dose of 1 part per billion of clothianidin does not kill a bee in the field, such a dose will kill the entire colony if it is fed to the bees for 60 days.

    Time-dependent-toxicity is absolutely crucial to understanding why bee colonies collapse when exposed to very, very small doses of neonics over long periods of time.

    Moroever, many studies have confirmed that – since the entire farming landscape has been contaminated with neonics since 1994 – bees and other pollinators have been exposed to neonics – and dozens of other pesticides – at these time-dependent doses – on a daily basis for more than 20 years.

    That is why the current LD50 Risk Assessment used for regulating pesticides is completely obsolete.

    It can never reveal the true toxicity of time-dependent, chronic, sub-lethal poisoning.

    Bee colonies are permanently contaminated with clothianidin, imidacloprid, thiamethoxam and 20 other pesticides, in the wax, in the brood food, in the pollen and nectar coming into the hive every day and in the stored pollen which may be in the hive for 6 months or more.

    Source: Graham White, Environmentalist, 2 November 2016
    http://www.omicsonline.org/time-dependent-toxicity-of-neonicotinoids-and-other-toxicants-implications-for-a-new-approach-to-risk-assessment-2161-0525.S4-001.php?aid=2840

  • Die Ems: lang und schmutzig

    Die Ems: lang und schmutzig

    Die Stickstoffbelastung zu hoch, das Wasser trüb, der Boden bedeckt mit Schlick: Die Ems ist seit Jahrzehnten aus dem Gleichgewicht. Dass das Ökosystem Ems Hilfe braucht, ist unbestritten. Wie dramatisch die Lage ist, macht jetzt ein neuer Bericht des Bundesumweltministeriums deutlich. In einem Ranking der zehn großen deutschen Flussgebiete landet die Ems auf dem letzten Platz. Erschreckend: Lediglich ein Prozent der Fläche im Ems-Gebiet befindet sich demnach in gutem Zustand. Am besten schneiden die Donau und ihre Zuflüsse ab, gefolgt von Maas und Rhein. In der Donau seien 20 Prozent der Flächen in sehr gutem oder gutem ökologischen Zustand, im Rhein-Gebiet zwölf. Wichtigste Kriterien bei der Studie: die biologische Vielfalt an Organismen wie Fischen, Insekten, Wasserpflanzen und Algen, und auch die Belastung durch Pestizide, Schwermetalle oder industrielle Schadstoffe.
    Quelle: NDR, 29.10.16
    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Ems-ist-Schlusslicht-unter-den-Flussgebieten,ems276.html

  • De biodiversiteit holt achteruit, maar je leest in het Living Planet Report niets over de kwalijke rol van bestrijdingsmiddelen

    De biodiversiteit holt achteruit, maar je leest in het Living Planet Report niets over de kwalijke rol van bestrijdingsmiddelen

    De globale biodiversiteit zal in 2020 met 67% gekelderd zijn tegenover 1970, als de huidige trend zich voortzet. Dat zegt de nieuwe editie van het Living Planet Report (LPR) van WWF, dat vandaag werd voorgesteld in het Natuurhistorisch Museum in Brussel. Het rapport toont aan hoe de mens de aarde aan het overrompelen is op een nooit geziene manier in de geschiedenis van onze planeet. Mondiale populaties van vissen, vogels, zoogdieren, amfibieën en reptielen zijn nu teruggevallen met 58% tussen 1970 en 2012. We zijn getuige van een 6e massa-extinctie in wording. Alleen lees je in het Living Planet Report niets over de kwalijke rol die bestrijdingsmiddelen hebben op ecosystemen.
    Bron: WWF
    https://wwf.be/nl/nieuws/biodiversiteit-staat-voor-6e-massa-extinctie/