The peregrine falcon (Falco peregrinus) is one of nature’s most awe-inspiring predators. Once an isolated cliff-dwelling hunter, these birds are now a high-flying slice of the natural world visible right outside our condos and skyscrapers. But 50 years ago, Canadian peregrine falcons were on the ropes. Once-common, their numbers had plummeted as a result of widespread DDT use. In the span of 10 years, it disappeared entirely from Ontario. It only began to creep back, bird by bird, in 1990. Mark Nash, co-founder and executive director of the Canadian Peregrine Falcon Federation, says pigeons, sparrows, grackles, chickadees, and other urban residents comprise a readily available food source that’s bolstered the falcons’ numbers. The falcons’ recovery hinged on the disuse of DDT. Now, there is a new chemical threat. Nicotine-based pesticides, termed neonicotinoids, are worrying avian biologists. They’ve been used in Ontario since the mid-1990s, and have already been linked to drastic declines in insect populations. As strict connoisseurs of small birds, peregrines depend on insect populations to sustain their prey. When the insect eating birds are starved out, the rest of the ecosystem follows.
Source: Rabble.ca, 7 April 2016
http://rabble.ca/blogs/bloggers/jenhalsall/2016/04/secret-to-revival-fastest-animal-on-planet-and-what-could-put-it-a
Auteur: Henk Tennekes
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The peregrine falcon depends on insect populations to sustain its prey
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Wildflowers are on the verge of disappearing
Wildflowers are important as just one species can support a whole ecosystem from fungi and invertebrates, through insect-eating birds and small mammals, to birds of prey. They are key habitats for pollinators such as bees and butterflies, whose numbers have seen huge declines in recent years. There are almost 251,000 acres of rural road verges across the country that are home to 703 species of wild plants – 87 of which are facing extinction. Charity Plantlife says local councils are “cutting too much and too early”, depriving flowers of the chance to seed and reproduce. It wants the first cutting, which is currently taking place in May or June, to be delayed until late July, and for councils to manage verges for wildlife in a way that would encourage wildflowers.
“It all boils down to a change of management,” says Dr Trevor Dines, botanical specialist at Plantlife. “Yes, the verges need management and you have to have an annual cut, but what we’re finding is species being mown down in their prime. There is a battle on either side of the hedge – we’ve already lost the battle on the farmers’ side, now we are starting to lose it on the road side too. There is a sense of summer being removed from our roadsides.”
“A huge number of species use these plants. The common birds-foot trefoil, for example, which has a lovely pea-like flower, can provide food for more than 160 different types of invertebrates,” says Dines. “Plants are the energy house of all other species – if we get that mixture of plants back we get diversity with everything else.”
Britain has lost 97% of its wildflower meadows since the 1930s as land has been turned over to grow food crops. Rural roadside verges and small, family-owned farms remain the only places left for species such as the crested cow-wheat, spiked rampion and man orchid to thrive. These roadside verges represent the last stronghold of British wildflowers yet they are being mown down by local councils because of budgetary pressures and a lack of guidance, conservationists have warned.
Source: The Guardian, 18 September 2016
https://www.theguardian.com/environment/2016/sep/18/wildflowers-verges-conservation-mowing-councils -

Lebensbedingungen für Amsel, Drossel, Fink und Star sind in München “generell miserabel”
Erstaunlich viele Pfeile zeigen nach unten in der jüngsten Münchner Statistik über die Zahl der Wintervögel. Rückgänge sowohl bei Meisen, wie auch beim Buchfink oder Grünfink. Doch es sind nicht die absoluten Zahlen der bundesweiten Erhebung von Anfang Januar, die Sophia Engel vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in München Sorgen machen. Es ist ihr längerfristiger Vergleich mit anderen deutschen Großstädten. Engel sah sich deren Statistiken aus den vergangenen sieben Jahren an, und da sei München “Rekordhalter im negativen Sinn”. Bei insgesamt zehn deutschen Metropolen liege die bayerische Landeshauptstadt immer deutlich hinten, was das Vorkommen der “Allerweltsarten” angehe, sagt die Vogelexpertin. Daraus sei der Schluss zu ziehen, dass die Lebensbedingungen für Vögel in München “generell miserabel” seien.
Quelle: Süddeutsche, 22.01.17
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/umweltschutz-alle-voegel-sind-nicht-da-1.3343899 -

Schwäneschwund in Gmunden
Da waren’s nur noch 41 Schwäne am Traunsee nämlich. Auf diese Bestandszahl sind die Vogelzähler von Bird-Life am 14. Jänner bei der jährlichen Wintervogelzählung gekommen. 46 waren es vor einem Jahr, 51 vor zwei Jahren. Im Langzeitvergleich zeigt sich der Rückgang viel dramatischer, berichtet Gerhard Forstinger (59) aus Ohlsdorf, der die Zählung am Traunsee geleitet hat. Denn in den 1990er-Jahren tummelten sich in den Wintermonaten noch regelmäßig mehr als 120 Schwäne im Uferbereich an der Esplanade. Damit ist es längst vorbei.
Schwäne ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, die vom Gewässergrund geholt werden. Wenn sie an Land gehen, fressen Schwäne auch am Ufer wachsende Pflanzen. Daneben werden zu einem weit geringeren Anteil Wasserinsekten, Mollusken, kleine Fische und Amphibien aufgenommen.Quellen:
Nachrichten.at, 20.01.17
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Schwaeneschwund-in-Gmunden;art4,2461196
Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%A4ne -

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts sind 80 Prozent der Vögel in Deutschland verloren gegangen
Rund um den kleinen Ort Billafingen, wo Peter Berthold, einer der bekanntesten Vogelexperten Deutschlands wohnt, scheint die Welt noch in Ordnung zu sein: Malerisch umgeben Wiesen, Äcker und kleine Wälder den Ort im Bodenseekreis. Doch selbst hier zwitschert es immer weniger von Bäumen und Hecken – denn auch in dieser Gegend nimmt das globale Vogelsterben seinen Lauf. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts sind 80 Prozent der Vögel in Deutschland verloren gegangen, das hat Berthold für sein neuestes Buch recherchiert. Mittlerweile stehe schon so gut wie jede Vogelart auf der Roten Liste oder zumindest auf der Vorwarnliste, spitzt der Vogelfreund zu. Das Rad, da ist er sich sicher, lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Doch Berthold hat die Hoffnung, dass es noch gestoppt werden kann.
Vor 60 Jahren konnte man während der Brutzeit in der Region noch Braunkehlchen beobachten. Heute gibt es nur noch ein paar Brutpaare bei Isny. „Pro Jahr verlieren wir ein Prozent aller Vögel“, sagt Peter Berthold. Selbst die Zahl vermeintlich häufigerer Arten wie Star und Feldsperling ging um die Hälfte zurück. Von den 268 Brutvogelarten, die es seit 1800 in Deutschland gab, sind zehn Arten ausgestorben, so etwa der Steinsperling. 141 Arten verlieren immer mehr Vögel. Der Bestand von 20 Arten hat sich in den vergangenen 25 Jahren sogar mehr als halbiert.
Besonders hart hat es etwa das Auer- sowie das Rebhuhn getroffen. Während es vor 200 Jahren noch zehn Millionen Rebhühner in Deutschland gab, leben heute noch gerade mal 28000 hierzulande. „Demnächst sind die weg“, sagt Berthold. Nur im fernen Osten sei das Vogelsterben noch weiter fortgeschritten, als in Europa und Nordamerika. Innerhalb Europas sei die Lage nur in Belgien miserabler als in Deutschland.
Ein kleiner Flecken in Billafingen leistet dem Vogelsterben Widerstand: 2005 wurde in Sichtweite des Ortes der Heinz-Sielmann-Weiher für die Vögel eröffnet. Seitdem nehmen die Vogelarten in dem Feuchtgebiet wieder zu. Berthold hat das Projekt initiiert. Seit 1981 war er Professor an der Universität Konstanz, 15 Jahre lang hat er die Vogelwarte Radolfzell geleitet. Seit seiner Emeritierung ist er noch öfter draußen und engagiert sich für einen Biotopverbund am Bodensee. Für seine „Piepmätze“, wie der 77-Jährige mit dem langen weißen Bart die Vögel liebevoll nennt, setzt er sich schon seit seiner Jugend ein.
In den vergangenen Wochen ist vielen Menschen im Land aufgefallen, dass es weniger Vögel in Parks und Gärten gibt. Die Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ hat laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) den Vogelmangel bestätigt. Besonders schlecht, so Berthold, geht es allerdings Vögeln, die in der offenen Landschaft leben. Denjenigen, die im Winter ziehen müssen, gehe es noch miserabler. Regionale Unterschiede gebe es kaum. Die Ursachen des Vogelsterbens tun überall ihre Wirkung und sie sind menschengemacht.
Der Hauptfaktor sei die Intensivierung der Landwirtschaft, die mit dem Aufschwung in den 1960er-Jahren begonnen habe. Große Felder lassen seitdem keinen Platz mehr für Hecken und Kräuter – die Landwirtschaft zerstört und zerschneidet den Lebensraum der Vögel. Berthold ist mehr Realist denn Idealist. „Eine Renaturierung der Landschaft ist nicht mehr möglich“, sagt er. Es sei utopisch zu glauben, man könne den Zustand von 1950 wieder erreichen. Heutzutage sei es kein Witz, wenn man sage, man müsse in Städte gehen, um Vögel zu hören. „In Berlin gibt es eine größere Vielfalt an Pflanzen und Vögeln als im brandenburgischen Umland.“ In Stuttgart sei das ähnlich.
Zum Vogelsterben trage die moderne Landwirtschaft auch bei, indem sie Insekten durch den massenweisen Einsatz von Pestiziden vernichtet. Die Zahl der Insekten habe allein in den vergangenen 30 Jahren um 80 Prozent abgenommen, sagt Berthold. Während sich Autofahrer freuen, dass weniger Insekten auf der Windschutzscheibe kleben, fehlt den Vögeln so ihre Nahrungsgrundlage. Auch die Obstplantagen am Bodensee würden, weil dort viel gespritzt werde, zum Vogelsterben beitragen.
Zugvögel werden im Süden dazu noch bejagt. „In Ägypten wurden in den letzten zehn Jahren 800 Kilometer lange Fangnetze errichtet“, sagt Berthold. „30 Millionen Vögel werden jedes Jahr im Mittelmeerraum gejagt.“ Sie würden gegessen oder nur zum Spaß getötet. Zusätzlich können Zugvögel Krankheiten über weite Distanzen verbreiten und auch nach Deutschland bringen: So sterben hierzulande im Spätsommer stets Amseln am Usutu-Erreger, der aus Südafrika stammt.
In Deutschland hat sich nicht nur die Landwirtschaft ausgebreitet und den Vögeln so Platz zum Leben und Brüten genommen. „Die Leute laufen überall rein, das ist hanebüchen“, sagt Berthold, dem aber selten Ärger anzumerken ist. Der Mäusebussard etwa finde kaum noch einen Platz, wo er stundenlang sitzen und auf eine Maus warten könne. „Bis zum Abend wird er 15-mal aufgejagt – durch Spaziergänger, einen Hund oder Autos“, sagt Berthold. Im Winter koste das den Bussard zu viel Energie und er sterbe. Den Waldvögeln gehe es etwas besser. Das Baumsterben könne für sie sogar ein Vorteil sein, weil Totholz den Vögeln neue Plätze biete.
Kritisch sieht Berthold allerdings die Bewirtschaftung der Wälder. Alte Bäume würden zu schnell gefällt, wodurch wiederum Lebensraum, etwa für Eulen, verloren ginge. Problematisch sei auch der Rückgang von Streuobstwiesen. Jedes Jahr gebe es Verluste, weil die Bäume alt würden.
Und dann gebe es da noch den Klimawandel: Tiere und Pflanzen würden dadurch in den kommenden 50 Jahren um 60 Prozent zurückgehen. Bei den Vögeln komme es durch die Temperaturveränderungen hin und wieder zum sogenannten Mismatch: Zurückgekehrte Zugvögel verpassen dabei ihre Futterquelle – weil die Raupen sich mittlerweile schneller und früher an jungen Blättern rund fressen.
Der Klimawandel hat sich laut Stefan Bosch vom Nabu womöglich auch in den Ergebnissen der großen Zählaktion vom Januar niedergeschlagen. Demnach wurden deutschlandweit ein Drittel weniger Kohl- und Blaumeisen gezählt als im Vorjahr. Das könnte mit dem nasskalten Frühjahr zu tun haben, wodurch viele Vögel, die ihre Nester in Höhlungen bauen, ihre Jungen verloren hätten – weil diese unterkühlt und verhungert sind. Lange Regenperioden im Frühjahr seien in letzter Zeit keine Seltenheit. Gebe es in diesem Jahr wieder einen kalten Frühling, würden die Bestände der Vögel weiter abnehmen.
„Ey Alter, was ist ein Gartenrotschwanz?“ Peter Berthold ahmt nicht nur Vögel gerne nach. Er weiß, dass jüngere Generationen heute manche Arten gar nicht mehr kennen. Während der Gartenrotschwanz unter verlorenem Lebensraum leidet, profitiert der Kranich vom Mais, den der Mähdrescher zurücklässt, tummeln sich Rabenkrähen massenweise auf Müllbergen. „Dass es auch Vogelarten gibt, deren Bestand wächst, hat mit unserer Überflussgesellschaft zu tun“, sagt Berthold. Alles, was abgelaufen sei, lande im Müll oder auf dem Kompost. Egal ob Eier oder Kotletts – für manche Vögel gebe es Essen ohne Ende. „Wer die Nische nicht hat, dem geht es allerdings schlecht.“
Noch sieht der Vogelforscher kein Ende des Vogelsterbens. Physisch seien die Menschen noch zu wenig betroffen, als dass sie etwas ändern würden. In China müssten mittlerweile Pflanzen von Hand bestäubt werden, weil die Insekten fehlen. Doch welche Folgen hätte der weitgehende Wegfall der Vögel? „Für den Transport von Samen sind sie unverzichtbar“, erklärt Berthold. „Aber wen juckt es schon, wenn keine Heckenrose mehr wächst?“ Mehr Eindruck könnte die Vorstellung machen, dass die Schädlinge in der Landwirtschaft nicht mehr von Vögeln gejagt würden. Denn selbst wenn viele Insekten durch den Einsatz von Pestiziden sterben – ohne Vögel bekämen die Menschen in der Folge durch Schädlingsplagen noch immer Probleme und müssten Hunger leiden, ist sich Berthold sicher.
Aufgegeben hat der 77-Jährige seine Piepmätze noch nicht. Durch den Biotopverbund am Bodensee konnte seit 2004 eine Parallelwelt aus hundert nahegelegenen Oasen für die Tiere geschaffen werden. Ab Februar soll das Projekt auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. „Jeder Gemeinde ihr Biotop“, heiße es dann. Zehn Bundesländer hätten ihre Unterstützung bereits zugesagt. „Ich halte es für möglich, dass wir den Artenrückgang noch stoppen können“, sagt Berthold selbstbewusst, während in dem Vogelparadies am Weiher ein Zaunkönig über das Schilf fliegt.
Das Zusammenspiel von Mensch und Natur nimmt der Forscher aus Billafingen mit Humor. Sich über alles aufzuregen, bringe nichts, sagt er. „Mit der Zeit kann man was Besseres machen.“ Ihm sei ja auch bewusst, dass der Schutz der Artenvielfalt eine Einschränkung und Rückbesinnung erfordere, was naturgemäß auf wenig Begeisterung stoße. Gleichzeitig nennt er es doch eine „Sauerei“, dass die Ökologie – auch bei Politikern – meist an letzter Stelle stehe. Der Forscher ist davon überzeugt, dass die Vögel länger als die Menschen überleben werden. Mit der Natur fühlt sich Berthold so verbunden, dass er beruhigend feststellen kann: „Wir brauchen die Natur, aber die Natur braucht uns nicht.“
Quelle: Schwäbische Zeitung, 20.01.17
http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Niedergang-der-Vogelwelt-_arid,10599847.html -

Etwa 20 Vogelarten sind aus Hattingen verschwunden
Der Kuckucksruf erklang vor 20 Jahren häufig in Hattingen. „Den Kuckuck (Cuculus canorus) gibt es nicht mehr auf Hattinger Stadtgebiet“, sagt der Vogelexperte Thomas Griesohn-Pflieger . Seit 1994 beobachtet er die hiesige Vogelwelt. Die hat sich mit den Jahrzehnten stark verändert. Etwa 20 Vogelarten, die vor 20 Jahren noch da waren, gibt es nicht mehr. „Der Kuckuck ist beispielsweise ein guter Indikator für die Kleinvögeldichte, denn er braucht viele Kleinvögel, in deren Nester er seine Eier legen kann. Nach nur zwölf Tagen schlüpft ein Kuckucksküken, die Küken anderer Kleinvögel schlüpfen nach 14 Tagen.“ Und eben die Kleinvogelpopulation ist stark rückläufig. Generell – und besonders in diesem Jahr: „Das Frühjahr 2016 war für Vögel katastrophal. Viele Jungvögel sind gestorben, es fehlt fast eine Generation“, berichtet Griesohn-Pflieger vom Nabu Hattingen. Ein Grund für den kontinuierlichen Rückgang macht Griesohn-Pflieger in der Landwirtschaft aus: „Durch die intensive Landwirtschaft gelangen viele Gifte auf die Felder, die Insektendichte nimmt ab, es gibt weniger Wiesen mit vielen blühenden Pflanzen. Damit ist den Vögeln die Grundlage entzogen“, sagt er. Spatzen (Passer domesticus) beispielsweise hätten früher sogar die Heggerstraße belebt, jetzt kämen sie fast nur noch da vor, wo Pferde oder Tauben gehalten würden. Mauersegler (Apus apus), die früher als große Wolke über der Stadt sichtbar gewesen seien, würden immer rarer. „Die Population ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf ein Viertel geschrumpft.“ Die Feldlerche (Alauda arvensis) war früher öfter zu sehen. Aus dem Ruhrtal sei sie ganz verschwunden, in Holthausen sei sie teils noch zu beobachten. Kiebitz (Vanellus vanellus), Rebhuhn (Perdix perdix), Bluthänfling (Carduelis cannabina), Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), Fliegenschnäpper (Muscicapidae), Wiesenpieper (Anthus pratensis), Braunkehlchen (Saxicola rubetra) – sie alle machen sich mehr als rar. „Es gibt zu wenig halboffene Landschaften mit Baumreihen und blühenden Grünstreifen.“ Die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) sei selten geworden: „Es gibt nur noch am Haus Kemnade wenige Paare.”
Quelle: Westfalenpost, 19.01.17
http://www.wp.de/staedte/hattingen/20-vogelarten-in-hattingen-weniger-als-vor-20-jahren-id209329649.html -

Amfibieën worden bedreigd door bestrijdingsmiddelen
Uit wetenschappelijk onderzoek blijkt dat pesticiden en andere chemicaliën een significante rol spelen in de wereldwijde achteruitgang van amfibieën, zoals kikkers. De Duitse en Zwitserse wetenschappers achter de studie zeggen in het Britse dagblad The Guardian dat het zowel “verbazingwekkend” als “alarmerend” is dat veelvoorkomende pesticiden zo giftig kunnen zijn, en dat in dosissen die goedgekeurd zijn door overheden. “Je zou niet denken dat producten, die geregistreerd zijn op de markt, zo’n giftig effect hebben”, zegt Carsten Brühl van de Duitse universiteit Koblenz-Landau. “Het is het simpelste effect dat je je kan inbeelden: je spuit de pesticide op de amfibie en die sterft. Dat moet zich vertalen in een dramatisch effect op gehele populaties.”
De populatie van amfibieën gaat het snelst achteruit van alle gewervelde diersoorten. Meer dan een derde staat op de rode lijst van bedreigde diersoorten. Brühl had eerder al bestudeerd hoe gemakkelijk amfibieën pesticiden absorberen door hun doordringbare huid, waardoor ze onderwater kunnen ademen.
Bron: Ravage Webzine, 26/01/2013
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Vogelschwund in der Region Basel. Zu wenig Insekten, zu wenig Vögel
Kohlmeisen, Blaumeisen und Buchfinken gehören zum hiesigen Winter. Aber es werden immer weniger. Wer mit offenen Augen durch die Region wandert, merkt schnell, dass die typischen Wintervögel dieses Jahr fehlen. Bei den Ornithologen steigt die Besorgnis: In der Region macht sich ein Vogelmangel breit. Die Vogelwarte Sempach und der Stuttgarter Naturschutzbund gehen von einem schlechten «Brutergebnis» wegen des nasskalten Wetters im Frühling 2016 aus. Weitere Faktoren für den Vogelschwund seien für den Rückgang der Vogelzahl nicht auszuschliessen, sagen die Vogelwarte Sempach und die süddeutschen Naturschützer gleichermassen: Zum Beispiel die zunehmende Monokultur in der Landwirtschaft. Da diese Kulturen anfälliger für Schädlinge seien, würden mehr und mehr Pestizide eingesetzt – und das führt wiederum zu einem Mangel an Fluginsekten. Nahezu alle Singvögel seien in der Fortpflanzungsphase im Frühling auf Insektennahrung angewiesen, sonst verhungern sie. Die Gleichung ist einfach: Zu wenig Insekten, zu wenig Vögel. Nachdenklich stimmt auch das Schicksal der Turteltaube (Streptopelia turtur). Der Bestand der Liebestaube, die mit ihrem «Geturtle» an Liebespaare erinnert und in der Sahara überwintert, sei um 70 Prozent eingebrochen. Falls da nicht etwas geschehe, habe es sich bald «ausgeturtelt», warnt die Vogelwarte Sempach.
Quelle: Barfi, 19.01.17
https://barfi.ch/News-Basel/Sorge-ueber-starken-Vogelmangel-in-der-Region-Wo-sind-alle-Voegel-hin -

La France à l’avant-garde avec l’Agence française pour la biodiversité
Un an jour pour jour après la présentation du texte de loi par Ségolène Royal au Sénat le 19 janvier 2016, et de son vote à l’unanimité, Ségolène Royal et Barbara Pompili mettent en place l’Agence française pour la biodiversité, dont Hubert Reeves est le Président d’honneur. Dans ce cadre, Ségolène Royal a donné un plan de travail immédiat à l’Agence française de la biodiversité :
1.Généralisation des sciences participatives avec :
– La création du portail 65 millions d’observateurs (à laquelle le ministère contribue à hauteur de 200 000 euros).
– Généralisation de l’offre de service de Vigie nature école pour toutes les écoles.
– Création de 8 nouvelles aires marines éducatives en 2017.
– Appui à la réalisation de 500 nouveaux Atlas de biodiversité communale (ABC), avec un objectif de 10 % des communes des TEPCV.2.Biodiversité marine, démarches exemplaires
– Restauration d’un site Natura 2000 au large de Saint-Raphaël par l’enlèvement d’un récif artificiel en pneus immergés dégradés et sa reconstruction.
– Développement des mouillages écologiques dans les parcs naturels marins.
– Généralisation du dispositif d’évitement des collisions entre les navires et les cétacés en Méditerranée.
– Recensement des Mammifères marins et autre Mégafaune pélagique par Observation Aérienne aux Antilles (programme REMMOA).3.Soutien au plan France Terre de pollinisateurs
– Publication aujourd’hui du Guide communal Zéro pesticide et campagne nationale « Terre saine » du ministère.
– Expertise sur les alternatives aux pesticides, dont les néonicotinoïdes, pour permettre d’accélérer leur mise sur le marché.
– Mise en place d’un réseau de référence sur le lien entre le climat et la biodiversité grâce aux programmes des parcs nationaux : « lacs sentinelles » et « alpages sentinelles ».4.Lutte contre les pollutions de l’eau dans les zones de captage
– Mise en place d’un centre de référence pour s’assurer de l’efficacité des actions. Ce centre mettra à disposition des élus, professionnels, associations et usagers l’expertise nécessaire.
5.Application de l’Accord de Paris sur le climat
Ségolène Royal demande à l’agence de lui faire des propositions pour rapprocher les 3 conventions issues du Sommet de la Terre à Rio en1992 (biodiversité, climat et lutte contre la désertification).
La Ministre a indiqué que l’agence sera associée aux grandes 2 initiatives internationales qu’elle a prise pour les semaines qui viennent : – La conférence Méditerranée qui se tient à Paris le 23 février.
– La conférence des pays membres de la convention de Carthagène pour la protection de la mer des Caraïbes, accueillie par Ségolène Royal en Guyane du 13 au 17 mars.
Avec un budget de 225 millions d’euros, l’Agence française pour la biodiversité est une première mondiale qui conforte le rôle leader de la France pour le climat et la biodiversité.Ségolène Royal a également à l’Agence française pour la biodiversité de travailler aux plans nationaux que le Ministère de l’Environnement a mis en place:
• Zéro pesticide,
• Plan national santé environnement,
• Plan national d’actions France Terre de pollinisateurs,
• Plan Méditerranée, Stratégie nationale pour la mer et le littoral,
• Plan de reconquête et de gestion de la ressource en eau, en quantité et en qualité,
• Plan de reconquête des mangroves et des coraux,
• Plan d’action de lutte contre les sargasses dans les Antilles,
• Lutte contre le trafic des espèces menacées et interdiction du commerce de l’ivoire,
• Stratégie nationale de gestion intégrée du trait de côte,
• Stratégie nationale contre les perturbateurs endocriniens,
• Relance de la stratégie nationale de la biodiversité.Vous pouvez retrouver l’ensemble de ces plans sur le site du Ministère de l’Environnement : www.developpement-durable.gouv.fr
La Sté Ministry of Ecology, Sustainable Development and Energy of the French Republic a publié ce contenu, le 19 January 2017, et est seule responsable des informations qui y sont renfermées.
Les contenus ont été diffusés par Public non remaniés et non révisés, le19 January 2017 16:00:09 UTC. -

Farmers must use an alternative to pesticides to save amphibians from complete extinction
A study published in SAPIENS revealed that out of 15,589 species threatened with extinction, 12% of them are bird species, 23% are mammal species are threatened, and 32% are amphibians. The first amphibian decline was documented in the 1960s. At present, the research revealed the average amphibian population decline has reached 3.79 % per year. As amphibian crisis persists across the United States, scientists are working continuously to come up with an emergency response to reverse their decline. Writing in the journal Scientific Reports, researchers from the U.S. Geological Survey said there is no “smoking gun” to shut down the direct cause of their crumbling population all at once, as the new study revealed that reasons for amphibians’ population decline varies across regions.They found out four main threats to amphibians’ populate decline and the threats to amphibians differ from region to region – human influence from the Mississippi River east, including the metropolitan areas of the Northeast and the agriculture-dominated landscapes of the Midwest; disease particularly chytrid fungus in the Upper Midwest and New England, pesticide application at east of the Colorado River, and climate change across the southern United States and the West Coast. Chytrid fungus (Batrachochytrium dendrobatidis) is the worst disease recorded in amphibian history. Savethefrogs.com has identified 287 species of amphibians across 36 countries that are affected by the disease. Although there were many reasons identified, the obvious is that amphibians are largely impacted by human activities. The environmental impacts of toxic wastes contributed by humans to pursue for a thriving industry make the amphibians’ surroundings inhabitable. Being reliant in their aquatic environment, the quality of the water in which they live can affect their growth, development and survival. It is thought that having the ability to live both in aquatic and terrestrial territory makes them twice as vulnerable to threats. Having exposed skin and eggs laid without protection, they are defenseless and may readily absorb toxic substances from the environment. To save the species from complete extinction, farmers must use an alternative to pesticides. This can directly help in the diminishing amphibian population. In addition, people must maintain the natural ground cover and aquatic vegetation to serve as shelter to the species. On a more specific note, monitoring and conducting more research about the threatened amphibian species is strongly advised.
Source: Nature World News, May 25, 2016
http://www.natureworldnews.com/articles/22906/20160525/are-amphibians-about-to-go-extinct-the-amphibian-crisis-is-worse-than-you-think.htm