Auteur: Henk Tennekes

  • Conservationists all but admitting defeat in their bid to save the area’s capercaillies, one of Loch Lomond’s rarest bird species

    Conservationists all but admitting defeat in their bid to save the area’s capercaillies, one of Loch Lomond’s rarest bird species

    EFFORTS to protect one of Loch Lomond’s rarest bird species are set to fail – with conservationists all but admitting defeat in their bid to save the area’s capercaillies. The capercaillie (Tetrao urogallus), a large woodland grouse, once thrived in the Trossachs and Argyle, however, across the country numbers have been in decline for the past 40 years. Recent efforts by conservationists to halt the birds’ terminal decline around Loch Lomond have failed, with only a handful thought to be remaining in the area. In the 1970s as many as 20,000 capercaillies could be found in Scotland, however, it is thought there is now only around 1,000 left in the country with the few remaining around Loch Lomond growing increasingly isolated from the more stable populations found in the Cairngorms National Park. Alan Bell, natural heritage manager for Loch Lomond and The Trossachs National Park Authority, explained: “Despite all our shared efforts the simple fact is that no new birds are moving into the area to breed with the resident birds. “Although individual birds were spotted in 2012, we have seen no signs of breeding activity in the last two years. The islands are rich places for nature and the efforts to protect the important wildlife there will of course continue.”

    EFFORTS to protect one of Loch Lomond’s rarest bird species are set to fail – with conservationists all but admitting defeat in their bid to save the area’s capercaillies. The capercaillie (Tetrao urogallus), a large woodland grouse, once thrived in the Trossachs and Argyle, however, across the country numbers have been in decline for the past 40 years. Recent efforts by conservationists to halt the birds’ terminal decline around Loch Lomond have failed, with only a handful thought to be remaining in the area. In the 1970s as many as 20,000 capercaillies could be found in Scotland, however, it is thought there is now only around 1,000 left in the country with the few remaining around Loch Lomond growing increasingly isolated from the more stable populations found in the Cairngorms National Park. Alan Bell, natural heritage manager for Loch Lomond and The Trossachs National Park Authority, explained: “Despite all our shared efforts the simple fact is that no new birds are moving into the area to breed with the resident birds. “Although individual birds were spotted in 2012, we have seen no signs of breeding activity in the last two years. The islands are rich places for nature and the efforts to protect the important wildlife there will of course continue.”

    The issue has now been taken to parliament by SNP MSP Stewart Maxwell who has tabled a motion praising the hard work of conservationists trying to halt the decline and calling on his fellow MSPs to get behind efforts to safeguard the remaining capercaillie populations in Scotland.

    The MSP said: “Conservationists have been working tirelessly over the past few years to protect the remaining capercaillie in Loch Lomond and the Trossachs, with Scottish Natural Heritage, RSPB, the park authority and local landowners all working together to try to find a sustainable solution.

    “It’s disappointing that despite the fantastic efforts of all those involved, it seems that it’s only a matter of time before the capercaillie disappear from Loch Lomond and the Trossachs completely.

    “Scotland is the only part of the UK where capercaillie can still be found, so it’s important that we get behind efforts to safeguard the future of one of our most iconic bird species.”
    – See more at: http://www.dumbartonreporter.co.uk/news/valeofleven/articles/2013/07/12/463886-fight-to-save-lochs-rarest-species-fails-/#sthash.8vGlASv9.dpuf

  • Verjagen Pestizide Fledermäuse aus Höhle?

    Verjagen Pestizide Fledermäuse aus Höhle?

    Die Sontheimer Höhle gilt als größtes natürliches Fledermausquartier der Schwäbischen Alb. Ein weniger erfreuliches Ergebnis haben Mitglieder des Höhlenvereins Sontheim notieren müssen, als sie unlängst die Fledermäuse in der Sontheimer Höhle zählten. Denn gerade mal 283 Flugtiere machten sie in der Sontheimer Höhle und der angrenzenden Kohlhaldenhöhle ausfindig, als sie diese systematisch absuchten. „Diese Zahl hat uns gar nicht gefallen“, erklärt Gunter Pantel, der mit neun weiteren Vereinsmitgliedern die Höhle ausleuchtete, jede Fledermaus zählte und notierte. Im Vorjahr waren die „Sontheimer Höhlenbären“ noch auf 471 Fledermäuse gekommen, so dass sie bei der diesjährigen Zählung einen Rückgang von 188 Tieren hinnehmen mussten. 279 Fledermäuse entdeckten sie in der Sontheimer Höhle, vier in der Kohlhaldenhöhle. „In den vergangenen Jahren war die Zahl schön steigend und erfreulich, bis wir 2012 die Rekordzahl von 471 Fledermäusen erreichten. Der deutliche Rückgang schockiert uns schon“, sagt Gunter Pantel. Für den Schwund weiß er keine genaue Begründung, vielleicht hätten die Tiere in diesem Jahr anderweitig Unterschlupf gefunden. Werner Thierfelder macht die Pestizide, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, für den Rückgang verantwortlich. Er glaubt, dass chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten sollen, über die Nahrungskette die Fledermäuse aufnahmen, als sie auf Insektenjagd waren. Thierfelder verweist in diesem Zusammenhang auch auf das massive Bienensterben, das in Deutschland zu beklagen sei.

    Die Sontheimer Höhle gilt als größtes natürliches Fledermausquartier der Schwäbischen Alb. Ein weniger erfreuliches Ergebnis haben Mitglieder des Höhlenvereins Sontheim notieren müssen, als sie unlängst die Fledermäuse in der Sontheimer Höhle zählten. Denn gerade mal 283 Flugtiere machten sie in der Sontheimer Höhle und der angrenzenden Kohlhaldenhöhle ausfindig, als sie diese systematisch absuchten. „Diese Zahl hat uns gar nicht gefallen“, erklärt Gunter Pantel, der mit neun weiteren Vereinsmitgliedern die Höhle ausleuchtete, jede Fledermaus zählte und notierte. Im Vorjahr waren die „Sontheimer Höhlenbären“ noch auf 471 Fledermäuse gekommen, so dass sie bei der diesjährigen Zählung einen Rückgang von 188 Tieren hinnehmen mussten. 279 Fledermäuse entdeckten sie in der Sontheimer Höhle, vier in der Kohlhaldenhöhle. „In den vergangenen Jahren war die Zahl schön steigend und erfreulich, bis wir 2012 die Rekordzahl von 471 Fledermäusen erreichten. Der deutliche Rückgang schockiert uns schon“, sagt Gunter Pantel. Für den Schwund weiß er keine genaue Begründung, vielleicht hätten die Tiere in diesem Jahr anderweitig Unterschlupf gefunden. Werner Thierfelder macht die Pestizide, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, für den Rückgang verantwortlich. Er glaubt, dass chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten sollen, über die Nahrungskette die Fledermäuse aufnahmen, als sie auf Insektenjagd waren. Thierfelder verweist in diesem Zusammenhang auch auf das massive Bienensterben, das in Deutschland zu beklagen sei.

    Quelle: Schwäbische. de, 05.04.2013
    http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Verjagen-Pestizide-Fledermaeuse-aus-Hoehle-_arid,5418726.html

  • Der Zitronenzeisig (Carduelis citrinella) – ein regionales Aussterben bis 2020 ist sehr wahrscheinlich

    Der Zitronenzeisig (Carduelis citrinella) – ein regionales Aussterben bis 2020 ist sehr wahrscheinlich

    Der kleine Finkenvogel ist vielen unbekannt und sein weltweites Verbreitungsgebiet ist auf einen kleinen Teil Europas beschränkt. Sein Vorkommen umfasst inselartig Teile der Mittel- und Hochgebirge von Süd- und Mitteleuropa. Neben den großen Beständen in den Pyrenäen und einigen spanischen Mittelgebirgen gibt es noch Vorkommen in Slowenien und den Alpen. Auch im Schwarzwald existieren kleinere Vorkommen. Auf etwa 250 000 bis 320 000 Brutpaare wird der europäische und damit weltweite Bestand geschätzt, wobei davon über 80 Prozent auf der iberischen Halbinsel brüten. Der deutsche Bestand umfasst nach der letzten Schätzung von 2005 3400 bis 5500 Brutpaare, wobei diese aktuell nahezu vollkommen in Bayern brüten. Der gesamte Bestand im Schwarzwald wird auf nur noch 64 bis 164 Paare geschätzt, wobei leider die Untergrenze eher realistisch ist. Dies ist ein Rückgang seit Ende der 1980er-Jahre von rund 650 bis 750 Brutpaaren und ein regionales Aussterben bis 2020 ist sehr wahrscheinlich.

    Der kleine Finkenvogel ist vielen unbekannt und sein weltweites Verbreitungsgebiet ist auf einen kleinen Teil Europas beschränkt. Sein Vorkommen umfasst inselartig Teile der Mittel- und Hochgebirge von Süd- und Mitteleuropa. Neben den großen Beständen in den Pyrenäen und einigen spanischen Mittelgebirgen gibt es noch Vorkommen in Slowenien und den Alpen. Auch im Schwarzwald existieren kleinere Vorkommen. Auf etwa 250 000 bis 320 000 Brutpaare wird der europäische und damit weltweite Bestand geschätzt, wobei davon über 80 Prozent auf der iberischen Halbinsel brüten. Der deutsche Bestand umfasst nach der letzten Schätzung von 2005 3400 bis 5500 Brutpaare, wobei diese aktuell nahezu vollkommen in Bayern brüten. Der gesamte Bestand im Schwarzwald wird auf nur noch 64 bis 164 Paare geschätzt, wobei leider die Untergrenze eher realistisch ist. Dies ist ein Rückgang seit Ende der 1980er-Jahre von rund 650 bis 750 Brutpaaren und ein regionales Aussterben bis 2020 ist sehr wahrscheinlich.

    Autor:
    Hans-Joachim Fünfstück
    http://www.almwirtschaft.net/zeitschrift/aktuelle_ausgabe/Heimseite_Juni_2013.pdf

  • Fledermäuse in Deutschland – die letzten 50 Jahre haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht

    Fledermäuse in Deutschland – die letzten 50 Jahre haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht

    Nahrungsmangel, zum Beispiel durch den Einsatz von Insektiziden oder durch den Verlust an landschaftlicher Vielfalt, Quartierverlust sowie Quartiersmangel sind die wichtigsten Ursachen für einen dramatischen Rückgang der Fledermauspopulationen in Deutschland. Doch auch der Straßenverkehr fordert Opfer unter den Fledermäusen: Mit ihrem sonst so perfekten Ortungssystem können sie sehr schnelle Objekte wie Autos anscheinend nicht richtig erfassen. Die Zahl der zufällig gefundenen “Unfallopfer“ ist vermutlich nur ein winziger Bruchteil der tatsächlichen Zahl.

    Nahrungsmangel, zum Beispiel durch den Einsatz von Insektiziden oder durch den Verlust an landschaftlicher Vielfalt, Quartierverlust sowie Quartiersmangel sind die wichtigsten Ursachen für einen dramatischen Rückgang der Fledermauspopulationen in Deutschland. Doch auch der Straßenverkehr fordert Opfer unter den Fledermäusen: Mit ihrem sonst so perfekten Ortungssystem können sie sehr schnelle Objekte wie Autos anscheinend nicht richtig erfassen. Die Zahl der zufällig gefundenen “Unfallopfer“ ist vermutlich nur ein winziger Bruchteil der tatsächlichen Zahl.

    Weltweit gibt es etwa 950 Fledertierarten. Breitflügelfledermaus, Zwergfledermaus und Wasserfledermaus sind die häufigsten Vertreter der in Deutschland vorkommenden 23 einheimischen Arten. In Baden-Württemberg sind fast alle von ihnen zu bestaunen. Die heimischen Fledermäuse fressen vor allem Insekten. Auch kleine Arten kommen pro Nacht auf 4.000 Mücken. Das Mausohr verdrückt im Laufe des Sommers sogar ein Kilogramm Insekten. Leider lauert in der Beute auch eine Gefahr: Insekten sind vielfach durch Pflanzenschutzmittel oder andere Chemikalien belastet. Die mit der Nahrung aufgesammelten Gifte häufen sich im Fledermauskörper und schwächen die Tiere selbst oder ihren Nachwuchs. So stehen alle diese wendigen Flieger auf der Roten Liste, einige Arten sind vom Aussterben bedroht. Quartierverlust und der Mangel an adäquaten Unterkünften sind weitere Faktoren, die unsere heimischen Fledermausarten bedrohen.

    Quelle: NABU Baden-Württemberg
    http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/luchsigelundco/artenportraets/fledermaeuse/10040.html

  • Dramatisches Bienensterben in Luxemburg

    Dramatisches Bienensterben in Luxemburg

    Von Herbst 2010 bis Frühling 2013 ist die Zahl der im Großherzogtum lebenden Bienenvölker von 5580 auf 3258 geschrumpft – das obschon die Völker über den Sommer um 400 bis 600 aufgestockt wurden. Starben im Winter 2010/2011 16,8 Prozent der Völker, waren es im Winter 2011/2012 bereits 21,8 Prozent. Allein im vergangenen Winter sind rund 30 Prozent der Völker ums Leben gekommen. Fast 1400 Bienenvölker in Luxemburg überlebten den Winter 2012/2013 nicht. Das geht aus der Antwort von Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) auf die parlamentarische Anfrage der beiden Abgeordneten Camille Gira und Henri Kox (Déi Gréng) hervor.

    Von Herbst 2010 bis Frühling 2013 ist die Zahl der im Großherzogtum lebenden Bienenvölker von 5580 auf 3258 geschrumpft – das obschon die Völker über den Sommer um 400 bis 600 aufgestockt wurden. Starben im Winter 2010/2011 16,8 Prozent der Völker, waren es im Winter 2011/2012 bereits 21,8 Prozent. Allein im vergangenen Winter sind rund 30 Prozent der Völker ums Leben gekommen. Fast 1400 Bienenvölker in Luxemburg überlebten den Winter 2012/2013 nicht. Das geht aus der Antwort von Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) auf die parlamentarische Anfrage der beiden Abgeordneten Camille Gira und Henri Kox (Déi Gréng) hervor.

    Quelle: Wort.lu, 25.06.2013
    http://www.wort.lu/de/view/dramatisches-bienensterben-in-luxemburg-51c96588e4b02fa5029bf0ed

  • Die Worte, mit denen unsereins diesen vom Menschen angestifteten Supergau in der Insektenwelt zu beschreiben sucht, können gar nicht drastisch genug sein

    Die Worte, mit denen unsereins diesen vom Menschen angestifteten Supergau in der Insektenwelt zu beschreiben sucht, können gar nicht drastisch genug sein

    Während das Verbot des Clothianidins ab Dezember 2013 von einer Referentin des BUND als Schritt in die richtige Richtung hingenommen wird, ist es dafür eigentlich schon jetzt viel zu spät. Nach unseren Beobachtungen haben die Einsätze dieses Neonikotinoids seit 2008 durchschlagende verheerende Auswirkungen auf alle Blüten besuchenden Insektenarten (Wildbienen, Hummeln, Wespen, Wanzen, Schmetterlinge, Fliegen, Käfer, …) gehabt, und das in weiten Teilen der Ebene beiderseits des Oberrheins. Es dürften im Gebiet seither insgesamt an die 1000 Arten schwerstens dezimiert, wenn nicht gar ausgerottet worden sein. Die allermeisten Arten oben genannter Insektenfamilien und -ordnungen, von denen es jetzt (endlich!) in den Blüten auf Wiesen und an Waldrändern nur so wimmeln müsste, sind aus der gesamten Landschaft verschwunden, nahezu alle Blüten – verwaist und leer! Sehr wenige Arten, die bisher die allerhäufigsten waren, sind jetzt höchstens einzeln und zudem sehr selten anzutreffen, alle anderen häufigen und selteneren überhaupt nicht mehr. Die Katastrophe ist also weitaus größer als bisher angenommen und könnte nächstens ungeahnte Auswirkungen in den unterschiedlichsten Biotopen, Pflanzengemeinschaften, Nahrungsketten und im gesamten Ökosystem zeitigen. Die Worte, mit denen unsereins diesen vom Menschen angestifteten Supergau in der Insektenwelt zu beschreiben sucht, können gar nicht drastisch genug sein, um die Bevölkerung über die tatsächlichen Ausmaße und Konsequenzen ins Bild zu setzen: “Landschaftsweise dramatischer Rückgang der Artenvielfalt”, genauer: “Beinahe-Totalausfall aller Blüten besuchenden Insektenarten” – das ist die aktuelle hiesige Situation, auch in den Naturschutzgebieten auf der badischen und elsässischen Rheinseite, mit der wir fortan alle irgendwie weiterleben müssen, ob wir Insekten mögen oder nicht.

    Während das Verbot des Clothianidins ab Dezember 2013 von einer Referentin des BUND als Schritt in die richtige Richtung hingenommen wird, ist es dafür eigentlich schon jetzt viel zu spät. Nach unseren Beobachtungen haben die Einsätze dieses Neonikotinoids seit 2008 durchschlagende verheerende Auswirkungen auf alle Blüten besuchenden Insektenarten (Wildbienen, Hummeln, Wespen, Wanzen, Schmetterlinge, Fliegen, Käfer, …) gehabt, und das in weiten Teilen der Ebene beiderseits des Oberrheins. Es dürften im Gebiet seither insgesamt an die 1000 Arten schwerstens dezimiert, wenn nicht gar ausgerottet worden sein. Die allermeisten Arten oben genannter Insektenfamilien und -ordnungen, von denen es jetzt (endlich!) in den Blüten auf Wiesen und an Waldrändern nur so wimmeln müsste, sind aus der gesamten Landschaft verschwunden, nahezu alle Blüten – verwaist und leer! Sehr wenige Arten, die bisher die allerhäufigsten waren, sind jetzt höchstens einzeln und zudem sehr selten anzutreffen, alle anderen häufigen und selteneren überhaupt nicht mehr. Die Katastrophe ist also weitaus größer als bisher angenommen und könnte nächstens ungeahnte Auswirkungen in den unterschiedlichsten Biotopen, Pflanzengemeinschaften, Nahrungsketten und im gesamten Ökosystem zeitigen. Die Worte, mit denen unsereins diesen vom Menschen angestifteten Supergau in der Insektenwelt zu beschreiben sucht, können gar nicht drastisch genug sein, um die Bevölkerung über die tatsächlichen Ausmaße und Konsequenzen ins Bild zu setzen: “Landschaftsweise dramatischer Rückgang der Artenvielfalt”, genauer: “Beinahe-Totalausfall aller Blüten besuchenden Insektenarten” – das ist die aktuelle hiesige Situation, auch in den Naturschutzgebieten auf der badischen und elsässischen Rheinseite, mit der wir fortan alle irgendwie weiterleben müssen, ob wir Insekten mögen oder nicht.

    Autor: Klaus-Ulrich Geis, Freiburg
    (im Namen des Freiburger Entomologischen Arbeitskreises FREAK)

    Quelle: Badische Zeitung. Zum Interview “Ein Schritt in die richtige Richtung”, in der BZ von Mittwoch, 12. Juni 2013, äußert sich ein Leser.
    http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-breisgau/leserbriefe-xbvycbrax–73052933.html

  • De kaalslag in de natuur van de Alblasserwaard en Vijfheerenlanden

    De kaalslag in de natuur van de Alblasserwaard en Vijfheerenlanden

    Uit een recent verschenen onderzoek blijkt dat de kwaliteit van de (land)natuur in Zuid-Holland tussen 2010 en 2011 verder gedaald is. Hoewel het onderzoek laat zien dat de kwaliteit van de (land)natuur in Zuid-Holland in zijn algemeenheid gedaald is, verschilt dit beeld voor de verschillende soorten natuur. Zo stijgt de natuurkwaliteit in de bossen, maar laat de natuur in het agrarisch gebied juist een zeer sterke achteruitgang zien. Dat laatste is slecht nieuws voor de Weidevogels. Zonder ingrijpen betekent dit dat Zuid-Hollandse weilanden met Grutto’s binnen afzienbare tijd voorgoed tot het verleden behoren. In het onderzoek is ook gekeken naar de ontwikkeling van kwetsbare soorten, de soorten die op de zogenaamde Rode Lijst staan. De aantallen van deze soorten gaan al sinds 1990 achteruit. De aantallen van de meest bedreigde soorten laten in iets meer dan 20 jaar tijd een daling zien van ruim 60%. Een groot aantal soorten zijn als broedvogel (vrijwel) verdwenen in de Alblasserwaard en Vijfheerenlanden.

    Uit een recent verschenen onderzoek blijkt dat de kwaliteit van de (land)natuur in Zuid-Holland tussen 2010 en 2011 verder gedaald is. Hoewel het onderzoek laat zien dat de kwaliteit van de (land)natuur in Zuid-Holland in zijn algemeenheid gedaald is, verschilt dit beeld voor de verschillende soorten natuur. Zo stijgt de natuurkwaliteit in de bossen, maar laat de natuur in het agrarisch gebied juist een zeer sterke achteruitgang zien. Dat laatste is slecht nieuws voor de Weidevogels. Zonder ingrijpen betekent dit dat Zuid-Hollandse weilanden met Grutto’s binnen afzienbare tijd voorgoed tot het verleden behoren. In het onderzoek is ook gekeken naar de ontwikkeling van kwetsbare soorten, de soorten die op de zogenaamde Rode Lijst staan. De aantallen van deze soorten gaan al sinds 1990 achteruit. De aantallen van de meest bedreigde soorten laten in iets meer dan 20 jaar tijd een daling zien van ruim 60%. Een groot aantal soorten zijn als broedvogel (vrijwel) verdwenen in de Alblasserwaard en Vijfheerenlanden.

    Bijvoorbeeld de Roerdomp (Botaurus stellaris), Woudaap (Ixobrychus minutus), Dodaars (Tachybaptus ruficollis), Grote Karekiet (Acrocephalus arundinaceus), Watersnip (Gallinago gallinago), Zomertaling (Anas querquedula), Graspieper (Anthus pratensis), Veldleeuwerik (Alauda arvensis), Kuifleeuwerik (Galerida cristata), Geelgors (Emberiza citrinella), Grauwe Gors (Miliaria calandra, Synoniem: Emberiza calandra), Kemphaan (Philomachus pugnax), Gekraagde Roodstaart (Phoenicurus phoenicurus) en de Roodborsttapuit (Saxicola rubicola). Het Paapje (Saxicola rubetra) was ooit broedvogel in de bloemrijke graslanden van de Alblasserwaard en Vijfheerenlanden en is nu al tientallen jaren uitgestorven.

    Bron: Natuurlijk Alblasserwaard en Vijfheerenlanden, juli 2013
    http://www.natuurlijkalblasserwaardenvijfheerenlanden.nl/content/view/454/25/

  • Schweiz: Vögel der Roten Liste sind jetzt im dunkelroten Bereich

    Schweiz: Vögel der Roten Liste sind jetzt im dunkelroten Bereich

    Für Vogelarten, die auf der Roten Liste stehen, verschlechtert sich die Situation weiterhin. Das zeigt der neue Swiss Bird Index SBI®, den die Vogelwarte Sempach für die Arten der Roten Liste erstellt hat. Im Gegenteil: Der anhaltende Rückgang dieser Arten lässt sogar befürchten, dass die Rote Liste bei einer Neubeurteilung noch länger werden könnte. „Von den untersuchten 40 Arten zeigen 23 einen negativen Trend“, erläutert Verena Keller von der Vogelwarte. Die Rote Liste bezeichnet alle Brutvögel, die Gefahr laufen, aus der Schweiz zu verschwinden. Rote Listen sind Warnsignale für den Zustand der Natur. 40% der rund 200 in der Schweiz brütende Vogelarten stehen auf der Roten Liste. Der Anteil der gefährdeten Arten ist im Kulturland und in den Feuchtgebieten deutlich höher als etwa im Wald oder in alpinen Lebensräumen. Die Probleme für die Vögel der Landwirtschafts- und der Feuchtgebiete sind also besonders akut. Insbesondere eine wildtierfreundliche Landwirtschaft könnte eine markante Besserung bringen.

    Für Vogelarten, die auf der Roten Liste stehen, verschlechtert sich die Situation weiterhin. Das zeigt der neue Swiss Bird Index SBI®, den die Vogelwarte Sempach für die Arten der Roten Liste erstellt hat. Im Gegenteil: Der anhaltende Rückgang dieser Arten lässt sogar befürchten, dass die Rote Liste bei einer Neubeurteilung noch länger werden könnte. „Von den untersuchten 40 Arten zeigen 23 einen negativen Trend“, erläutert Verena Keller von der Vogelwarte. Die Rote Liste bezeichnet alle Brutvögel, die Gefahr laufen, aus der Schweiz zu verschwinden. Rote Listen sind Warnsignale für den Zustand der Natur. 40% der rund 200 in der Schweiz brütende Vogelarten stehen auf der Roten Liste. Der Anteil der gefährdeten Arten ist im Kulturland und in den Feuchtgebieten deutlich höher als etwa im Wald oder in alpinen Lebensräumen. Die Probleme für die Vögel der Landwirtschafts- und der Feuchtgebiete sind also besonders akut. Insbesondere eine wildtierfreundliche Landwirtschaft könnte eine markante Besserung bringen.

    Quelle: Vogelwarte Sempach, 02.07.2013
    http://www.vogelwarte.ch/voegel-der-roten-liste-im-dunkelroten-bereich.html

  • Capercaillie population in southern Scotland may no longer be viable

    Capercaillie population in southern Scotland may no longer be viable

    There are fears that capercaillie populations in the southernmost part of their range are no longer viable despite intensive efforts to save them. A cluster of small populations of capercaillie (Tetrao urogallus) in the Trossachs and Argyll have steadily declined over recent decades. The last of these populations, centred on some of the Loch Lomond islands, has now dwindled to the point where there are only a few birds left. The nearest strong population is now in the Cairngorms National Park well beyond the distance that capercaillie will travel to search for territory or a mate. This leaves any remaining birds on the islands isolated, with no realistic prospect of being joined by individuals from elsewhere. While some birds may still be spotted on the islands, they are very few in number and little or no breeding is taking place. Long-running efforts by Loch Lomond & The Trossachs National Park Authority, Scottish Natural Heritage (SNH), RSPB Scotland and local landowners have not been able to halt this decline.

    There are fears that capercaillie populations in the southernmost part of their range are no longer viable despite intensive efforts to save them. A cluster of small populations of capercaillie (Tetrao urogallus) in the Trossachs and Argyll have steadily declined over recent decades. The last of these populations, centred on some of the Loch Lomond islands, has now dwindled to the point where there are only a few birds left. The nearest strong population is now in the Cairngorms National Park well beyond the distance that capercaillie will travel to search for territory or a mate. This leaves any remaining birds on the islands isolated, with no realistic prospect of being joined by individuals from elsewhere. While some birds may still be spotted on the islands, they are very few in number and little or no breeding is taking place. Long-running efforts by Loch Lomond & The Trossachs National Park Authority, Scottish Natural Heritage (SNH), RSPB Scotland and local landowners have not been able to halt this decline.

    Source: Surfbirds Newsfeeds, 10 July 2013
    http://www.surfbirds.com/community-blogs/blog/2013/07/10/isolated-capercaillie-population-in-southern-scotland-may-no-longer-be-viable/

  • An Iconic Canadian Bird is in Deep Trouble

    An Iconic Canadian Bird is in Deep Trouble

    The future looks uncertain for one of the most beloved symbols of the Canadian wilderness, according to a new report from Bird Studies Canada (BirdLife co-Partner in Canada). The Canadian Lakes Loon Survey 1981-2012 reveals troubling trends for the Common Loon (Gavia immer). Currently Common Loon pairs are successfully producing enough chicks to maintain a stable population. Unfortunately, Bird Studies Canada’s research shows that their reproductive success (defined as the annual number of young raised to six weeks of age) has significantly declined since 1992. And the trends indicate that even worse news may be around the corner. If the current rate of decline continues, Common Loon numbers are expected to begin decreasing within two decades.“We are approaching the tipping point. Annual reproductive success may soon drop below the minimum level required for these birds to sustain their numbers,” says Bird Studies Canada scientist Dr. Doug Tozer, the lead author of the report. “Because 95% of the world’s Common Loons breed in our country, Canadians have a critical role to play in monitoring and conserving loon populations.”

    The future looks uncertain for one of the most beloved symbols of the Canadian wilderness, according to a new report from Bird Studies Canada (BirdLife co-Partner in Canada). The Canadian Lakes Loon Survey 1981-2012 reveals troubling trends for the Common Loon (Gavia immer). Currently Common Loon pairs are successfully producing enough chicks to maintain a stable population. Unfortunately, Bird Studies Canada’s research shows that their reproductive success (defined as the annual number of young raised to six weeks of age) has significantly declined since 1992. And the trends indicate that even worse news may be around the corner. If the current rate of decline continues, Common Loon numbers are expected to begin decreasing within two decades.“We are approaching the tipping point. Annual reproductive success may soon drop below the minimum level required for these birds to sustain their numbers,” says Bird Studies Canada scientist Dr. Doug Tozer, the lead author of the report. “Because 95% of the world’s Common Loons breed in our country, Canadians have a critical role to play in monitoring and conserving loon populations.”

    Source: Surfbirds.com, 10 July 2013
    http://www.surfbirds.com/community-blogs/blog/2013/07/10/pollutants-threaten-iconic-canadian-bird/