Auteur: Henk Tennekes

  • De afzet van biologisch varkensvlees is het afgelopen jaar sterk gegroeid

    De afzet van biologisch varkensvlees is het afgelopen jaar sterk gegroeid

    Leverancier De Groene Weg in Groenlo ziet het aantal varkens dit jaar toenemen tot boven de 80.000. Daarmee is de vraag naar biologisch varkensvlees groter dan ooit. Biologisch vlees staat ook tijdens de Kerstdagen bij veel consumenten op het menu. De Groene Weg verwerkt dieren die afkomstig zijn van biologische boerderijen waar ze meer ruimte tot hun beschikking hebben. Deze veehouders passen de meest diervriendelijke vorm van veeteelt toe. Biologische boeren gebruiken nagenoeg geen bestrijdingsmiddelen en kunstmest. Daardoor is de biologische landbouw minder belastend voor het milieu. De boeren hebben geen mestoverschot, maar gebruiken de mest op eigen grond voor de productie van voer of verkopen mest aan collega-boeren. Veel biologische boeren werken namelijk samen met biologische akkerbouwers.

    Leverancier De Groene Weg in Groenlo ziet het aantal varkens dit jaar toenemen tot boven de 80.000. Daarmee is de vraag naar biologisch varkensvlees groter dan ooit. Biologisch vlees staat ook tijdens de Kerstdagen bij veel consumenten op het menu. De Groene Weg verwerkt dieren die afkomstig zijn van biologische boerderijen waar ze meer ruimte tot hun beschikking hebben. Deze veehouders passen de meest diervriendelijke vorm van veeteelt toe. Biologische boeren gebruiken nagenoeg geen bestrijdingsmiddelen en kunstmest. Daardoor is de biologische landbouw minder belastend voor het milieu. De boeren hebben geen mestoverschot, maar gebruiken de mest op eigen grond voor de productie van voer of verkopen mest aan collega-boeren. Veel biologische boeren werken namelijk samen met biologische akkerbouwers.

    Bron: De Restaurant Krant, 23-12-15
    http://www.derestaurantkrant.nl/nieuws/biologisch-varkensvlees-ongekend-populair-18431/

  • Die Bestände des Feuersalamanders sind vielerorts besorgniserregend rückläufig

    Die Bestände des Feuersalamanders sind vielerorts besorgniserregend rückläufig

    Der Feuersalamander mit dem wissenschaftlichen Namen „Salamandra salamandra“ ist zum „Lurch des Jahres 2016“ gewählt worden, da seine Bestände vielerorts besorgniserregend rückläufig sind. Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde in Mannheim weist darauf hin, dass vermutlich durch den internationalen Tierhandel ein Hautpilz in den europäischen Nachbarländern eingeschleppt wurde, der für den Feuersalamander extrem gefährlich ist. Dieser Pilz ist auch in Deutschland bereits in Terrarien aufgetreten. Die Herpetologen (Kriechtierkundler) befürchten jetzt, dass sich der Pilz „Batrachochytrium“ auch unter den freilebenden Salamandern ausbreitet, was in Belgien und in den Niederlanden zu einem Massensterben unter den Tieren geführt hat. Die Tiere bevorzugen als Lebensraum Laub- und Mischwälder mit naturnahen Bachläufen und Tümpeln. Im Unterschied zu allen anderen einheimischen Amphibien (Frösche, Kröten, Unken, Molche) werden darin keine Eier abgelaicht, sondern bereits fertig entwickelte Larven ausgesetzt. Auf dem Speisezettel eines Feuersalamanders stehen hauptsächlich wirbellose Tiere. Hierzu zählen Asseln (Landkrebse), Regenwürmer, Käfer, Spinnen und vor allem Nacktschnecken.

    Der Feuersalamander mit dem wissenschaftlichen Namen „Salamandra salamandra“ ist zum „Lurch des Jahres 2016“ gewählt worden, da seine Bestände vielerorts besorgniserregend rückläufig sind. Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde in Mannheim weist darauf hin, dass vermutlich durch den internationalen Tierhandel ein Hautpilz in den europäischen Nachbarländern eingeschleppt wurde, der für den Feuersalamander extrem gefährlich ist. Dieser Pilz ist auch in Deutschland bereits in Terrarien aufgetreten. Die Herpetologen (Kriechtierkundler) befürchten jetzt, dass sich der Pilz „Batrachochytrium“ auch unter den freilebenden Salamandern ausbreitet, was in Belgien und in den Niederlanden zu einem Massensterben unter den Tieren geführt hat. Die Tiere bevorzugen als Lebensraum Laub- und Mischwälder mit naturnahen Bachläufen und Tümpeln. Im Unterschied zu allen anderen einheimischen Amphibien (Frösche, Kröten, Unken, Molche) werden darin keine Eier abgelaicht, sondern bereits fertig entwickelte Larven ausgesetzt. Auf dem Speisezettel eines Feuersalamanders stehen hauptsächlich wirbellose Tiere. Hierzu zählen Asseln (Landkrebse), Regenwürmer, Käfer, Spinnen und vor allem Nacktschnecken.

    Quelle: Bürstädter Zeitung, 25.11.15
    http://www.buerstaedter-zeitung.de/lokales/buerstadt/lurch-des-jahres-2016_16409185.htm

  • Wasservögel überwintern immer seltener in Österreich

    Wasservögel überwintern immer seltener in Österreich

    Seit den 1970er Jahren werden alljährlich an Gewässern wie dem Rheindelta, am österreichischen Ufer des Bodensees, dem Inn, aber auch an Traun- und Attersee, den meisten Kärntner Seen und entlang der Donau und der Mur von Hunderten Freiwilligen Wasservögel gezählt. Von 1970 bis Ende der 1980er Jahre stiegen die Bestände stetig an und erreichten bei knapp 200.000 überwinternden Wasservögeln ihr Maximum. Seither ist der Trend abfallend. “Aktuell sprechen wir von etwa 131.000 Wasservögeln, die hierzulande überwintern”, so Norbert Teufelbauer von BirdLife Österreich. Dabei handelt es sich um an die hundert unterschiedliche Vogelarten wie verschiedene Enten, Schwäne, Möwen, Lappentaucher, Seetaucher, Reiher und Rallen.

    Seit den 1970er Jahren werden alljährlich an Gewässern wie dem Rheindelta, am österreichischen Ufer des Bodensees, dem Inn, aber auch an Traun- und Attersee, den meisten Kärntner Seen und entlang der Donau und der Mur von Hunderten Freiwilligen Wasservögel gezählt. Von 1970 bis Ende der 1980er Jahre stiegen die Bestände stetig an und erreichten bei knapp 200.000 überwinternden Wasservögeln ihr Maximum. Seither ist der Trend abfallend. “Aktuell sprechen wir von etwa 131.000 Wasservögeln, die hierzulande überwintern”, so Norbert Teufelbauer von BirdLife Österreich. Dabei handelt es sich um an die hundert unterschiedliche Vogelarten wie verschiedene Enten, Schwäne, Möwen, Lappentaucher, Seetaucher, Reiher und Rallen.

    Quelle: Wiener Zeitung, 21.12.15
    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/natur/792214_Wasservoegel-ueberwintern-immer-seltener-in-Oesterreich.html

  • Het aantal bijen in Amerikaanse landbouwgebieden is in de afgelopen jaren flink afgenomen

    Het aantal bijen in Amerikaanse landbouwgebieden is in de afgelopen jaren flink afgenomen

    De bijenpopulatie slonk in belangrijke landbouwregio’s zoals Californië, de Great Plains en rondom de rivier de Mississippi met 23 procent in de periode tussen 2008 en 2013. Deze afname van het aantal bijen kan op termijn gevolgen hebben voor Amerikaanse voedselproductie, omdat veel gewassen afhankelijk zijn van bestuiving door de insecten. Dat melden onderzoekers in het wetenschappelijk tijdschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.

    De bijenpopulatie slonk in belangrijke landbouwregio’s zoals Californië, de Great Plains en rondom de rivier de Mississippi met 23 procent in de periode tussen 2008 en 2013. Deze afname van het aantal bijen kan op termijn gevolgen hebben voor Amerikaanse voedselproductie, omdat veel gewassen afhankelijk zijn van bestuiving door de insecten. Dat melden onderzoekers in het wetenschappelijk tijdschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.

    Bron: Nu.nl, 22-12-15
    http://www.nu.nl/wetenschap/4187452/aantal-bijen-neemt-sterk-af-in-amerikaanse-landbouwgebieden.html

  • Schwangerschaft: Studie prüft Autismus-Risiko unter SSRI

    Schwangerschaft: Studie prüft Autismus-Risiko unter SSRI

    Die Einnahme von Antidepressiva im zweiten oder dritten Trimenon der Schwangerschaft kann möglicherweise das Risiko der Kinder, später an Autismus zu erkranken, nahezu verdoppeln. Hinweise darauf liefert eine Kohortenstudie, deren Ergebnisse im Fachmagazin «JAMA Pediatric» veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler um Professor Dr. Anick Bérard von der Universität Montreal werteten für ihre Untersuchungen die Daten von mehr als 145.000 Kindern aus, die zwischen 1998 und 2009 in Quebec geboren wurden. 3 Prozent dieser Kinder waren während der Schwangerschaft Antidepressiva ausgesetzt, 89 Prozent von diesen während des ersten Trimenons und 54 Prozent im zweiten und/oder dritten Trimenon. Bei insgesamt 0,7 Prozent aller Kinder (bis zu einem Durchschnittsalter von 6,2 Jahren) wurde später die Diagnose einer Autismus-Spektrum-Störung gestellt. Jungen erkrankten viermal häufiger als Mädchen.

    Die Einnahme von Antidepressiva im zweiten oder dritten Trimenon der Schwangerschaft kann möglicherweise das Risiko der Kinder, später an Autismus zu erkranken, nahezu verdoppeln. Hinweise darauf liefert eine Kohortenstudie, deren Ergebnisse im Fachmagazin «JAMA Pediatric» veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler um Professor Dr. Anick Bérard von der Universität Montreal werteten für ihre Untersuchungen die Daten von mehr als 145.000 Kindern aus, die zwischen 1998 und 2009 in Quebec geboren wurden. 3 Prozent dieser Kinder waren während der Schwangerschaft Antidepressiva ausgesetzt, 89 Prozent von diesen während des ersten Trimenons und 54 Prozent im zweiten und/oder dritten Trimenon. Bei insgesamt 0,7 Prozent aller Kinder (bis zu einem Durchschnittsalter von 6,2 Jahren) wurde später die Diagnose einer Autismus-Spektrum-Störung gestellt. Jungen erkrankten viermal häufiger als Mädchen.

    Auffällig war, dass in der Gruppe der Kinder, deren Mütter in den letzten sechs Monaten der Schwangerschaft Antidepressiva eingenommen hatten, die Autismus-Rate bei 1,2 Prozent und damit um 87 Prozent höher lag. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Antidepressiva die normale Hirnentwicklung des Fetus, die circa drei Monate nach Schwangerschaftsbeginn einsetzt, beeinträchtigen. Dafür spricht, dass kein Zusammenhang gefunden wurde, wenn die Antidepressiva vor Beginn beziehungsweise im ersten Drittel der Schwangerschaft eingenommen wurden. Besonders ausgeprägt war die erhöhte Autismus-Rate bei Anwendung von Antidepressiva aus der Klasse der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Serotonin ist an zahlreichen Entwicklungsprozessen beteiligt, unter anderem auch an der Bildung von Synapsen. Zudem sind SSRI plazentagängig.

    Weitere Studien müssen nun zeigen, ob die Einnahme von SSRI im zweiten und dritten Trimenon einer Schwangerschaft tatsächlich mit einem Gefährdungspotenzial assoziiert ist. Auch die Grunderkrankung der Mutter – die Depression – könnte sich negativ auf die Entwicklung des Kindes ausgewirkt haben. Denn neben einer genetischen Disposition werden als Ursachen eines Autismus verschiedene Umwelteinflüsse während der Schwangerschaft, zum Beispiel Pestizide, Feinstaub oder Bisphenol A, sowie eine schwere Depression der Schwangeren diskutiert. (rt)

    DOI:10.1001/jamapediatrics.2015.3356
    Quelle: Pharmazeutische Zeitung, 21.12.15
    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=61397

  • De insecten sterven geruisloos uit. De gevolgen zijn rampzalig

    De insecten sterven geruisloos uit. De gevolgen zijn rampzalig

    Voor verscheidene wilde bijensoorten is het vijf voor twaalf. Kokerjuffers gaan achteruit in de heuvellandbeken. De wrattenbijter is het meest bedreigde insect van Groot-Brittannië. De laatste minuscule populaties komen nog voor in Zuid-Engeland. In Nederland is het niet beter. Na 1980 is dit insect op maar vier plekken gevonden. De laatste wrattenbijters in het Gooi werden in 1989 gezien. Het gewone spitskopje is allerminst gewoon. Dit grappige sabelsprinkhaantje is nog algemeen op de Waddeneilanden, in de duinen, in Noordwest-Overijssel, de Peel en het gebied van de grote rivieren. Daarbuiten kun je het al haast niet meer vinden, ook niet in de laagveengebieden van West-Nederland, waar het ooit inderdaad gewoon was.

    Voor verscheidene wilde bijensoorten is het vijf voor twaalf. Kokerjuffers gaan achteruit in de heuvellandbeken. De wrattenbijter is het meest bedreigde insect van Groot-Brittannië. De laatste minuscule populaties komen nog voor in Zuid-Engeland. In Nederland is het niet beter. Na 1980 is dit insect op maar vier plekken gevonden. De laatste wrattenbijters in het Gooi werden in 1989 gezien. Het gewone spitskopje is allerminst gewoon. Dit grappige sabelsprinkhaantje is nog algemeen op de Waddeneilanden, in de duinen, in Noordwest-Overijssel, de Peel en het gebied van de grote rivieren. Daarbuiten kun je het al haast niet meer vinden, ook niet in de laagveengebieden van West-Nederland, waar het ooit inderdaad gewoon was.

    Bron: Trouw, 27-12-03
    http://www.trouw.nl/tr/nl/4324/Nieuws/article/detail/1782382/2003/12/27/Ook-insecten-moeten-beschermd-worden.dhtml

  • Jäger befürchten Aussterben von Fasanen im Emsland

    Jäger befürchten Aussterben von Fasanen im Emsland

    Der Leiter des Hegerings Aschendorf, Josef Schwindel aus Neulehe, schlägt Alarm. Bei mehreren Jagden in den vergangenen Wochen ist kein Fasan mehr gesehen worden. Der Jäger befürchtet ein drohendes Aussterben des Hühnervogels. „Irgendetwas stimmt da draußen nicht“, sagt Schwindel in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Innerhalb der vergangenen Wochenenden hätten fünf Treibjagden stattgefunden. „Wir haben da nicht einen Fasanenhahn gesehen“, erklärt Schwindel. Nur vereinzelt seien Fasanenhennen gesichtet worden. „Das Phänomen, dass Fasane immer weniger zu sehen sind, ist auch in anderen Revieren, nahezu flächendeckend bis hinunter nach Lingen, zu beobachten“, weiß Schwindel.

    Der Leiter des Hegerings Aschendorf, Josef Schwindel aus Neulehe, schlägt Alarm. Bei mehreren Jagden in den vergangenen Wochen ist kein Fasan mehr gesehen worden. Der Jäger befürchtet ein drohendes Aussterben des Hühnervogels. „Irgendetwas stimmt da draußen nicht“, sagt Schwindel in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Innerhalb der vergangenen Wochenenden hätten fünf Treibjagden stattgefunden. „Wir haben da nicht einen Fasanenhahn gesehen“, erklärt Schwindel. Nur vereinzelt seien Fasanenhennen gesichtet worden. „Das Phänomen, dass Fasane immer weniger zu sehen sind, ist auch in anderen Revieren, nahezu flächendeckend bis hinunter nach Lingen, zu beobachten“, weiß Schwindel.

    Erst in diesem Sommer hatte Schwindel mit einer speziellen Auswilderungsmethode begonnen, um wieder mehr Fasane in sein Revier in Neulehe zu bringen. Auf einem Hof in seinem Revier hat er dafür eine spezielle Auswilderungsvoliere gebaut, in der in diesem Sommer insgesamt 45 Fasanenküken aufgezogen und von hier ausgewildert wurden. Sie kamen aus der Umgebung aus zerstörten Fasanennestern. „Die Tiere hier sind an die Reviergegebenheiten und auch an das reviertypische Raubwild angepasst“, erklärt Schwindel. „Die Eier wurden von einer Zwerghenne ausgebrütet, die auch die Mutter ersetzt hat.“

    Die Auswilderung hat Schwindel zufolge gut geklappt. Im September seien die Tiere noch in der Nähe der Auswilderungsvoliere gesehen worden. Der Jäger vermutet, dass die schlechteren Lebensräume eine Ursache für das Zurückgehen des Fasanenbestandes ist. „Der optimale Lebensraum des Fasans sind kleine Wiesen, Felder und Feldgehölze. Am wohlsten fühlen sich die Tiere an den Rändern solcher Flächen. Je größer aber Wiesen und Felder werden, desto unwohler fühlen sich die Fasane.“ Er versuche daher immer wieder, Landwirte davon zu überzeugen, am Rande ihrer Felder drei bis vier Meter breite Blühstreifen stehen zu lassen. „Dann können Fasane keine Opfer der Landmaschinen werden und behalten ihre Deckung vor ihren natürlichen Feinden“, so Schwindel. Weitere mögliche Ursachen für das Verschwinden des Hühnervogels könnten seiner Meinung zufolge unbekannte Wirkungen von Pflanzenschutzmitteln und Gärresten und neue Erkrankungen sein. – Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales/doerpen/artikel/640881/jager-befurchten-aussterben-von-fasanen-im-emsland#gallery&0&0&640881

  • Österreichs Feldvögel weiter im Sinkflug

    Österreichs Feldvögel weiter im Sinkflug

    In Österreich beschleunigt sich das dramatische Aussterben von Rebhuhn und Co. weiter. Alle der Vogelschutzorganisation BirdLife jetzt zu Jahresende vorliegenden Daten zeigen, dass der Sinkflug der österreichischen Feldvögel auch 2015 angehalten hat: Der seltene Ortolan ist dieses Jahr ausgestorben. Der bundesweite Farmland Bird Index zeigt einen Rückgang der häufigsten Feldvögel von minus 42% schon seit 1998 auf. Wenn die Agar-Umweltmaßnahmen nicht rasch und besser auf die Lebensraumansprüche von noch häufigen Arten wie Rebhuhn, Feldlerche und Kiebitz eingestellt werden, sieht Österreich bald einem stummen Frühjahr entgegen. Um die heimischen Landwirte über ihre aktuellen Möglichkeiten zu informieren, wie sie Rebhuhn & Co. in der Praxis helfen können, veröffentlicht BirdLife jetzt eine neue Feldvogelbroschüre.

    In Österreich beschleunigt sich das dramatische Aussterben von Rebhuhn und Co. weiter. Alle der Vogelschutzorganisation BirdLife jetzt zu Jahresende vorliegenden Daten zeigen, dass der Sinkflug der österreichischen Feldvögel auch 2015 angehalten hat: Der seltene Ortolan ist dieses Jahr ausgestorben. Der bundesweite Farmland Bird Index zeigt einen Rückgang der häufigsten Feldvögel von minus 42% schon seit 1998 auf. Wenn die Agar-Umweltmaßnahmen nicht rasch und besser auf die Lebensraumansprüche von noch häufigen Arten wie Rebhuhn, Feldlerche und Kiebitz eingestellt werden, sieht Österreich bald einem stummen Frühjahr entgegen. Um die heimischen Landwirte über ihre aktuellen Möglichkeiten zu informieren, wie sie Rebhuhn & Co. in der Praxis helfen können, veröffentlicht BirdLife jetzt eine neue Feldvogelbroschüre.

    „Der von der BirdLife erhobene, aktuelle Farmland Bird Index Österreichs belegt alarmierende Verluste bei den bislang weit verbreiteten Vögeln: Bei Rebhuhn, Wachtel, Kiebitz, Mehlschwalbe, Girlitz etc. sind das in Summe minus 42% seit 1998, so Gerald Pfiffinger von BirdLife Österreich. Das ehemals bundesweit verbreitete Rebhuhn ist in Vorarlberg bereits völlig ausgestorben, in Kärnten und der Steiermark steht es nach dramatischen Bestandseinbrüchen kurz davor. „Ohne ein entschiedenes Gegensteuern, wie z. B. bei der Großtrappe in Niederösterreich und im Burgenland in den letzten Förderperioden geschehen, wird es absehbar, dass Österreich bald nicht nur seine derzeit seltensten Brutvögel wie Ortolan oder Blauracke ganz verliert, sondern dass auch die bereits stark rückläufigen Arten wie Kiebitz, Wiedehopf, Braunkehlchen und Wiesenpieper an den Rand des Aussterbens gedrängt werden“, warnt Pfiffinger.
    Quelle: BirdLife Österreich, im Dezember 2015
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151222_OTS0010/birdlife-oesterreichs-feldvoegel-weiter-im-sinkflug-bild

  • Wild bees on the decline in key US agricultural ecosystems

    Wild bees on the decline in key US agricultural ecosystems

    Wild bees, crucial pollinators for many crops, are on the decline in some of the main agricultural regions of the United States, according to scientists who produced the first national map of bee populations and identified numerous trouble spots. The researchers on Monday cited 139 counties as especially worrisome, with wild bee numbers decreasing while farmland for crops dependent on such pollinators is increasing. The counties included agricultural regions of California such as the Central Valley, as well as the Pacific northwest, the upper midwest and Great Plains, west Texas and the southern Mississippi river valley. The counties grew crops such as almonds, pumpkins, squashes, blueberries, watermelons, peaches and apples that are highly dependent on pollinators, or had large amounts of less-pollinator-dependent crops including soybeans, canola and cotton. Taylor Ricketts, director of the University of Vermont’s Gund Institute for Ecological Economics, said the 139 counties represent 39% of the pollinator-dependent crop area of the United States and most likely will face inadequate pollination in the future. “Wild bee declines may increase costs for farmers and, over time, could even destabilize crop production,” Ricketts said.

    Wild bees, crucial pollinators for many crops, are on the decline in some of the main agricultural regions of the United States, according to scientists who produced the first national map of bee populations and identified numerous trouble spots. The researchers on Monday cited 139 counties as especially worrisome, with wild bee numbers decreasing while farmland for crops dependent on such pollinators is increasing. The counties included agricultural regions of California such as the Central Valley, as well as the Pacific northwest, the upper midwest and Great Plains, west Texas and the southern Mississippi river valley. The counties grew crops such as almonds, pumpkins, squashes, blueberries, watermelons, peaches and apples that are highly dependent on pollinators, or had large amounts of less-pollinator-dependent crops including soybeans, canola and cotton. Taylor Ricketts, director of the University of Vermont’s Gund Institute for Ecological Economics, said the 139 counties represent 39% of the pollinator-dependent crop area of the United States and most likely will face inadequate pollination in the future. “Wild bee declines may increase costs for farmers and, over time, could even destabilize crop production,” Ricketts said.

    The study estimated that wild bee numbers diminished in 23% of the continental United States between 2008 and 2013 in a trend driven by conversion of their natural habitat into farmland including corn for biofuel production.

    Their decline may prompt greater dependence on commercial honeybee colonies for pollinating crops, but honeybee numbers also are falling, added Gund Institute researcher Insu Koh, the lead author of the study, published in the Proceedings of the National Academy of Sciences.

    “Our results highlight the need for strategies to maintain pollinator populations in farmland, and the importance of conservation programs that provide flowering habitat that can support wild bees and other pollinators,” said Michigan State University entomologist Rufus Isaacs, who heads the US Department of Agriculture-funded Integrated Crop Pollination Project.

    The study followed a 2014 memorandum by Barack Obama creating a task force to study pollinator losses. The task force in May called for preserving wide swathes of pollinator habitats.
    Source: The Guardian, 21 December 2015
    http://www.theguardian.com/us-news/2015/dec/21/wild-bees-population-decline-agriculture-farming-california-midwest?CMP=Share_iOSApp_Other

  • Wie die industrialisierte Landwirtschaft die Umwelt zerstört

    Wie die industrialisierte Landwirtschaft die Umwelt zerstört

    Wissenschaftler sprechen inzwischen bereits von einem zweiten „Stummen Frühling“, wie er zuletzt in den 1950er und 1960er Jahren durch das Insektengift DDT ausgelöst wurde: Über die Nahrungskette gelangen giftige Pflanzenschutzmittel beständig auch in Lebewesen, die am Ende der Nahrungskette stehen, und gefährden diese immens. Die Kritik der Wissenschaftler ist dabei zwar erstklassig belegt – sie wird von der Industrie jedoch nicht etwa aufgegriffen, sondern massiv bekämpft. Über die Macht der Agrochemie-Riesen in der Forschung und über die Folgen unserer aktuellen Art, Landwirtschaft zu betreiben, sprach Jens Wernicke mit Angelika Hilbeck, Dozentin am Departement Umweltsystemwissenschaften der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich.

    Wissenschaftler sprechen inzwischen bereits von einem zweiten „Stummen Frühling“, wie er zuletzt in den 1950er und 1960er Jahren durch das Insektengift DDT ausgelöst wurde: Über die Nahrungskette gelangen giftige Pflanzenschutzmittel beständig auch in Lebewesen, die am Ende der Nahrungskette stehen, und gefährden diese immens. Die Kritik der Wissenschaftler ist dabei zwar erstklassig belegt – sie wird von der Industrie jedoch nicht etwa aufgegriffen, sondern massiv bekämpft. Über die Macht der Agrochemie-Riesen in der Forschung und über die Folgen unserer aktuellen Art, Landwirtschaft zu betreiben, sprach Jens Wernicke mit Angelika Hilbeck, Dozentin am Departement Umweltsystemwissenschaften der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich.