Mitte der sechziger Jahre erschien in Deutschland das Buch “Der stumme Frühling” der amerikanischen Biologin Rachel Carson. Darin entwickelt die Autorin die Vision vogelfreier und deshalb stummer Landschaften. Zumindest für die Felder und Wiesen Mitteleuropas dürfte dieses Szenario in nicht allzu ferner Zukunft Realität werden; denn seit dreißig Jahren verschwinden die Feldvögel kontinuierlich aus unseren Kulturlandschaften. Der BUND schreibt den extremen Bestandsrückgang einer neuen Stoffgruppe von Pestiziden, den Neonikotionoiden, zu. Sie töten in einer bisher unbekannten Intensität alle Insekten, die auf den besprühten Ackerflächen leben. Die dort lebenden Vogelarten finden nun keine Nahrung mehr; sie verlassen und meiden dann diese Lebensräume.
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Landwirtschaft vertreibt zahlreiche nützliche Insekten
Die Umwandlung tropischer Regenwälder in intensiv bewirtschaftete Agrarflächen verursacht nach Angaben von Wissenschaftlern dramatische Veränderungen in den Nahrungsketten der Ökosysteme. Damit sei auch das Vorkommen nützlicher Insekten bedroht, die mit der Bestäubung von Kulturpflanzen und der Schädlingsbekämpfung wichtige biologische Leistungen für die Landwirtschaft erbrächten, erklärten die beteiligten Forscher aus Göttingen und Oxford.
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Alarmierender Rückgang von Wiesenvögeln – Feldlerche und Kiebitz werden immer seltener
Den Feld- und Wiesenvögeln in Deutschland geht es so schlecht wie nie zuvor. Einige sind mittlerweile sogar vom Aussterben bedroht. Neue Auswertungen des NABU zeigen, dass unsere typischen “Ostervögel” Kiebitz Vanellus vanellus, Uferschnepfe Limosa limosa und Feldlerche Alauda arvensis bundesweit beunruhigende Bestandsrückgänge aufweisen. So brüten in Deutschland heute nur noch halb so viele Uferschnepfen wie vor 15 Jahren.
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Farmland bird decline and pesticides
Sixty percent of Europe’s bird species live on farmland. Insecticides are killing invertebrates (insects, beetles, spiders) – an important source of food for chicks. Herbicides remove arable weed seed – a food source of particular importance in the winter months. Herbicides also reduce invertebrate populations by removing host plants. Close temporal associations between onset of decline and pesticide use exist for Tree Sparrow Passer montanus, Turtle Dove Streptopelia turtur, Bullfinch Pyrrhula pyrrhula, Song Thrush Turdus philomelos, House Sparrow Passer domesticus, Lapwing Vanellus vanellus, Reed Bunting Emberiza schoeniclus, Skylark Alauda arvensis, Linnet Carduelis cannabina, Swallow Hirundinidae, Blackbird Turdus merula, and Starling Sturnus vulgaris.
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2008 was een rampjaar voor vlinders
Vorig jaar was een rampjaar voor vlinders. Dat blijkt uit tellingen van het Landelijk Meetnet Dagvinders, meldt De Vlinderstichting. De stichting spreekt zelfs van het slechtste jaar sinds de start van de tellingen in 1990.
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Aantal vlinders op Nederlands grasland kleiner
Het aantal kenmerkende dagvlinders op graslanden is de laatste tijd zowel in agrarisch gebied als in natuurgebieden sterk achteruitgegaan. Graslanden zijn het leefgebied van een aantal soorten dagvlinders. Deze vlinders komen vooral voor in niet of weinig bemeste graslanden, de zogenaamde half-natuurlijke graslanden. Tegenwoordig komen dergelijke graslanden vrijwel uitsluitend in natuurgebieden voor. Gemiddeld genomen gaan dagvlinders sinds 1992 in half-natuurlijke graslanden sterk achteruit. Ook in het agrarisch gebied gaan de dagvlinders achteruit. De soorten leven hier in grazige vegetaties op dijken, in perceelsranden en in wegbermen; op de agrarische graslanden zelf komen dagvlinders nog maar weinig voor.
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Des pistes pour sauver les abeilles
Un très intéressant article de la journaliste scientifique Cécile Klinger (2008), incidemment, sape une notion fondamentale en matière de toxicologie, celle de CSE (Concentration Sans Effet) sur laquelle pourtant sont fondées les concepts de CMA (Concentration Maximale Admissible) et de DJA (Dose Journalière Admissible) sensés protéger les espèces non cibles.
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Einsatz von Insektiziden bedroht die Feldlerche
Ihr Rückgang in den letzten vierzig Jahren ist dramatisch: in ganz Europa ist der Feldlerchenbestand schätzungsweise um 90 Prozent zurückgegangen. Der starke Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft vernichtet nicht nur Insekten, sondern bedroht auch die Feldlerche Alauda arvensis. Das Nahrungsangebot an Insekten wird in intensiv genutzten Kulturen durch den Einsatz von Unkraut- und Insektenbekämpfungsmitteln weitgehend vernichtet. Die Feldlerche sucht ihre Nahrung nur am Boden. Ausgewachsene Lerchen verzehren vorwiegend Insekten und Spinnen, aber auch Samen und frisches Blattgrün. Die Jungvögel dagegen sind allein auf tierisches Futter angewiesen. Da die Jungvögel ohne tierische Nahrung nicht überleben können, wirkt sich ein solcher Nahrungsmangel vor allem auf den Lerchennachwuchs verheerend aus.
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Rückgang vieler Vogelarten steht mit der Dezimierung der Insekten in Zusammenhang
Blüten besuchende Insekten wie Honig- und Wildbienen, Hummeln, Wespen, Käfer, Schmetterlinge und Schwebfliegen etc. haben eine entscheidende Funktion im Ökosystem. Sie sichern und steigern nicht nur die Erträge von Kulturpflanzen (z.B. Obst, Raps, Sonnenblumen), sondern erhalten auch die Wildflora. Auf ihrer Nahrungssuche bestäuben sie die besuchten Pflanzen und sorgen für Samen und Früchte. Die meisten einheimischen Blütenpflanzen (ca. 80%) sind auf diese Fremdbestäubung durch Insekten angewiesen. Die Insekten selbst dienen wiederum Insektenfressern (z.B. Vögeln) als Nahrung. Der Rückgang vieler Vogelarten kann mit der Dezimierung der Insekten in Zusammenhang gebracht werden.
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Fear for dragonflies prompts survey of British population
A NATIONWIDE survey of dragonflies is being launched amid concerns that a third of British species are under threat. The winged insects have “survived the extinction of the dinosaurs and several ice ages”, but are now threatened by habitat destruction and climate change, the British Dragonfly Society warned. The society has collected data showing that 36 per cent of the 39 dragonfly species in the UK are in decline.